Sonntag, 3. Februar 2013

Gastpost: Rocher von twoodledrum

Ich muss ehrlich zugeben, ich bin ein bisschen stolz. Aber bitte mit ohne... präsentiert heute einen Gastpost geschrieben von Carola von twoodledrum. Stolz bin ich deswegen, weil twoodledrum ein Blog ist, der einiges bei mir verändert hat. Es war der erste Blog, den ich regelmäßig verfolgt habe und somit waren Carolas Rezepte auch die ersten, die ich aus der Welt der Foodblogs nachgekocht habe. Ich habe durch twoodledrum viele andere Blogs kennengelernt (nicht zuletzt auch durch den von Carola mitorganisierten Vegan Wednesday) und vor allem wurde mir immer wieder vor Augen geführt: Vegan ist sowas von alltagstauglich. Und auch wenn es natürlich ganz viele Dinge und Gedanken waren, die mich an die vegane Lebensweise herangeführt haben, so muss ich zugeben, dass twoodledrum einen Anteil daran hatte. Deswegen also freue ich mich sehr, Carola heute mit einem Gastpost bei mir begrüßen zu dürfen. Und ich weiß, was ich nächstes Wochenende machen werde: Rocher!


Hm. Wie leitet man am besten einen Gastpost ein? Mit "liebe Leser" und dann einer Beteuerung, wie gerne man doch zu Gast ist? Ersteres scheint mir ein wenig platt, aber Letzteres ist definitiv der Fall! Ich freue mich sehr, dass ich heute hier bei Laura posten darf, nachdem sie nun schon zweimal (mit Antipasti und Glühweinsirup) bei mir auf twoodledrum zu Besuch war.

Und was kommt jetzt? Nun, natürlich eine Auflistung, was ich an Lauras Blog besonders toll finde! Und da gibt es einiges. Ich mag ihren Schreibstil. Ich mag ihre "bodenständige" Art zu kochen, ohne listenweise Sonderzutaten, für die ich erst die Bioläden und Reformhäuser der Stadt abklappern müsste. Ich mag, dass ihre Rezepte auch für Nicht-Zöliakiekranke so viel hergeben. Und nicht zuletzt mag ich ihre Bilder! Nur den Rosenkohl, den sie vor Kurzem postete, mag ich nicht. Aber Ausnahmen gibt es natürlich immer.

Für mich, die sich noch nie wirklich mit glutenfreier Ernährung auseinandergesetzt hatte, war Lauras Anfrage nach einem Gastpost erst mal eine Herausforderung. "Glutenfrei" hat vieles mit "vegan" gemeinsam, finde ich. Man stößt ständig auf Dinge, von denen man dachte, sie seien glutenfrei, und dann entdeckt man doch noch eine Stolperfalle. Für mich waren das die Cornflakes und auch das Nougat. Zum Glück ist das fair gehandelte Haselnussnougat von Zotter, das ich verwendet habe, als glutenfrei gekennzeichnet. Erhältlich ist es bei uns im Bioladen, ebenso wie glutenfreie Cornflakes und glutenfreie Kuvertüre, ebenfalls von Zotter. Haselnüsse sind wohl per se glutenfrei, und mehr braucht es nicht. Puh.

Rocher
Zutaten (für ca. 12 Kugeln):
15 ganze Haselnusskerne
1 Handvoll Cornflakes
125 g Nougat
50 g gehackte Haselnüsse
100 g Zartbitterkuvertüre

Haselnusskerne rösten: Auf ein Backblech legen und 10 bis 15 Minuten bei 180°C (Umluft) rösten. Dann auf ein Geschirrtuch legen und mit dessen Hilfe die braunen Häutchen abrubbeln. Die Kerne beiseite legen und abkühlen lassen. Natürlich könnt ihr auch ungeröstete Kerne verwenden, dann fehlt aber etwas am Geschmack. Haselnussallergiker vertragen die Rocher oft, wenn zusätzlich auch die gehackten Haselnüsse geröstet werden. Aber vorsichtshalber lieber nachfragen!

Nougatmasse im Wasserbad schmelzen, die Cornflakes zerbröseln und einrühren. Die Masse kalt stellen, damit man sie besser formen kann. Dabei ab und zu umrühren und aufpassen: Zuerst tut sich lange Zeit gar nichts, dann wird die Masse recht schnell fest. Panik ist aber unangebracht, auch die feste Nougatmasse lässt sich wieder weich kneten.

Kugeln aus der Nougat-Cornflakes-Masse formen und je eine ganze Haselnuss hineindrücken. Kugeln in den gehackten Nüssen wälzen und wieder kalt stellen.

Kuvertüre hacken, dann zwei Drittel im Wasserbad schmelzen. Den Topf aus dem Dampf nehmen und das restliche Drittel Kuvertüre einrühren, bis es ebenfalls geschmolzen ist. Kugeln durch die Kuvertüre ziehen und dabei ringsum mit Kuvertüre überziehen. Dann auf Butterbrotpapier ablegen. Von einem Teller oder Brett lösen sich die Kugeln durch das weiche Nougat sehr schlecht und sehen dann nicht mehr schön aus.

Kommentare:

  1. Danke, dass ich bei dir zu Gast sein darf :)

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  2. Na dann weiß ich ja jetzt, was es nächstes Wochenende gibt! :) Vielen Dank euch beiden!

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  3. Das klingt so unglaublich lecker, muss ich unbedingt mal ausprobieren :)

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  4. Oh wie lecker das aussieht :) Ich würde das sofort machen, würde ich grad nicht die vegan for fit challenge machen. Schau doch mal auf meinem Blog vorbei, bin selbst auch seit einem halben Jahr vegan und habe zb. dieses leckere Rezept erst hochgeladen: http://lythebeee.blogspot.de/2013/02/uberbackenes-gemuse-mit.html

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