Mittwoch, 31. Oktober 2012

Vegan Wednesday No 13


Es ist wieder Vegan Wednesday - alle Posts landen diese Woche bei Julia.

Ich ahne ja schon, dass es diesen Mittwoch so einige wunderbare halloweenmäßige Grusel-Posts geben wird und freue mich darauf! Ich hatte für irgendetwas Kreatives leider keine Zeit. Mein Mittwoch war dennoch nicht weniger gruselig, so passt das Motto auch wieder... Leider hat sich diese Stimmung auch in meinem Essen gespiegelt.

Frühstück

Ist ausgefallen, wegen "is nich". Wer zu spät kommt...

Spätes Frühstück & Mittagspause


Eins der beiden Brötchen wurde das späte Frühstück im Büro, das andere die Mittagspause. Bestrichen waren beide mit Alnatura Kräuter Streich. Nicht gerade sehr befriedigend, alles in allem.

Zwischendurch

Nicht fotografisch festgehalten, aber gegessen: einige Weintrauben und ein paar Kekse.

Abendessen


Der Mann ist krank, ich war fix und alle - was gibt es da besseres als eine schöne Kürbissuppe? Die Suppe hat den Tag ein bisschen gerettet und ich kuschel mich jetzt suppengewärmt aufs Sofa. (Und vielleicht esse ich dann noch ein bisschen Schokolade, aber die fotografiere ich heute nicht mehr :) ).

Montag, 29. Oktober 2012

Topinambur mit Koriander und Sesam

Letztes Weihnachten habe ich das erste Mal Topinambur gegessen - in Form von Antipasti mit getrockneten Tomaten und Sonnenblumenkernen. Seit diesem Zeitpunkt bin ich ein großer Fan dieser kleinen Knolle und würde sie gerne viel öfter essen, als wir das machen. Am Wochenende gab es eine tolle Kombination aus Topinambur, Koriander und Sesam.


Dazu gab es Gewürzreis.Topinambur wird bei uns in dieser Form sicherlich noch öfter auf dem Teller landen - ich bin ganz verliebt in den Geschmack. Klare Empfehlung: Probiert Topinambur, wenn ihr das nicht längst schon getan habt.

Die Rezepte findet ihr hier und hier. Solche Sachen wie Butterschmalz ersetze ich einfach durch Rapsöl.

Samstag, 27. Oktober 2012

Homemade: Kürbis-Aufstrich

Es war ganz zu Beginn der Bloggerzeit, als ich mir vorgenommen hatte viele selbstgemachte Brotaufstriche zu präsentieren. Dazu gehört natürlich, dass auch wirklich einige Brotaufstriche selbstgemacht werden und ich bin tatsächlich sehr viel seltener dazu gekommen, als ich es gerne gehabt hätte. Gerade starte ich, animiert durch Carolas MoFo, endlich damit am Wochenende einen Aufstrich selbst zu machen. Denn abgesehen davon, dass ich es irgendwann Leid bin die immer gleichen Aufstriche aus dem Glas zu essen, schmecken die selbstgemachten einfach tausendmal besser. Und günstiger ist es noch dazu!


Rezept für eine recht große Portion:

300 g Hokkaido-Kürbis
1 kleine rote Zwiebel
1 Stück Ingwer (etwa 3 cm)
3 TL Currypulver
5 EL Orangensaft (frisch gepresst)
Salz
2 EL Olivenöl
30 g Mandeln

Den gewaschenen und entsteinten Kürbis klein würfeln. Zwiebel und Ingwer schälen und fein hacken.

In einem Topf 1 EL Öl erhitzen, Zwiebel und Ingwer darin glasig werden lassen. Kürbis einrühren und kurz mitbraten, mit Currypulver bestäuben und mit Orangensaft ablöschen.  15 Minuten zugedeckt bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Die Mandeln fein hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten.

Den gegarten Kürbis eine Weile abkühlen lassen, dann mit dem restlichen Öl fein pürieren. Die Masse mit Salz abschmecken und die Mandeln unterrühren.

