Freitag, 5. Juli 2013

Tofuliebe.

Manchmal reicht ein Post aus, um zurück zum Blog-Gefühl zu kommen. Neben der Knappheit an Zeit habe ich mich mit "Aber bitte mit ohne" schon eine ganze Weile nicht mehr wohl gefühlt. Woher das kommt ist mir ganz klar: Der Titel ist geprägt von "ohne" - und passt so gar nicht mehr zu meinem Lebensgefühl. "Aber bitte mit ohne..." ist zu einer Zeit entstanden, in der ich mich glutenfrei ernährt habe und zudem von einigen anderen Nahrungsmittelunverträglichkeiten geplagt war. Außerdem war "Aber bitte mit ohne..." von Beginn an vegetarisch, nicht vegan.

Ich möchte keine Posts aus "Aber bitte mit ohne" löschen. Es gibt hier viele glutenfreie (vegetarische) Rezepte, die ruhig bestehen können. Aber das hier ist nicht mehr mein Blog, mit dem ich mich wohl fühle.

Daher zieht doch alle mit mir um:

http://tofuliebe.blogspot.de/

Tofuliebe ist vegan. Es handelt sich um eine offene Beziehung - ich gestehe auch andere vegane Köstlichkeiten zu lieben.

Alle Posts auf "Aber bitte mit ohne" bleiben hier erhalten. Die veganen Posts sind mit mir umgezogen.

Liebste Grüße, Laura!

Grün grün grün auf unserem Balkon

Liebe Leute. Ich weiß. Hier ist es ruhig geworden. Der Grund: Schlicht zu wenig Zeit. Die Arbeit nimmt seit Wochen einen stetig wachsenden Stellenwert ein, ich gehe nur noch selten aus dem Büro und fühle mich nach Feierabend. In der freien Zeit, die wir haben, sind wir meistens unterwegs. Meine Kamera lag heute ziemlich eingestaubt auf dem Regal - ich habe Sie immerhin mal vom Staub befreit und mit auf den Balkon genommen. Ich werde sie nun in weiser Voraussicht in der Küche platzieren, so dass zumindest ein paar Schnappschüsse vom Gekochten entstehen werden. Denn: Der Wochenmarkt strotzt natürlich nur so vor tollem, frischem, regionalem Gemüse. Und: Wir haben seit diesem Jahr einen Saisongarten, der von Woche zu Woche grüner und gehaltvoller wird.

Grün ist es auch auf unserem Balkon, und damit ihr alle wisst, dass es mich und "Aber bitte mit ohne" noch gibt, zeige ich euch ein paar Bilder von dem, was dort so vor sich hin wächst. 


Basilikum, so schöner Basilium, von dem neulich so einiges in ein Pesto wanderte!


Koriander und Thai-Basilikum!


Zwei Töpfe Rosmarin - ja, wir essen sehr oft Rosmarinkartoffeln, seit neuestem!


Dill, der ganz schön gehätschelt werden will, sonst lässt er regelmäßig die Köpfe hängen.


Sooo viel Thymian! Wenn ich daran denke, wie oft ich in den vergangenen Jahren ein par Zweigchen teuren Thymian kaufen musste...


Tomaten, Tomaten, überall grüne Tomaten!


Diese Zucchinipflanze haben wir vor zwei Wochen eingesetzt und sie wuchert! Ja, wir brauchen dringend mehr Erde! Die arme schöne Blüte!


Und das Getier fühlt sich auch sehr wohl.

Was wächst bei euch so auf dem Balkon, im Garten? Ich bin dieses Jahr ganz fasziniert von Balkon, Saisongarten und Wochenmarkt. In Supermärkten kaufen wir nur noch zu, die Biokiste ist abbestellt und nahezu alles Gemüse, das wir essen, ist regional. Ein prima Gefühl!

Mittwoch, 19. Juni 2013

Vegan in Berlin (in Worten)

Ende Mai haben wir ein paar Tage in Berlin verbracht - eine Städtereise, die wir uns nach einigen anstrengenden Monaten sehr verdient hatten. Neben dem Drang, mal wieder ein bisschen Großstadtluft schnuppern zu wollen, hatten wir natürlich überwiegend eins im Sinn: Uns durch das vegane Schlemmerparadies Berlin zu futtern. Wir waren vier viel zu kurze Tage dort und haben nur einen Bruchteil der Lokalitäten besucht, die wir gerne aufgesucht hätten. Merke: Das Volumen deines Magens ist begrenzt!

Berlin wird uns also in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft wieder sehen. Ich erinnere mich nun mit euch zusammen an die kulinarischen Highlights unserer Reise. Allerdings habe ich eins nicht gemacht: die veganen Leckereien fotografiert. Hatte ich es bei unserer ersten Einkehr schlichtweg vergessen, hat mich eine ganze Gruppe Gäste im Kopps ziemlich irritiert, die jeden Gang mit einem Blitzlichtgewitter über dem eigenen Teller festhielten. Ich habe also relativ bewusst nicht an an einen Blog-Post gedacht, sondern einfach nur als Gast gegessen und mich von dem "Oh - ich muss mein veganes Essen fotografieren" distanziert. Das war mir deutlich angenehmer - daher gibt es keine Bilder zu Speis und Trank. Klare Besuch-Empfehlungen spreche ich trotzdem gerne aus.

Café Vux - Neukölln
Unser erster Halt in Berlin war das Vux. Eigentlich hätten wir gerne eine Kleinigkeit gegessen, jedoch waren wir noch viel zu satt vom Frühstück. So blieb es bei jeweils einem Fruchtsmoothie, der aufgrund unserer bereits schmerzenden Füße eine prima Erfrischung war. Das extrem nette Personal beriet bei der Zusammenstellung der Fruchtsorten und machte einen ernsthaft erfreuten Eindruck über unsere ungebremste Begeisterung dieses süßen veganen Cafés.  Kuchen und Muffins in der Theke sahen super aus, auch die Bagels werden wir bei unserem nächsten Besuch definitiv probieren. Denn trotz fehlendem Hunger schielten wir in diesem liebevoll eingerichteten Café neidisch auf die Speisen an den Nebentischen.

