Donnerstag, 30. August 2012

Vegan Wednesday No 4



Der vierte Vegan Wednesday - und ich bin beigeistert, wie gut die Aktion angenommen wird und wie viele interessante und abwechslungsreiche Beiträge dabei sind! Diese Woche sammelt Cara die Beiträge ein. 


Und da sind wir, im Alltag. Naja, fast Alltag. Jedenfalls sehr viel alltäglicher als die letzten beiden Wochen, die von Urlaub und Geburtstag gekennzeichnet waren.

Frühstück


Brötchen mit Curry-Papaya-Streich und Sisis Brotaufstrich auf Basis von Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen und Kichererbsen von Lord of Tofu. Sehr lecker aber leider viel zu teuer. Dazu Gurke aus Nachbars Garten und eine Nektarine.

Vormittags

 
Milchkaffee (mit Sojamilch, muss ich wohl nicht dazu sagen), glutenfreier Hafer-Cookie (ich scheine sie zu vertragen, yeah!), neues Kochbuch durchstöbern.

Mittagessen


Provenzalischer Gemüsetopf - so einfach, so lecker. Viel frisches Gemüse, die Kartoffeln machen satt, die Soße animiert zum Teller ablecken. Rezept findet ihr hier.

Nachmittags


Obst, Obst und noch mehr Obst. Aprikosen, Pflaumen, Banane, Weinbergpfirsiche. Ich liebe den Sommer für das ganze Obst und leide jedes Jahr im Winter. Äpfel, Birnen, Mandarinen, das sind alles Sachen, die ich leider überhaupt nicht vertrage. Sommerobst ist gutes Obst und deswegen esse ich davon so viel ich kriegen kann. Allerdings musste ich diesen Teller mit Mann und Kind teilen...

Abendessen


Am Dienstag mussten wir für unsere Kindergruppe kochen (das ist ein Elternverein und Essen gibt es abwechselnd vom Bio-Lieferservice und den Eltern gekocht) und nach unserer Begeisterung für die Tofu-Quinoa-Bratlinge dachten wir, die Kinder fallen bestimmt genau so begeistert darüber her. Das war aber nicht der Fall und so blieben immerhin einige Reste für uns. Und was baut man aus übrig gebliebenen Bratlingen? Richtig: Burger. Hier im Vollkornbrötchen mit Salat, Tomate und Gurke.

Süßes



Ja, ich stehe auf den Pro 7 - Serienabend am Mittwoch und ja, ich finde es gerade besonders toll, dass alles so hübsch in Doppelfolgen kommt. Dann habe ich das Wohnzimmer unter Garantie für mich alleine (der Mann verlässt fluchtartig und kopfschüttelnd den Raum). Sobald die Außentemperatur 25 Grad nicht übersteigt brauche ich eine Wärmflasche UND eine Decke UND was Süßes und dann bin ich glücklich. Sehr.
Das Süße im Bild: Hafer-Cookie, Mr. Tom und weiße Schokolade von Sweet William (mein bisheriger Liebling unter den Ersatzschokoladen).

Und warum nur "fast" im Alltag? Nach einem ziemlichen Stresspensum in den letzten Jahren bin ich gerade in einer kurzen beruflichen Auszeit, die allerdings in drei Wochen endet. Gestärkt und erholt bin ich Mitte September zurück im Job und überlege mir gerade ziemlich genau, wie das wohl werden wird, bzw. wie ich es hinkriege einen gesünderen Lebensstil an den Tag zu legen. Denn JA, ein Kleinkind zu haben und zu arbeiten IST Stress. Unvorstellbarer Stress. Was ich definitiv falsch gemacht habe in der letzten Zeit war das Essen, deswegen habe ich auch erwähnt, dass ich nur fast im Alltag bin. Ein normaler Mittwoch vor kurzem sah eher so aus: Schnelles Frühstück unter Zeitdruck, alle mussten sich fertig machen, Kind in den Kindergarten und ab ins Büro. Während das Kind im Kindergarten gut versorgt wird, versorgt mich im Büro natürlich niemand. Acht Stunden Arbeit habe ich in der Regel ohne richtige Mittagspause verbracht mit dem Gedanken "Ohne Pause bist du schneller zu Hause" und habe zwischendurch Butterkekse oder Reiswaffeln in den Mund gesteckt. Viel zu wenig getrunken. Abends dann Kopfschmerzen und totaler Heißhunger auf alles was mir in die Quere kam. Zu viel gegessen, unwohl gefühlt, trotzdem die Süßigkeitenschublade nach mehr durchforstet. Sowas Dummes! Deswegen überlege ich schon jetzt, wie ich das ändere. Es wird eine Mittagspause geben, komme wer oder was da wolle. Im Moment suche ich vor allem nach einer tollen großen Brotdose, am besten mit verschiedenen Fächern, damit ich mir zumindest ein gesundes Essen mit ins Büro nehmen kann. Ein Brot, ein bisschen Obst, ein bisschen Gemüse, vielleicht Sojajoghurt und Müsli. Also wer mir tolles Brotzeit-Equipment empfehlen kann, immer her damit.