Quelle: Vegetarisch von GU

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Vegan Wednesday No 12

Liebe Leute, heute ohne viel Schnickschnack mein Beitrag zum Vegan Wednesday. Die Beiträge werden bei Cara eingesammelt.


Frühstück
 

Fast hätte ich das Foto vergessen und so war das Frühstück heute schonmal vermatscht. Wie fast immer: Natur-Sojajoghurt mit Obst und Müsli.

Mittagspause


Äußerst unspektakulär: Brot mit Sendi und ein paar Weintrauben.

Zwischendurch

Nicht fotografiert, aber gedanklich festgehalten: eine kleine handvoll Mandeln und ein Sojamilch-Kaffee.


Abendessen


Reis-Gemüse-Pfanne mit viel Ingwer, Chinakohl und Zucchini. Dazu gebratener Tofu. Lecker. Füllt den Bauch schön nach einem langen Arbeitstag.

Nervennahrung


Das ist meine absolute Lieblingsschokolade. Ich liebe Nüsse, vor allem Mandeln und dann noch mit Schokolade - großartig. Und heute war sie bitter nötig - wann ist Wochenende?

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Vegan Wednesday No 11

Wieder eine Woche um, wieder Mittwoch, bald ist Weihnachten, Kinder! Die Posts sammelt diese Woche Carola ein.
Mein Vegan Wednesday war übrigens ein sehr stressiger Tag - zum Glück hat sich das essenstechnisch nicht abgebildet. Das sind nämlich die Tage, die ich am wenigsten leiden kann: Stressig und Mistessen noch dazu.

Frühstück


Ich habe es getan! Ich habe mir zur Vögelchen-Tasse die Vögelchen-Schüssel gekauft und bin glücklich. Findet der Mann ein bisschen albern, aber ich freue mich jeden Morgen. Achso, es geht hier ums Essen? Na gut - drin war wie so oft: Natur-Sojajoghurt unter Obst- und Müsliberg. Neu in die Müslisammlung gekommen sind Buchweizenflakes. Sehr lecker.

Fürs Büro
 

Es gibt diese Tage, in denen eine Besprechung und ein Beratungstermin den anderen jagt und ich erst spät aus dem Büro komme. Da braucht es genügend Proviant und deswegen wurde die Bentobox so gefüllt: Brot mit Alnatura Kräuter-Streich und Gurke zu Mittag, übriger Apfelkuchen vom Vortag plus Weintrauben für Nachmittags.

Abendessen


Gemischter Salat mit Gurke, Oliven, Tomate, Karotte und gebratenem Tofu. Vitamine müssen sein - um mich herum sind alle erkältet. Dazu das sehr leckere "I love Salad"-Dressing aus Vegan for Fit. Ich reduziere nur immer den Fettgehalt drastisch.

Sehr gespannt bin ich schon auf all die anderen Posts, die wir dann ab Samstag wieder hier bewundern können.

Montag, 15. Oktober 2012

Selbstgemacht: Mandelmus

Zur Zeit aufgrund des großen Erfolgs eines bestimmten Kochbuchs in aller Munde: Mandelmus. Aber auch so fällt dem ein oder anderen vegan lebenden Menschen sicherlich irgendwann auf, dass Mandelmus eine hervorragende Basis für "so gut wie alles" ist. Ich benutze es vor allem für Dressings und Saucen, also mit Wasser gestreckt als Sahne-Ersatz. Dass es dafür gut geeignet ist, erschließt sich einem relativ schnell. Dass es unglaublich teuer ist, wissen wir auch alle. Ich bin wirklich jemand, der gerne für gute Lebensmittel bezahlt - aber bei 10 Euro für 250 g Mandelmus läuft sogar mir die Spucke rückwärts. Einziger Ausweg aus dem Dilemma Mandelmus haben aber nicht bezahlen wollen: Selbst machen!