Kopps - Mitte
Hier sind wir mit folgendem Plan eingekehrt: Den 30. Geburtstag des Mannes feiern und das vermutlich feinste vegane Essen Berlins verspeisen. Vielleicht bin ich mit zu hohen Erwartungen im Kopps eingekehrt, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich relativ enttäuscht wieder gegangen bin. Der Mann fand es zwar alles in allem prima, und auch ich würde wieder kommen. Allerdings eher in Begleitung von Eltern oder Schwiegereltern, die nicht glauben würden, dass hier ein veganes Restaurant in einer sehr noblen Atmosphäre zur Verfügung steht, in dem sich auch die gesetzten Leute wohlfühlen. Ich fühlte mich eher deplaziert mit Kind und lockerer Gesamteinstellung (samt Kleidung). Trotz Reservierung und vieler freier Tische bekamen wir den kleinsten zur Verfügung stehenden Tisch, der auch nur für zwei Personen eingedeckt war. Das Essen fand ich sehr okay, aber mehr nicht. Das war neben der fehlenden Wohlfühlatmoshäre der eigentliche Knackpunkt: es war gut, aber nicht super toll. Am besten abgeschmeckt war nach meinem Empfinden der Gruß aus der Küche - ein Bohnen-Tomaten-Salat mit Kichererbsen. Zur Vorspeise bestellen wir einen Salat von Algen und das Carpaccio von jungem Kohlrabi. Dazu der teilten wir den berühmten Eiersalat.  Dieser hat mich mächtig enttäuscht und war geschmacklich als recht fad einzustufen. Der Algen-Salat war gut, aber definitiv mit zu viel Sauce angemacht, die auch etwas zu sauer war. Ich mag es nicht, wenn der Salat dadurch schnell matschig wird und nicht mehr knackig frisch ist. Außerdem war der Algen-Anteil eher gering, es dominierten Blattsalate. Das Carpaccio hatte einen sehr bitteren Beigeschmack, den wir nicht identizieren konnten. Der Knaller allerdings waren die Grünkernpralinen beim Carpaccio - neben dem Gruß aus der Küche wirklich sehr gut. 
Zum Hauptgang aßen wir gegrillten Basilikum-Tofu und das vegane Cordon Bleu. Auch hier war mir der Basilikum-Tofu zu fad, der Rest war gut. Das Cordon Bleu war prima, wirklich, sehr, auch der Meerrettich-Kartoffel-Stampf konnte sich sehen lassen. Die Sauce war mir persönlich viel zu kräftig und dabei bin ich eigentlich absoluter Saucen-Fan.
Nachdem wir das Gefühl hatten, dass wir mit unserer am beengten Tisch immer unruhiger werdenden Tochter eher ein Stör-Faktor sind, haben wir uns das Dessert gespart und sind mit gemischten Gefühlen gegangen. Irgendwie war es schon toll, ein veganes Restaurant auf gehobenem Niveau besuchen zu können. Mir war es jedoch einfach zu verkrampft und die Speisen haben alles in allem nicht dem Stand gehalten, was ich beim Lesen der Karte erwartet hatte.

Freckles - Kreuzberg
Im Freckles kehrten wir am späten Mittag nach einer ellenlangen Lauferei durch Neukölln und Kreuzberg ein. In lockerer, freundlicher Atmosphäre aßen wir zur ersten Stärkung sehr leckere gefüllte Paninis mit Salat. Im Nachgang teilten wir uns zwei sehr leckere und sehr süße Kuchenstücke. Karottenkuchen mit Pistaziensahne und irgendetwas anderes, schokoladiges, kokosnussiges, sehr wohlschmeckendes. Hier werde ich beim nächsten Berlin-Besuch definitiv wieder einkehren und mich durch das weitere Kuchenangebot probieren. Auch die Quiche sah sehr lecker aus.

Kommerzpunk Bar & Café - Mitte
In diesem Etablissment gibt es neben Mittagstisch und Abendkarte auch Kaffee und Kuchen. Wir waren zum Abendessen da und waren leider etwas zu müde, um die recht aufgedrehte Stimmung verarbeiten zu können. Allerdings haben wir hier das beste Essen während unseres Aufenthalts bekommen. Die Karte ist auf der Homepage einzusehen. Wir hatten die Süßkartoffel-Spieße und Sommer-Rollen. Absolute Mini-Portionen auf geschmacklichem Höchst-Niveau. Ich war hellauf begeistert von den Kombinationen und der Qualität der Zutaten. Zum Hauptgang bestellten wir Maistortillas mit Soja-Streifen und das vietnamesische Sandwich mit Seitan. Ebenfalls Mini-Portionen, aber ebenso unglaublich lecker. Wir sind zwar mit Hunger rausgegangen und mussten noch ein paar Pommes essen gehen - ABER, die Speisen waren so unglaublich lecker, dass mir das wirklich egal war. Hier würde ich sehr gerne öfter essen können - und wenn man nicht so unglaublich ausgehungert ankommt wie wir, wird man mit einer Vorspeise plus Hauptspeise für insgesamt 13 Euro sicherlich auch nicht mehr hungrig herausgehen.

Kushi Sushi Bar - Mitte
Weil diese Sushi-Bar in der Nähe unseres Hostel lag und uns ausdrücklich empfohlen wurde, sind wir hier sogar zweimal gewesen. Ich habe das beste Sushi meines Lebens gegessen und die aufgeschlossene Haltung unserer veganen Wünsche gegebenüber war sehr angenehm. Wir bekamen vegane Sushi-Platten zusammengestellt, dazu aßen wir leckere Edamame, den leckersten Wakame-Salat, den ich jemals probiert habe und auch für unsere Tochter wurde sehr freundlich etwas zusammengestellt. Wenn ich in der Nähe dieser Suhsi-Bar wohnen würde, wäre das mein finanzieller Ruin!

Pêle Mêle - Neukölln
Zum Abschluss unseres Aufenthalts haben wir am Sonntag noch einmal im Pêle Mêle gebruncht. Wir fanden uns in einem absolut süßen Café wieder, das uns einen wundervollen Brunch geboten hat. Es gab eine große Auswahl verschiedener Aufstriche, Caprese mit Tofu, Räuchertofu, Kartoffelsalat, Suppe, süße und herzhafte Muffins, Müsli und Joghurt und vor allem: den absolut besten Rührtofu, der mir bisher untergekommen ist. In sehr schöner und freundlicher Umgebung konnten wir unseren Berlin-Besuch also ganz in Ruhe ausklingen lassen und gestärkt die Heimreise antreten. Einziger Minus-Punkt: Als wir bereits losgefahren waren und der Mann erwähnte, dass die Rechnung recht hoch war, ist uns aufgefallen, dass für unsere dreijährige Tochter der volle Brunch-Betrag von 10 Euro berechnet wurde. Das fand ich für das eine Brötchen und den Klecks Joghurt, den sie gegessen hat, schon etwas happig. Aufgrund der eigentlichen Familienfreundlichkeit, die das Café ausgestrahlt hat, hat mich das ziemlich irritiert. Vielleicht ist aber auch nur ein Fehler beim Abrechnen passiert, denn eigentlich ist es doch sehr üblich, dass Kinder weniger bezahlen.

Alles in allem war ich in Berlin absolut begeistert von dem veganen Angebot. Es ist gefühlt an jeder Ecke möglich, eine vegane Alternative zu bekommen. Vor allem ist sehr viel öfter ausgezeichnet, welche Speisen vegan sind und welche nicht. Allein beim Bäcker war ich fasziniert: es gibt veganes Süßgebäck, Croissants und Co. Und in den (Bio-)Bäckereien, in denen ich war, war grundsätzlich jedes Brötchen gekennzeichnet: vegan ja/nein. Da können sich (auch aufgrund von Allergien) so einige Bäckereien mal eine Scheibe abschneiden...

Dienstag, 4. Juni 2013

Weißer Spargel aus dem Ofen

Hach Spargel - viel zu schnell werden wir uns wieder trennen müssen! Bevor es so weit ist, haben wir allerdings noch ein bisschen Zeit. Damit ihr in der verbleibenden Zeit noch die Chance auf ein Nachkochen habt, habe ich diesen Post mal in der Warteschleife vorrücken lassen. Zeit zum Bloggen ist bei mir nämlich gerade Mangelware. Zeit zum Spargelessen habe ich jedoch zum Glück noch gerade so.



Rezept für zwei gute Spargelesser:

1 kg Spargel
1 großes Bund Rucola
ca 20 schwarze Oliven (entsteint)
8 getrocknete Tomaten in Öl
1 EL Kapern
50 g Pinienkerne
4 EL Olivenöl
70 ml Weißwein
50 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen, ein tiefes Backblech direkt mit in den Ofen geben und auch aufheizen lassen.

Wenn der Ofen vorgeheizt ist, das heiße Backblech herausholen und 2 EL Olivenöl darauf gießen. Den geschälten Spargel auf das heiße Blech geben. Gemüsebrühe und Weißwein mischen und über den Spargel gießen. Den Spargel salzen und pfeffern und für circa 15-20 Minuten in den Ofen geben. Zwischendurch einmal wenden.

In der Zwischenzeit die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Pinienkerne, getrocknete Tomaten und Oliven hacken, mit 2 EL Olivenöl mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Rucola waschen und grob schneiden.

Wen der Spargel fast gar ist, die Tomaten-Mischung über den Spargel geben und nochmal fünf Minuten im Ofen garen lassen.

Den fertigen Spargel in eine Schale/Auflaufform geben und leicht abkühlen lassen. Vor dem Servieren den Rucola untermischen.
 

Donnerstag, 16. Mai 2013

Vegan Wednesday No 39


Heute präsentiere ich kurz und knapp meinen veganen Mittwoch und bin schon gespannt auf all die Frühlingsgerichte der anderen!

Frühstück


Sojajoghurt mit Obst (deutschen Erdbeeren, endlich!) und Müsli. Dazu ein Sojamilch-Kaffee aus meiner neuen Lieblingstasse!

Mittagessen

Ohne Bild: Belegtes Brot, ein Apfel, ein paar Mandeln.

Abendessen


Grün, grün, grün ist der Frühling! Nudeln mit Kartoffelstückchen und leckeren Schnippelbohnen aus der Biokiste. Drumherum selbstgemachtes Bärlauchpesto.

Süßer Abschluss


Espresso zum Twilight-Riegel. Sehr süß und sehr lecker.

Dienstag, 7. Mai 2013

Ofenspargel mit Tomaten und Oliven

Spargel, Spargel, Spargel! Ich liebe ihn und deswegen gibt es bei uns im Moment zu jeder irgendwie passenden Gelegenheit Spargel. Viel zu schnell is die Zeit wieder vorbei und ich werde mich fragen müssen: "Was koche ich nur ohne Spargel?".


Mein Favoirt in diesem Jahr ist ofengegarter Spargel. Lustigerweise habe ich jedes Jahr eine Lieblingsvariante, im letzten Jahr durfte der Spargel oft in die Bratpfanne springen.

Das Rezept für den grünen Ofenspargel findet ihr hier - lasst es euch schmecken!

Freitag, 26. April 2013

Vegan Wednesday No 36

Vegan Wednesday No 36 - und ich präsentiere dieses Mal ohne viele Worte das, was ich fotografisch festhalten konnte:

Frühstück
Vergessen zu knipsen: Sojajoghurt mit Obst und Müsli - wie immer!

Mittagessen 


Zwei aufgebackene Brötchen mit diversem Brotbelag. Dazu Gurke und Tomate und ein Glas Apfelschorle.

Abendessen


Gut gelungenes Restessen: Sesamkartoffeln aus dem Ofen, Bohnensalat und Wüüüürstchen!
 

Samstag, 20. April 2013

Blattspinat mit Tofu an Sobanudeln

Dieses Gericht vereint alles, was ich im Moment richtig gerne mag. Der Geschmack von Sobanudeln ist mir eine willkommene Abwechslung in der Nudelwelt. Tofu und Spinat könnte ich gefühlt immer essen. Generell habe ich im Moment einen starken Hang zu grünem Gemüse und könnte mich ausschließlich davon ernähren...

 
Rezept:

500 g Blattspinat
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Bio-Zitrone
300 g Tofu
eine Handvoll gehackte Mandeln
etwas Rapsöl
ca 50 ml Sojasahne
Salz, Pfeffer
250 g Sobanudeln

Die Sobanudeln nach Packungsanweisung garen. 

Gehackte Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten. Tofu gut abtropfen und in Würfel schneiden. In etwas Rapsöl rundherum anbraten. Mit den Mandeln mischen und im Ofen warmhalten.

Den gewaschenen Spinat grob zerzupfen. Etwas Rapsöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Den Spinat zugeben und zusammen fallen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, von der Zitrone etwas Schale abreiben und zugeben. Mit einem guten Schuss Sojasahne verfeinern. 

Den Spinat mit den Sobanudeln und dem gebackenen Tofu anrichten. 

Quelle: Inspiriert von diesem Rezept auf Kuechengoetter.de

Mittwoch, 17. April 2013

Vegan Wednesday No 35



Die letzten Wochen waren geprägt von unserem Wahnsinns-Umzug in die neue Traumwohnung. Zwar sind wir jetzt angekommen, alle Kisten sind ausgepackt und nur der Balkon muss endlich noch bepflanzt werden. Aber ich brauche immer eine ganze Weile, bis ich mich alltäglich fühle (und z.B. an den Vegan Wednesday denke). So langsam gelingt das aber und ich bin sehr froh über unsere neue wunderschöne Küche inklusive einem neuen Herd, der es endlich schafft Gemüse auch anzubraten und es nicht nur wabbelig werden zu lassen. Außerdem steht der Esstisch und meine Lieblingsanrichte wieder in der Küche. Beides habe ich dort sehr vermisst.