Ich habe bereits ein paar Versuche hinter mir, die ersten Produktionen waren zwar genießbar, aber krümelig. Ich habe Öl oder Wasser zugefügt, geschreddert und püriert was das Zeug hält, aber irgendwie war das Ergebnis nicht so ganz super. Ich bin immer wieder um das teure Zeug im Bio-Laden herumgeschlichen und immer wieder ohne Mandelmus nach Hause gegangen. Mittlerweile habe ich den Dreh raus und mein selbstgemachtes Mandelmus ist super - auch wenn ich den Vergleich zu dem gekauften nicht habe. Aber Mandeln sind Mandeln, was soll denn an meinem anders sein? Natürlich ist das gekaufte sicherlich cremiger - aber ich verarbeite es ja sowieso. Davon abgesehen würde meines natürlich auch noch deutlich cremiger werden, hätte ich eine richtig gute Küchenmaschine. Ich habe aber nur so ein Schredderding, mit dem man die Mandeln immerhin in Rekordzeit relativ klein gebröselt kriegt und einen stinknormalen Pürierstab.


Rezept: 

400 g ganz normale Mandeln mit Haut
1 Portion Geduld

Damit das  Mandelmus auch weiß wird, muss natürlich erstmal die Schale ab. Das geht einfach: Reichlich Wasser in einem Topf aufkochen und die Mandeln darin für 2 Minuten kochen. Abschütten, mit kaltem Wasser abschrecken und jetzt kommt was Lustiges: Die Mandeln aus den Schalen drücken. Sie flutschen da so richtig schön raus, meine Tochter und ich haben jede Menge Spaß dabei und ja, man ist eine Weile beschäftigt.

Der Trick: Die geschälten Mandeln müssen für 24 Stunden in reichlich Wasser eingeweicht werden. Ich habe es vorher immer mit einem kürzeren Zeitraum probiert, da war das Mus immer sehr bröselig.

Nach den 24 Stunden die Mandeln abgießen und mit geeignetem Werkzeug eurer Wahl in Musform bringen. Ich bearbeite die Mandeln erstmal mit dem Schredderer. Das ergibt immerhin relativ feine Mandelbrösel. Diese werden dann mit einer guten Portion Geduld und einem einfachen Pürierstab bearbeitet, bis die Konsistenz musig wird. In ein ausgekochtes Schraubglas füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Das Mus hält sich im Kühlschrank eine ganze Weile - meins ist aber in der Regel nach drei Wochen alle...

Sonntag, 14. Oktober 2012

Spinat-Kürbis-Curry

Ich stehe ja auf Currys jeder Art - schon immer. Dieses Curry war eine ziemliche Spontankreation. Auf dem Wochenmarkt konnte der Mann nicht an Kürbis und tollstem Spinat vorbeigehen und das Ergebnis daraus kann sich sehen lassen!


Rezept:

1 Hokkaido-Kürbis
600 g frischen Blattspinat
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Rapsöl
2-3 TL (je nach Schärfe und Geschmack) rote Currypaste
300 ml Gemüsebrühe
400 ml Kokosmilch
Salz, Pfeffer
Saft und Schale 1/2 Bio-Limette

Den Kürbis entkernen und würfeln. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken. Den Spinat waschen und von den dicken Stängeln befreien.

Zwiebel und Knoblauch im Öl dünsten. Die Currypaste einrühren, den Kürbis zugeben und etwa 2 Minuten mitbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und zugedeckt etwa 10 Minuten garen, bis der Kürbis knapp gar ist.

Kokosmilch und Spinat unterrühren, heiß werden lassen und warten, dass der Spinat zusammenfällt. Mit Salz, evtl. Pfeffer sowie Saft und Schale von der Limette abschmecken.

Das Ergebnis ist richtig schönes Herbst-Soulfood. Den Reis, der auf unseren Tellern noch zu finden ist, braucht man dazu wirklich nicht.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Vegan Wednesday No 10

Liebe Leute, da ist er auch schon wieder vorüber , der zehnte Vegan Wednesday. Vegan Wednesday? Was schreibt die da eigentlich immer auf Ihrem Blog? Wenn ihr noch nicht mitbekommen habt, was hinter dem Vegan Wednesday steckt, dann könnt ihr es mit einem Klick auf das Logo nachlesen.