Da ich diese Woche aufgrund einer Mittelohrentzündung krankgeschrieben bin (autsch), habe ich immerhin Zeit schöne Dinge zu essen und auch noch ein Foto davon zu machen. In letzer Zeit sind meine Beiträge zum Vegan Wednesday nämlich rar gewesen. Das liegt daran, dass ich in einer normalen Arbeitswoche in der Regel keine Gedanken an meine Kamera verliere... Umso mehr bewundere ich all die Teilnehmer/innen, die es Woche für Woche schaffen ihr Mittwochsessen zu fotografieren!

Jetzt wisst ihr überhaupt nicht, was ich vom Vegan Wednesday fasele? Schaut hier nach - dann seid ihr aufgeklärt. Nachdem alle Beiträge eingereicht wurden, könnt ihr das Board auf Pinterest bestaunen.

Frühstück

 
Ich konnte die Erdbeeren nicht mehr stehen lassen - und auch wenn es nur olle Supermarkterdbeeren sind: sie bringen mir Frühlingsgefühle und die brauche ich gerade sehr. Der Rest ist wie immer: Müsli plus Obst plus Kokos plus Sojajoghurt.

Mittagessen


Mandeltofu mit Blattspinat und Sobanudeln. Ein Gedicht! Und ich liebe unsere Biokiste für den tollen Spinat!

Nachmittag


Milchkaffee und Kekse auf dem neuen Balkon! Wer oft bei Ikea ist, hat auch immer vegane schwedische Kekse im Haus! :)

Abendessen
Vom Abendessen gibt es leider kein Foto: Belegtes Brot! :)

 


Samstag, 23. März 2013

Pasta mit Mangold in Orangensauce

Dieses Rezept habe ich vor etwa einem Jahr schon einmal gepostet - jedoch nicht vegan. Da es sich allerdings in der Tat um eines unserer absoluten Lieblingsrezepte handelt, bekommt meine liebste Mangold-Pasta heute noch einmal einen Platz im Blog. Wir haben im Laufe der Zeit den Mangoldanteil erhöht und Creme Fraiche ganz simpel durch Soja- oder Reissahne ersetzt. Wer also Mangold auf dem Markt oder in seiner Biokiste findet: Nachkochen! Wirklich!


Anleitung:

1 großen Mangold
1 Bund Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
1 Kästchen Gartenkresse
1 Bio-Orange
70 ml Gemüsebrühe (nach Gefühl)
150 ml Soja- oder Reiscuisine
Salz
Pfeffer
Bandnudeln oder Spaghetti

Nudeln in reichlich Salzwasser kochen.

Die Mangoldblätter waschen und in dünne Streifen schneiden. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen, salzen und den Mangold darin 1-2 Minuten zusammenfallen lassen. Abgießen, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Die Schale einer halben Orange abreiben, anschließend den Saft der Orange auspressen.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und Frühlingszwiebeln sowie Knoblauch darin 2 Minuten anbraten. Den Mangold dazu geben und kurz mitbraten, dann die Gemüsebrühe und den Orangensaft hinzugeben. Zudecken und 4 Minuten garen. Sahne und die Orangenschale zufügen und die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Nudeln zusammen mit dem Mangold und der Kresseanrichten.

Quelle: Nudeln selbst gemacht

Freitag, 22. März 2013

Vegan Wednesday No 32

Wir schreiben den 32. Vegan Wednesday und ich bin froh, dass ich es endlich wieder geschafft habe zumindest teilweise an meine Kamera zu denken und auch noch dazu Zeit finde, diesen Beitrag zu schreiben! Ein großes Juhu!

Frühstück


Kennt ihr alle: Sojajoghurt mit Obst und gemischtem Müsli. Immer wieder lecker.


Auch Paulchen bestand darauf, ihr Frühstück fotografiert zu bekommen. Und wenn das Bild schon da ist, soll es doch auch verwendet werden. ;) Man beachte ihren neuen Müsli-Löffel, den partout kein anderer benutzen darf.

Mittagspause
Den Anblick meines halb aufgegessenen Brotes fand ich nun nicht so spektakulär - deswegen erspare ich euch das Bild. Es gab Vollkornbrot mit Kräuteraufstrich, dazu ein paar Weintrauben und Karotten.

Abendessen

 
Gebratener Chicorée mit Couscous. Ich liebe Chicorée - ihr auch?

Kleine Sünde am Abend


Mein Mann wollte den Kindern aus seiner Praktikums-Schulklasse zum Abschied Muffins mitbringen und na klar blieben da auch noch zwei für uns übrig.

Das war mein Mittwochsessen - ein leckerer Tag mit süßem Abschluss!

Montag, 4. März 2013

Focaccia mit Hummus, Zucchini und Tofu

Das Gute am Homeoffice ist: Während der Arbeit kann man so wunderbare Hausfrauensachen machen. Nicht, dass ich eine vorbildliche Hausfrau wäre. Der konservative Durchschnittsmann würde an meinen haushälterischen Fähigkeiten und Einstellungen verzweifeln. Aber, wie gesagt, das Gute am Homeoffice ist die Zeit für die kleinen Dinge, die im Büroalltag nicht möglich sind. Neben den Hausfrauendingen bedeutet das zum Beispiel, dass Schokolade in akuten Notfällen greifbar ist. Oder dass ein Kaffee mit Milchschaum den Blick auf große Exceltabellen wieder schärfer macht. Aber, und hier kommt die Hausfrau wieder ins Spiel: Man kann auch einfach wunderbar mal eine Waschmaschine anstellen. Oder, und jetzt kommts, Brot backen und den Mann ganz spitzenmäßig mit frisch gebackener und belegter Focaccia überraschen. Auf meinem Hausfrauenkonto sind seit heute bestimmt 100 Punkte gutgeschrieben.


Die Focaccia war eine absolute Spontan-Kreation, geboren aus dem verzweifelten Gedanken "Nicht schon wieder belegtes Brot!". Im Kühlschrank verweilte eine halbe Zucchini und Tofu, der eigentlich sowieso schon abgelaufen war. Und Kichererbsen kichern immer in unserer Speisekammer vor sich hin.