Diese Woche werden alle Beiträge bei Cara gesammelt und anschließend hier veröffentlicht.

Frühstück 


Ausnahmsweise mal kein Müsli, der Natur-Sojajoghurt war alle. Dafür Vollkornbrot mit veganen Aufstrichen. Dazu mein allerliebster "Blütenkuss"-Tee. Und wer jetzt aufschreit: Hee, da hinten liegt doch eine Käsepackung! Ja, da liegt (leider) auch Käse, denn unsere Tochter behauptet felsenfest "Ich bin ein Kind, kein Veganer". Da wollen wir mal nicht so sein und außerdem finde ich es ganz merkwürdig, ihr auf einmal ihre geliebten Dinge zu entziehen. Auch wenn ich mit den Zähnen knirsche, wenn ich die Käsepackung in den Einkaufswagen lege.

Mittagessen


Immerhin, im Kühlschrank im Büro lag noch ein Frucht-Sojajoghurt rum. Und damit ich den im Büro nicht so langweilig ohne alles essen muss, habe ich mir zu Hause etwas Obst geschnitten und Cornflakes sowie Hirseflocken mitgenommen. Im Büro alles zusammengematscht: super Energieschub zur Mittagspause.

Abendessen


Kürbis-Spinat-Curry. Hmmmm. Frischester Kürbis mit frischestem Blattspinat vom Markt. Mehr muss ich dazu nicht sagen. Ach doch: Der Reis dazu war unnötig, aber noch übrig vom Vortag.

Nascherei


Das gute Stück habe ich neulich bei einer Bestellung in einem glutenfreien Onlineshop in den Warenkorb huschen lassen. Das war wirklich ein guter Einfall von mir, denn dieser Riegel schmeckt fantastisch und man kann sich tatsächlich einreden, dass das total gesund war...

Also dann - ich bin schon gespannt auf das Board diese Woche und freue mich auf all die anderen Beiträge!

Dienstag, 9. Oktober 2012

Spaghetti mit Kürbissauce

Wie versprochen reiche ich jetzt auch endlich das Rezept vom vergangenen Vegan Wednesday nach. Dass Kürbis gefühlt zu beinahe allem schmeckt, wissen wir ja. Und so ist Kürbis natürlich auch zu Nudeln ganz fantastisch und in Form einer Nudelsauce erst recht. Das Rezept war bei uns schon im letzten Jahr der Renner, da habe ich allerdings immer Hokkaido-Kürbis verwendet. Dieses Jahr habe ich (wie im Rezept vorgesehen) einen tollen Butternuss-Kürbis gekauft. Ich muss aber ganz ehrlich sagen: Mit dem Hokkaido hat es irgendwie noch einen Tick besser geschmeckt und wenn ich die Sauce wieder koche, landet das nächste Mal Hokkaido im Topf.


Und jetzt das Rezept:

1 große Zwiebel
750 g Butternuss oder Hokkaido-Kürbis
3 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen, zerdrückt
375 ml Gemüsebrühe
1/4 TL gemahlene Muskatnuss
250 ml Soja-Sahne
80 g Pinienkerne
Pfeffer
etwas Salz
Schnittlauchröllchen zum Servieren

Die Zwiebel hacken und den Kürbis in kleine Stücke schneiden. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, zuerst die Zwiebel glasig dünsten, dann den Knoblauch zugeben und für 1 Minute mitdünsten. Kürbis unterrühren und Gemüsebrühe angießen.

Alles aufkochen und bei milder Hitze den Kürbis weich kochen. Mit Muskatnuss und schwarzem Pfeffer würzen. Die Sahne einrühren und erwärmen und die Sauce mit dem Pürierstab glatt pürieren.

Die Sauce eventuell mit etwas Salz abschmecken. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten.

Die Sauce schmeckt super zu Spaghetti, noch besser zu Bandnudeln. Mit Schnittlauch und Pinienkernen anrichten.