Focaccia
200 g Mehl
15 ml Olivenöl
120 ml lauwarmes Wasser
15 g frische Hefe
1/2 TL Salz
1/2 TL Zucker
 Zum Bestreichen: etwas Olivenöl, grobes Meersalz, Kräuter der Provence

Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Alle weiteren Zutaten dazu geben und ordentlich verkneten. Den Teig als Fladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und zugedeckt etwa 60 Minuten gehen lassen. Anschließend etwas Olivenöl mit grobem Meersalz und Kräutern vermischen, den Teig gleichmäßig damit bestreichen. Mit einem Kochlöffel kleine Mulden in den Teig drücken. Die Focaccia im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad etwa 20 Minuten backen.

Zucchini
1/2 Zucchini in Scheiben schneiden und in etwas Olivenöl von beiden Seiten anbraten. Salzen, pfeffern und bei Seite stellen.

Tofu
200 g Tofu gut abtropfen lassen. Längs in vier Scheiben schneiden, diese noch einmal halbieren. Die Tofuscheiben in etwas Olivenöl scharf anbraten, mit Zitronensaft ablöschen und salzen.

Hummus
Eine Dose Kichererbsen abtropfen lassen. Die Kichererbsen mit einer Knoblauchzehe, einem guten Schuss Olivenöl, 3-4 EL Tahin, etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer pürieren.

Die ausgekühlte Focaccia aufschneiden, beide Seiten mit Hummus bestreichen. Mit Zucchinischeiben und Tofu belegen, Deckel wieder drauf und sich über das unverhofft gute Mittagessen freuen!

Donnerstag, 28. Februar 2013

Muffins (nicht nur) für den Kindergeburtstag

Frage ich meine Tochter, was ich am Wochenende backen soll, lautet die Antwort mit 100 Prozent Sicherheit: SCHOKOKUCHEN! Da ich selbst viel lieber obstigen Kuchen esse, stehen ihre Chancen in der Regel allerdings schlecht. An ihrem Geburtstag hatte Paula jedoch komplette Wahlfreiheit und so gab es zu ihrer großen Begeisterung Schokomuffins. Mit Zuckerstreuseln! Klar.


Die Zuckerstreusel wurden übrigens von Paula höchstpersönlich auf dem Topping (und dem Küchenfußboden) verteilt. Zwischendurch immer mal wieder festklebende Zuckerstreusel von den Kinderpatschhändchen abgeleckt - es war dem Kind eine große Freude!

Zutaten für 12 große Cupcakes oder 24 Minis und 6 große:

300 g Mehl
220 g Zucker
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
7 EL Kakaopulver
320 ml Wasser
5 EL Öl

100 g Zartbitterkuvertüre
6 EL Sojamilch
1 EL Zucker
Zuckerstreußel

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Öl und Wasser dazugeben und mit dem Mixer einmal gut aufschlagen. Teig in Muffinförmchen geben und bei 170 Grad etwa 20 Minuten backen (Minis kürzer).

Für das Schokotopping die Sojamilch in einem kleinen Topf aufkochen. Zucker darin auflösen, vom Herd nehmen und die gehackte Schokolade unterrühren und schmelzen lassen. Topping auf die Muffins streichen und mit Zuckerstreusel verzieren.

Samstag, 23. Februar 2013

Pastinakencurry mit Petersilienpesto

Steckrübe hängt mir mittlerweile danke Ökokiste sowas von zum Hals raus (hallo, macht mal einer Frühling!) - nicht so aber Pastinake. In der Beikostzeit unserer Tochter habe ich Pastinake kennen und lieben gelernt. Unsere Tochter war nämlich nicht gerade der Pastinakenfan und ich hatte dadurch einen großen Pastinaken-Kartoffel-Hirse-Brei-Vorrat in der Tiefkühltruhe, über den ich mich immer wieder gerne hergemacht habe. So ist es bis heute, ich liebe Pastinake, meine Tochter guckt mich irrtiert an. Nun gut.

Dieses Curry hat einen wunderbar würzigen Geschmack, vielleicht darf der Winter doch noch ein bisschen bleiben, bei so einem Gericht.


Rezept für vier:
1 Dose Kichererbsen
2 Zwiebeln
400 g Pastinaken
400 g Kartoffeln
1 rote Chilischote
5 EL Öl
1 Dose Tomatenstücke, 240 g
700 ml Gemüsebrühe
30 g Ingwer
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL Garam Masala
200 g Sojajoghurt
1 Bund Petersilie
1 Knoblauchzehe

Zwiebeln, Pastinaken und Kartoffeln schälen. Die Zwiebeln fein würfeln, Gemüse in gleichmäßige Stücke schneiden. Chilischote entkernen und fein hacken.

2 EL Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln darin andünsten. Die Hälfte vom Ingwer sowie die Chilischote zugeben. Kartoffel- und Pastinakenstücke zugeben, kurz mitbraten, dann Tomaten und Gemüsebrühe zugeben.

Das Curry mit Kreuzkümmel und Garam Masala würzen. Bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten leise köcheln lassen. 5 Minute vor Ende der Garzeit die Kichererbsen unterrühren.

Petersilienblättchen abzupfen, Knoblauch schälen und zusammen mit dem restlichen Ingwer und Öl pürieren. Pesto und Joghurt zum Curry servieren.

Quelle: Herbst & Winter Gemüse - Anne Rogge

Donnerstag, 21. Februar 2013

Gnocchi-Salat

Dieser Salat ist schnell gemacht und ein prima Essen für den Fall: Alle kommen zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause. Ob lauwarm oder kalt, als Hauptmahlzeit oder Grillbeilage - der Gnocchi-Salat passt immer.


Rezept:
1 Packung Gnocchi
2 Zucchini
2 gelbe Paprika
10 grüne Oliven
4 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
3 EL Tomatenmark
2 EL Weißweinessig
8 EL Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
1 kleines Bund Petersilie

Gnocchi in Salzwasser kochen, abgießen und kalt abspülen.

Zucchini und Paprika klein schneiden und in 1 EL Öl anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Oliven längs vierteln.

Knoblauch, Essig, restliches Öl, Tomatenmark und Brühe mit dem Stabmixer pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Gnocchi, Gemüse, Oliven und Vinaigrette mischen. Petersilie grob hacken und untermischen.

Mittwoch, 20. Februar 2013

Vegan Wednesday No 28

Wir zählen den 28. Vegan Wednesday und ich stelle fest: Klar im Vorteil ist, wer an einem Tag so viel backt, kocht und isst, dass es kaum merkbar ist, dass man nur bei der Hälfte der Mahlzeiten an den Fotoapparat gedacht hat.

Frühstück
Ohne Bild, selbst wenn es ein Bild gäbe, wäre es nicht so spannend: Toast mit Kräuteraufstrich, Toast mit Erdnussbutter. Ich habe eine Erdnussbutter-Sucht entwickelt. Ehrlich.


Mittagspause
Brot mit Kräuteraufstrich und Weintrauben. Klickt euch durch meine letzten Beiträge - ihr findet das passende Bild dazu...


Nachmittag


Generalprobe vor dem anstehenden Kindergeburtstag am Samstag: Muffins backen. Beim veganen Backen gehe ich noch auf Nummer sicher. Die Augen meiner Tochter hätte man jedenfalls auch festhalten müssen! Schokolade! Zuckerstreusel! Sowas hat das Kind die ersten drei Lebensjahre nur selten und vor allem in der Kombination nicht gesehen. Haha. Offensichtlich war sie sehr beeindruckt, was ihr da bisher vorenthalten wurde.

Abendessen


Gnocchi-Salat mit Zucchini, Paprika, Oliven, frischer Petersilie.... Ein Essen, dass schon Mutti früher gekocht hat. Schmeckt nach zu Hause und ist eins meiner Lieblingsgerichte.

Orient-Bulgur zu Kürbis

Bulgur, Couscous, AH - so viele Möglichkeiten. Nach zwei Jahren Gluten-Abstinenz koche ich mich gerade mit Freude durch glutenhaltige Getreidesorten und bin sehr glücklich über die neuen Variationsmöglichkeiten. Vor allem aber ist das zurückgewonnene Stück Alltagstauglichkeiten eine sehr große Erleichterung in meinem Leben. Ich kann in der Mittagspause zum Bäcker gehen, das muss man sich mal vorstellen! An diese Möglichkeit gewöhne ich mich gerade Stück für Stück, viel zu oft ist diese Option in meinem Kopf noch nicht richtig gespeichert und ich hungere mich durch einen Arbeitstag, der länger als geplant ausfällt. Wenn der Mann dann fragt "Warum bist du nicht zum Bäcker gegangen?" huscht der simple Gedanke erst langsam durchs Hintertürchen herein. Dennoch koste ich derzeit all die lange nicht gegessenen Dinge aus und fühle mich wie im Schlaraffenland.

Dass in der letzten Gemüsekiste ein wunderschöner Butternuss-Kürbis weilte, erwähnte ich bereits. Fast, aber nur fast, wäre aus diesem Prachtexemplar eine öde Kürbissuppe geworden. Zum Glück bin ich rechtzeitig über ein Rezept von Roland Rauter aus dem Buch "Einfach vegan" gestoßen. Hier wird der Bulgur zwar in eine im Ganzen gegarte Kürbishälfte gefüllt, da unser Backofen allerdings langsam aber sicher dem Ende seiner Tage zugeht, habe ich den Kürbis gewürfelt. Sonst produziert der Ofen im besten Fall Matschkürbis, keinen gebackenen Kürbis. Die Kürbisform tut dem Gericht jedoch nicht den geringsten Abbruch - ich hätte mich reinsetzen können.


Rezept für vier:

Für den Ofenkürbis:
1 Butternusskürbis
1 TL Kreuzkümmel
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Für den Bulgur:
250 g Bulgur
500 ml Gemüsebrühe
je eine gelbe und grüne Paprika
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
20 g Pinienkerne
20 g Sonnenblumenkerne
3 EL Rosinen
100 ml Orangensaft
3 EL Olivenöl
1 EL brauner Zucker
1/2 TL Kreuzkümmel
Salz und Pfeffer

Für den Joghurt:
300 g Sojajoghurt
1/2 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

Die Rosinen ca. 1 Stunde in Orangensaft einweichen lassen.

Den Ofen auf 220 Grad vorheizen. Kürbis schälen, entkernen und in gleichmäßige Stücke schneiden. Mit Olivenöl, Salz, Peffer und Kreuzkümmel mischen und im Ofen circa 20 Minuten backen.

Gemüsebrühe aufkochen, Bulgur einrühren und 15 Minuten quellen lassen. Pinien- und Sonnenblumenkerne in einer Pfanne anrösten. Paprika, Zwiebel, Ingwer und Knoblauch in feine Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Paprika, Ingwer und Knoblauch zugeben und mit anschwitzen. Kreuzkümmel und brauenen Zucker unterrühren. Mit den Rosinen in Orangensaft ablöschen und alles aufkochen lassen. Den Bulgur unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Sojajoghurt mit 1/2 gepressten Knoblauchzehe, Olivenöl, Salz und Pfeffer verrühren. Zusammen mit dem Kürbis und dem Bulgur servieren.


Dienstag, 19. Februar 2013

Gebratene Topinambur und Pilze auf Polenta

Ich bin großer Fan der Schrot und Korn. Der Vorteil unserer früheren Ökokiste war, dass die aktuelle Schrot und Korn immer mitgeliefert wurde. Der Nachteil allerdings war die mangelnde Frische des Gemüses, so dass ich mittlerweile eine andere Ökokiste mit weitaus besserer Qualität beziehe - allerdings ohne Schrot und Korn. Ich bin gerne mal vergesslich und so passiert es mir immer wieder, dass ich die aktuelle Schrot und Korn im Bioladen vergesse. Nicht zu klug, aber manchmal gelingt es mir doch sie mitzunehmen, so auch bei der letzten Ausgabe.

Aus dieser stammt das Rezpt für gebratene Topinambur und Pilze auf Polenta. Die Polenta ist ohne Zugabe von Butter und Parmesan schnellstens veganisiert - ich rühre immer ein paar Tropfen gutes Olivenöl unter. Die Kombination von Topinambur, Pilzen und Polenta ist ein wahrhaftiger Hochgenuss. Unbedingt ausprobieren!


Das Rezept findet ihr in der Schrot und Korn 1/2013 oder hier.

Montag, 18. Februar 2013

Kürbis-Falafel

Kürbis war schon vollkommen aus meinem Blickfeld geraten, bis ich neulich im Bioladen über richtig schöne Hokkaidos gestolpert bin und letzte Woche in der Biokiste tatsächlich ein Butternutkürbis lag. Also ging es hier wieder los mit der Kürbis-Kocherei und ja, ich liebe Kürbis.

Das Rezept für diese Kürbis-Falafel hat mich sofort angelacht. Falafel: Lieblingsessen! Falafel + Kürbis: Ein Traum! Ich bin allerdings nicht so der Fan von frittierten Dingen (ok, außer Pommes) und war daher positiv überrascht, dass diese Falafel im Backofen gebacken werden. Dazu etwas Fladenbrot und Gurkenjoghurt - ein tolles Essen.