Tipp: Ich verarbeite immer den ganzen Kürbis, meistens wiegt er mehr als 750 g. Die Gemüsebrühemenge rechne ich dann einfach hoch, in der Regel muss sowieso noch ein bisschen mehr Flüssigkeit dazu.

Quelle: veganisiert nach "Vegetarisch für Genießer"

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Vegan Wednesday No 9


Ich habe gerade mal das Abendessen gegessen und sehe schon, dass die ersten Vegan Wednesday Posts eintrudeln. Da merkt man doch den Feiertag und das beste daran: Vermutlich wird es diesen Mittwoch noch tollere Sachen als sonst zu sehen geben, weil alle so hübsch Zeit hatten.

Ich habe mir nämlich heute morgen auch gedacht: Wie praktisch, dass Feiertag ist und ich Zeit und Nerven zum Kochen und Essen habe. Denn wäre gestern Mittwoch gewesen, hätte der Beitrag aus Stulle, Obst und Schokolade bestanden.

Frühstück


Ich präsentiere hiermit zum xten Mal meinen Klassiker: Sojajoghurt begraben unter einem Berg von frischem Obst samt Müslihaube. Wie unschwer zu erkennen ist, waren wir sehr früh auf den Beinen - wir haben eine Tochter, die sich liebend gerne ausschläft, wenn wir früh los müssen. An Feiertagen und Wochenenden können wir aber Geld drauf wetten, dass sie zwischen 5:30 und 6:00 Uhr glockenwach "Frühstücken wir jetzt, mach die Äuglein auf, Mama" ruft. Tja. Daher heute morgen auch mal Kaffee, sonst trinke ich ja am Morgen eher Tee. Aber irgendwie müssen die Äuglein ja auf.

Mittagessen


Ohne viele Worte: glutenfreie Spaghetti mit Kürbissauce, Schnittlauch und Pinienkernen. Lecker! Rezept folgt!

Nachmittags

 
Da sieht man den Feiertag! Meine Tochter wollte dringend Kuchen backen und da sag ich doch nicht nein! Sie hat neulich ein Kinder-Backset geschenkt bekommen, mit einer kleinen Backform. Das beigefügte Rezepte konnte ohne Probleme veganisiert werden, wurde noch vom Gluten befreit und siehe da: Wir haben einen richtigen super Feiertags-Kinder-Kuchen gebacken. So einen Quatschkuchen haben wir noch nie gemacht, geschweigedenn habe ich jemals einen Kuchen mit Schokolade überzogen. Das sieht man irgendwie auch. Verziert wurde das Ding natürlich noch mit veganen Gummibärchen, die ich übrigens ziemlich eklig fand. Da kann man auch gleich einen Löffel Zucker kauen, hat den gleichen Effekt im Mund.


Dazu Kaffee Nummer 2 und der Kuchen war tatsächlich lecker.

Abendessen


Zwei glutenfreie Laugenbrötchen mit diversen Aufstrichen plus Knabbergemüse.

Ich muss mich jetzt erstmal damit anfreunden, dass morgen ein Arbeitstag und nicht Sonntag ist...wer schlau gewesen ist, hat sich Donnerstag und Freitag Urlaub genommen. Auf mich wartet morgen ein Besprechungsmarathon. In diesem Sinne, wie gut, dass heute Mittwoch war, und nicht gestern oder morgen. :-)

Blumenkohl-Kartoffel-Plätzchen mit Gewürzreis und Tomatenjoghurt

Das Bild zeigt nicht im entferntesten, wie lecker diese Blumenkohlplätzchen mit dem indischen Gewürzreis gewesen sind. Wirklich nicht.

Deshalb einfach nur der Befehl: Nachkochen  - sofort!


Das Rezept ist aus dem Buch Vegetarisch Kochen für jeden Tag von GU. Es ist ein Traum - die Blumenkohlplätzchen schmecken toll nach den Gewürzen, und Blumenkohl, Ingwer, Koriander und Kreuzkümmel passen wunderbar zusammen. Von dem indischen Gewürzreis konnten wir nicht genug kriegen und die Tomaten-Raita lässt sich wunderbar mit Sojajoghurt herstellen.

Die Rezepte findet ihr
hier (Blumenkohl-Kartoffelplätzchen), hier (Gewürzreis) und hier (Tomaten-Raita).


Dienstag, 2. Oktober 2012

Ausprobiert: Wilmersburger Pizzaschmelz

Nachdem ich gerade gerne auf Hypes anspringe (siehe Vegan For Fit), musste ich natürlich auch den Wilmersburger Pizzaschmelz probieren. Wobei, vermutlich ist der Pizzaschmelz eher der Klassiker und die Wilmersburger Scheiben der Hype.

Nachdem ich die Wilmersburger Scheiben also bei einer im Sommer stattfindenden überhaus großzügigen Rabattaktion von alles-vegetarisch.de mitbestellt hatte, lagen diese eine ganze Weile im Kühlschrank rum. Ich traute mich nicht, wirklich nicht. Allerdings wurde die Resonanz in den verschiedenen Blogs immer größer und das Urteil immer besser: Ich öffnete die Packung.

Auch ohne Bild kann ich bestätigen, die Scheiben schmecken dem altbekannten milden Gouda oder Butterkäse sehr ähnlich. So ähnlich, dass es ein bisschen komisch ist, ein "Käse"brot zu essen. Und so ähnlich, dass auch meine Tochter ruft "Ich will auch von eurem Käse" und ihn ohne eine Miene zu verziehen isst. Das ist bei Wurstalternativen eher nicht der Fall, da hören wir "Das schmeckt nicht, die Salami im Kindergarten schmeckt besser". Tja. So viel zu den Wilmersburger Scheiben.

Den Wilmersburger Pizzaschmelz wollte ich eigentlich gar nicht ausprobieren, denn für unsere Pizza hatten wir ja schon eine Alternative gefunden: Tofu-Feta oder Cashew-Creme. Aber im Tegut lag er einfach so rum, lieblos unten ins Regal geknallt, der Pizzaschmelz. Und die Scheiben waren ja wirklich auch mehr als genießbar.


Also wanderte er doch ins Einkaufskörbchen, zumal die im Tegut angebotene Packungsgröße mit 250 Gramm prima war. Auch diese Packung jedoch erlebte zunächst ein langes Dasein im Kühlschrank, aus dem ganz einfachen Grund: Ich hatte wirklich geteilte Meinungen gelesen, die einen loben und preisen ihn, die anderen vernichten ihn. Dann kam jedoch die Lust auf eine richtige Pizza, eine echte Pizza, eine Pizza mit Käse.


Wer viel in Blogs liest, weiß: Der Pizzaschmelz gehört unter das Gemüse, nicht oben drauf, sonst schmilzt er nicht. Gesagt getan und das Ergebnis war so gut, dass der Pizzaschmelz ab sofort öfter in unser Einkaufskörbchen hüpfen darf. Zwar schmeckt mir unser alternatives Topping eigentlich besser, aber ich glaube jeder weiß, dass sie zwischendurch kommt, die Lust auf eine Pizza mit geschmolzenem Käse. Und genau für dieses Gefühl ist der Wilmersburger eine echte Bereicherung.


Montag, 1. Oktober 2012

Risotto mit Pilzen

Lieblingsessen, schon als Kind: Risotto. Als Kind verschmähte ich zwar Pilze und das Pilze aussortieren hielt noch lange an. Bis ich den Mann kennenlernte, der tatsächlich behauptete, Pilze seien lecker und ich hätte ja keine Ahnung. Sowas lasse ich nicht auf mir sitzen, klar, erklärte mich bereit, ein Pilzgericht zu probieren, aber nur um zu demonstrieren, dass ich laut "igitt, Pilze, ich habs doch schon vorher gewusst" rufen würde. Pustekuchen, ich hätte mich reinsetzen können in unser Pilzrisotto nach Jamie Olivier. (Pilze wenigstens im Risotto ausprobieren zu dürfen, war meine Bedingung, damit mir noch was leckeres übrig bleiben würde.)