Für die Falafel:
500 g Kürbis, in Stücke geschnitten
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 Dose Kichererbsen, abgetropft
1 Knoblauchzehe, gehackt
1/2 TL Backnatron
1 kleines Bund Petersilie, gehackt
1 kleines Bund Koriander, gehackt
1 TL gemahlener Koriander
1 TL gemahlener Kreuzkümmel

Für den Joghurt:
1/2 Salatgurke, geschält, entkernt und geraspelt
300 g Sojajoghurt
1 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Kürbisstücke mit 1 EL Olivenöl vermischen, kräftig salzen und peffern und auf einem Backbleck verteilken. Etwa 20-30 Minuten garen, bis sie sehr weich sind. Abkühlen lassen.

Kichererbsen mit Knoblauch, Backnatron, Kräutern und Gewürzen zu einer groben Paste pürieren. Die Mischung in eine Schüssel füllen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Kürbisstücke mit einer Gabel zerdrücken, mit der Kichererbsenmischung vermengen und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Ein Backbleck mit Backpapier auslegen, mit einem Esslöffel Teignocken abstechen und auf dem Blech verteilen. Die Falafel mit dem restlichen Olivenöl einpinseln und im heißen Ofen (200 Grad) 20 Minuten backen, bis sie schön gebräunt sind.

Für den Joghurt die Gurkenraspel in ein Sieb geben, mit Salz bestreuen und 20 Minuten Wasser ziehen lassen. Gut ausdrücken und mit dem Joghurt und Zitronensaft mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Falafel mit Joghurt und Fladenbrot anrichten. Dazu passt prima ein Salat, z.B. aus Tomaten.

Quelle: Gemüse satt! - Alice Hart

Freitag, 15. Februar 2013

Vegan Wednesday No 27




Wir zählen den 27. Vegan Wednesday und ich bin Woche für Woche hoch erfreut, wie schön diese Aktion ist. Ich hege schon immer eine große Vorfreude auf das fertige Pinterest-Board am Wochenende und bestaune die abwechslungsreichen Beiträge. Diese Woche kann jeder, der mitmachen mlöchte, den Beitrag bei Regina einreichen.

Frühstück


Mein Mittwoch begann mit dem Standardfrühstück: Sojajoghurt mit Obst und Müsli.

Mittagessen


Vollkornbrot mit Alnatura-Kräuterstreich und Weintrauben.

Nachmittags
Hat es nicht mehr vor die Kamera geschafft: Mango und Milchkaffee

Abendessen


Genau so sollte ein langer Arbeitstag enden. Bestellte Pizza mit Artischocken, frischen Champignons und grünen Oliven. Der Tag war gerettet, dass es ein Bier dazu gab, ist eh klar. Was sein muss, muss sein. Durch den langen Glutenverzicht war diese Pizza so etwas wie Geburtstag, Weihnachten und ihr wisst schon, mehr als große Freude.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Vegan Wednesday No 26

Nach einiger Zeit unfreiwilliger Abstinenz freue ich mich heute mal wieder beim Vegan Wednesday mitzumachen. Wer sich darunter nichts vorstellen kann, HIER findet ihr Informationen. Diese Woche werden alle Posts bei Carola gesammelt und am Wochenende bei Pinterest veröffentlicht.

Nachdem ich in den letzten Wochen regelmäßig vergessen habe, mein Mittwochsessen bildlich festzuhalten, ist es mir diesen Mittwoch vor allem aus einem Grund gelungen: Homeoffice! Das bedeutet ohne Hektik in den Tag zu starten und so wird auch mir bewusst, dass Mittwoch ist und ich die Kamera hervor hole.

Frühstück
 

Ödes Toast mit Tofutti Creamy Smooth Kräuter und Erdnussbutter. Aber hey - ich bin noch immer in einer äußerst erfolgreichen Glutenbelastungsphase. Sieht so aus, als hätte es sich bei mir tatsächlich um eine vorrübergehende Unverträglichkeit aufgrund von vielen anderen Allergien gehandelt. Von daher liebe ich gerade auch stinknormales Toast. ;)

Mittag


Sojamilch-Kaffee, zwei Kekse, eine Banane. Anschließend noch ein paar Mandeln, die hier nicht im Bild sind. Für mehr war keine Zeit.

Nachmittags gab es dann noch einen Kaffee und noch einen Keks. Wie gesund und ausgewogen! :)

Abendessen


Restessen! Nudelreste mit Sojabologneseresten aus der Tiefkühltruhe. Von solchen Saucen koche ich grundsätzlich zu viel und friere einen Teil ein - da freut sich der Magen nach einem langen Tag auf ein schnelles warmes Gericht, ohne viel Aufwand.


Sonntag, 3. Februar 2013

Gastpost: Rocher von twoodledrum

Ich muss ehrlich zugeben, ich bin ein bisschen stolz. Aber bitte mit ohne... präsentiert heute einen Gastpost geschrieben von Carola von twoodledrum. Stolz bin ich deswegen, weil twoodledrum ein Blog ist, der einiges bei mir verändert hat. Es war der erste Blog, den ich regelmäßig verfolgt habe und somit waren Carolas Rezepte auch die ersten, die ich aus der Welt der Foodblogs nachgekocht habe. Ich habe durch twoodledrum viele andere Blogs kennengelernt (nicht zuletzt auch durch den von Carola mitorganisierten Vegan Wednesday) und vor allem wurde mir immer wieder vor Augen geführt: Vegan ist sowas von alltagstauglich. Und auch wenn es natürlich ganz viele Dinge und Gedanken waren, die mich an die vegane Lebensweise herangeführt haben, so muss ich zugeben, dass twoodledrum einen Anteil daran hatte. Deswegen also freue ich mich sehr, Carola heute mit einem Gastpost bei mir begrüßen zu dürfen. Und ich weiß, was ich nächstes Wochenende machen werde: Rocher!


Hm. Wie leitet man am besten einen Gastpost ein? Mit "liebe Leser" und dann einer Beteuerung, wie gerne man doch zu Gast ist? Ersteres scheint mir ein wenig platt, aber Letzteres ist definitiv der Fall! Ich freue mich sehr, dass ich heute hier bei Laura posten darf, nachdem sie nun schon zweimal (mit Antipasti und Glühweinsirup) bei mir auf twoodledrum zu Besuch war.

Und was kommt jetzt? Nun, natürlich eine Auflistung, was ich an Lauras Blog besonders toll finde! Und da gibt es einiges. Ich mag ihren Schreibstil. Ich mag ihre "bodenständige" Art zu kochen, ohne listenweise Sonderzutaten, für die ich erst die Bioläden und Reformhäuser der Stadt abklappern müsste. Ich mag, dass ihre Rezepte auch für Nicht-Zöliakiekranke so viel hergeben. Und nicht zuletzt mag ich ihre Bilder! Nur den Rosenkohl, den sie vor Kurzem postete, mag ich nicht. Aber Ausnahmen gibt es natürlich immer.