Und so ist es seit über 5 Jahren jährlich zur Pilzsaison ein beliebter Klassiker bei uns - das Pilzrisotto. Und ich stehe auf Pilze! Funktioniert der Risotto aber auch vegan? Schließlich geben Butter und Parmesam erst den richtigen Schmelz in das Gericht, machen es andererseits aber auch sehr mächtig.


Fazit: Ja, es funktioniert auch vegan und ich behaupte einfach mal, das rein optisch überhaupt kein Unterschied zu bemerken ist. Geschmacklich auch kaum - durch einen selbstgemachten veganen Parmesan, lässt sich wunderbar die Würze in den Risotto bringen. Super Nebeneffet: Liegt nicht so schwer im Magen.

Risotto für vier Hungrige:
gut 1 l Gemüsebrühe
Olivenöl
1 Zwiebel, geschält und fein gehackt
1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt
4 Stangen Staudensellerie, fein gehackt
400 g Risottoreis
2 Weingläser trockener Weißwein
Meersalz und Pfeffer
200 g gemischte Pilze, geputzt und grob geschnitten
1 Knoblauchknolle, die Zehen herausgelöst geschält und halbiert
1 kleines Bund frischer Thymian, die Blätter abgezupft
1 kleines Bund frische glatte Peterslie, fein gehackt
Zitronensaft
veganer Parmesan (siehe unten)

2 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Zwiebel, den Knoblauch und den Sellerie etwa 15 Minuten bei niedriger Hitze dünsten, bis alles weich und glasig ist, aber noch keine Farbe angenommen hat. Den Reis zugeben und die Temperatur höher schalten. Den Reis für 1-2 Minuten unter Rühren glasig werden lassen, den Wein zugießen und verdampfen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. 

Sobald der gesamte Wein eingekocht ist, mit einem großen Schöpflöffel Brühe zugeben. Den Risotto nur leise kochen lassen und immer schöpflöffelweise Brühe zugeben, wenn diese aufgesogen wurde. Dabei natürlich regelmäßig rühren, denn Rühren ist das A und O für ein gelungenes Risotto. Nach etwa 15-20 Minuten sollten der Risotto gar sein. Eventuell muss noch mehr Brühe dazu.

Kurz bevor der Risotto gar ist, in einer ofenfeste Pfanne einen kleinen Schuss Olivenöl erhitzen. Die Pilze 1-2 Minuten darin braten, mit Salz und Pfeffer würzen, Knoblauch und Thymian untermischen. Die Pilze für etwa 6 Minuten in den Ofen geben.

Den Risotto mit Salz und Pfeffer würzen, den veganen Parmesan unterrühren. Die Menge ist schwer zu sagen, das kommt auch auf die Würze der Gemüsebrühe an. Ich habe vorsichtig mit 2 EL angefangen und dann noch ein wenig zugegeben, bis die Würze richtig war.

Die Petersilie in den Risotto rühren. Die Hälfte der Pilze grob hacken und ebenfalls unterrühren. Ich entferne an dieser Stelle die Knoblauchzehen aus den Pilzen - Jamie lässt sie drin. Ich bin aber auch kein großer Knoblauchfan...

Den Risotto mit einem großzügigen Spritzer Zitronensaft verfeinern. Risotto auf Teller verteilen und mit den restlichen Pilzen sowie etwsas Olivenöl anrichten.


Quelle: vegan abgewandelt nach Jamie Oliver - Genial italienisch

Veganer Parmesan:
50 g Pinienkerne
50 g Hefeflocken
50 g geschälte Mandeln 

Alle Zutaten in einer Küchenmaschine fein zermahlen. In einem sauberen Schraubglas hält sich der Parmesan einige Wochen im Kühlschrank. Er schmeckt nicht nur ins Risotto, sondern auch lecker zu sämtlichen Nudelgerichten.