Für mich, die sich noch nie wirklich mit glutenfreier Ernährung auseinandergesetzt hatte, war Lauras Anfrage nach einem Gastpost erst mal eine Herausforderung. "Glutenfrei" hat vieles mit "vegan" gemeinsam, finde ich. Man stößt ständig auf Dinge, von denen man dachte, sie seien glutenfrei, und dann entdeckt man doch noch eine Stolperfalle. Für mich waren das die Cornflakes und auch das Nougat. Zum Glück ist das fair gehandelte Haselnussnougat von Zotter, das ich verwendet habe, als glutenfrei gekennzeichnet. Erhältlich ist es bei uns im Bioladen, ebenso wie glutenfreie Cornflakes und glutenfreie Kuvertüre, ebenfalls von Zotter. Haselnüsse sind wohl per se glutenfrei, und mehr braucht es nicht. Puh.

Rocher
Zutaten (für ca. 12 Kugeln):
15 ganze Haselnusskerne
1 Handvoll Cornflakes
125 g Nougat
50 g gehackte Haselnüsse
100 g Zartbitterkuvertüre

Haselnusskerne rösten: Auf ein Backblech legen und 10 bis 15 Minuten bei 180°C (Umluft) rösten. Dann auf ein Geschirrtuch legen und mit dessen Hilfe die braunen Häutchen abrubbeln. Die Kerne beiseite legen und abkühlen lassen. Natürlich könnt ihr auch ungeröstete Kerne verwenden, dann fehlt aber etwas am Geschmack. Haselnussallergiker vertragen die Rocher oft, wenn zusätzlich auch die gehackten Haselnüsse geröstet werden. Aber vorsichtshalber lieber nachfragen!

Nougatmasse im Wasserbad schmelzen, die Cornflakes zerbröseln und einrühren. Die Masse kalt stellen, damit man sie besser formen kann. Dabei ab und zu umrühren und aufpassen: Zuerst tut sich lange Zeit gar nichts, dann wird die Masse recht schnell fest. Panik ist aber unangebracht, auch die feste Nougatmasse lässt sich wieder weich kneten.

Kugeln aus der Nougat-Cornflakes-Masse formen und je eine ganze Haselnuss hineindrücken. Kugeln in den gehackten Nüssen wälzen und wieder kalt stellen.

Kuvertüre hacken, dann zwei Drittel im Wasserbad schmelzen. Den Topf aus dem Dampf nehmen und das restliche Drittel Kuvertüre einrühren, bis es ebenfalls geschmolzen ist. Kugeln durch die Kuvertüre ziehen und dabei ringsum mit Kuvertüre überziehen. Dann auf Butterbrotpapier ablegen. Von einem Teller oder Brett lösen sich die Kugeln durch das weiche Nougat sehr schlecht und sehen dann nicht mehr schön aus.

Samstag, 2. Februar 2013

Spitzkohl-Pasta

Ich weiß, Posts von mir sind gerade rare Ware und zusätzlich verpasse ich auch noch regelmäßig meinen geliebten Vegan Wednesday. Schande über mich! Gründe gibt es natürlich viele. Es hat mittlerweile Tradition, dass erst das Kind und anschließend ich im Januar so richtig krank werden. Fürchterlich. Außerdem hat der Zufall ergeben, dass wir eine wundervolle neue Wohnung gefunden haben. Ein Ereignis, dass mich die letzten Tage zusätzlich zur Krankheit völligst außer Gefecht gesetzt hat, denn meine Gedanken kreisen nur noch um das Planen der neuen Küche und Wohnungseinrichtungs-Kopfkino.

Nun ja, so langsam habe ich mich gefangen, in jeder Hinsicht. Ich verspüre wieder so etwas wie Lust auf Essen und habe auch den Wohnungsfreudentaumel verarbeitet. Und da im Kühlschrank von der letzten Bio-Kisten-Lieferung noch ein einsamer Spitzkohl auf seine Verarbeitung wartete, habe ich heute beschlossen mit den neu vorhandenen Lebensgeistern mal wieder den Kochlöffel zu schwingen.


Spitzkohl und Pasta sind eine prima Kombination. Wer es noch nicht ausprobiert hat, sollte das dringend nachholen. Hier kommt die Anleitung dazu:

1 kleiner Spitzkohl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
1 Bund Petersilie
abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
1 TL Senf
Salz, Pfeffer
100 ml Gemüsebrühe
100 ml Sojasahne
 (glutenfreie) Pasta nach Belieben

Die Pasta nach Packungsanleitung bissfest kochen.

Den Spitzkohl vierteln, Strunk entfernen und in Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken. Petersilie abzupfen und fein hacken. In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch sanft anbraten. Hitze höher schalten und den Spitzkohl zugeben. Einige Minuten bissfest braten.

Gemüsebrühe, Sojasahne und Senf miteinander verrühren - wer mehr Flüssigkeit möchte, erhöhrt einfach die Anteile entsprechend. Zum Spitzkohl geben, salzen, pfeffern und einmal aufkochen lassen. Petersilie und Zitronenschale unterrühren - fertig! Spitzkohl zusammen mit der Pasta anrichten und sich darüber freuen, wie lecker so ein einfaches Gericht sein kann...



Freitag, 25. Januar 2013

Grünkohl mit Bratlingen

Dieser Winter steht bei mir absolut unter dem Zeichen: Mal was anderes ausprobieren! Von Topinambur über Wirsing ist auch Grünkohl dabei. So viele neue Gemüselieben versüßen mir den Winter ungemein. Die Gemüsekiste hat einen sehr großen Anteil daran, denn ich suche mir tolle Rezepte für Gemüsesorten, die ich sonst vor allem aus dem Grund "weiß nichts damit anzufangen" nicht unbedingt anschaffen würde.


Diese Grünkohl-Beilage hat uns richtig gut geschmeckt. Grünkohl ähnlich wie Salat anzumachen finde ich eine tolle Idee, so hat der Grünkohl irgendwie etwas erfrischendes. Dazu gab es aus Zeitmangel Bratlinge aus einer Bratlingsmischung, zusammen mit dem Grünkohl war das ein grandioses Essen.

Das Rezept für den Grünkohl findet ihr hier. Weiß noch jemand ein Grünkohlrezept, das unbedingt noch diesen Winter ausprobiert werden sollte?