Und warum ich hier jetzt so viel geschrieben habe? Erstens, damit ich es nicht allzu schnell wieder vergesse. Und zweitens, weil der Vegan Wednesday nicht nur hübsch anzuschauen ist und es viele Anregungen auf den anderen Blogs gibt. Für mich ist es auch eine gute Möglichkeit zu reflektieren, was ich so esse. Ich habe oft unregelmäßig gegessen und jetzt überlege ich mir doch manchmal "Stell dir vor es wäre Mittwoch und du würdest DAS fotografieren". Mein Ziel ist es daher, auch im beruflichen Alltag vegane Mondays, Tuesdays, Wednesdays usw. für mich so zu gestalten, dass ich sie mit gutem Gewissen zeigen würde. Und damit mein ich jetzt gar nicht, dass es mir peinlich ist, wenn ich zu viel Schokolade gegessen habe, oder wenn meine Tage so unausgewogen sind. Es ist nur für mich nicht gut und dieses Projekt hier bietet mir die Chance darüber nachzudenken, was über den ganzen Tag so in meinem Bauch landet. In der ersten Woche war nur der Mittwoch toll, in der zweiten Woche wurde es schon besser, in der dritten Woche war trotz Geburtstag und Familiengedöns viel Gesundes dabei und diese Woche ist schon fast vorbildlich. Genug Gemüse, genug Obst, ein bisschen süß. Also danke Vegan Wednesday für diesen Anstupser....

Provenzalischer Gemüsetopf

Okay, es gibt hübscheres Essen. Toll angerichtet und so weiter. Aber darum geht es hier auch gar nicht, denn dieses Gericht schmeckt so lecker und überzeugt dabei durch seine Schlichtheit, dass ich es manchmal selbst nicht fassen kann. Nicht fassen, dass mit so wenig Aufwand so ein tolles Essen herauskommt. Es ist unser Lieblings-UnterderWoche-Essen und es gibt hier Familienmitglieder, die anschließend die Saucenreste vom Teller ablecken, echt wahr.


Zutaten:

500 g Kartoffeln
2 Zucchini
1 Aubergine
2 Paprika (Farbe nach Vorliebe)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl 
200 ml Gemüsebrühe
Kräuter der Provence
Salz, Pfeffer
100 ml Sojasahne zum Kochen

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Das Gemüse putzen und in etwa gleich große Stücke schneiden. Die Kartoffen schälen und ebenfalls in Stücke schneiden, etwas kleiner als das restliche Gemüse.

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, die Zwiebel darin anbraten. Dann das Gemüse und den Knoblauch zugeben und kurz mitbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, Deckel drauf, etwa 10 Minuten leise köcheln lassen, dabei ab und an mal umrühren. Nach 10 Minuten den Deckel abnehmen, das Gemüse noch weitere 5 Minuten einköcheln lassen, bis die Flüssigkeit etwas weniger geworden ist. Mit Kräutern der Provence, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sojasahne unterrühren und warm werden lassen. Fertig! - Ach ja, Teller ablecken am Ende nicht vergessen!

Mittwoch, 29. August 2012

Ausprobiert: Hafer Cookies von Bauckhof

So viel Süßes in meinem Blog gab es noch nie! Ich befinde mich gerade in einer äußerst wichtigen veganen süßen Testphase - klar, oder? Alternativen müssen gefunden und für gut befunden werden, sonst werde ich im Notfall unausstehlich.

Diese leckeren Kekse hier stammen aus einer Fertigpackung und sind vegan und glutenfrei (und bio)! Ich bin kein Freund von Fertigpackungen, das ist mittlerweile allseits bekannt. Trotz Skepsis schmecken die Cookies so, als hätte sich jemand sehr, sehr viel Mühe gegeben. Meine bescheidene Mühe war: Lust auf Kekse, keine da, Packung aufgerissen, 80 g Margarine, 50 g Sojajoghurt dazu, mischen, backen, fertig. Ha!


Ich bin begeistert und so glücklich über diesen "Frustkauf", der im Urlaub enstanden ist. Im Bioladen in der nächstgrößeren Stadt gab es so eine jämmerliche Auswahl an glutenfreien Produkten, das man hätte weinen können. Aber es gab die Hafer Cookies von Bauckhof und ich hatte den komischen Drang sie zu kaufen. Immerhin habe ich einen kurzen Blick auf die Zutatenliste geworfen, denn die kann bei glutenfreien Produkten abenteuerlich sein. Was ich da zu lesen bekam überraschte mich ziemlich: "Haferflocken 45%, Rohrohrzucker*, Reismehl*, Maismehl*, Bourbon-Vanille*, Meersalz. Dieses Produkt ist kontrolliert glutenfrei und frei von produktionsbedingten Spuren von Allergenen." Das ist nun wirklich ein Fertigprodukt, das ich ohne jeden Anflug von schlechtem Gewissen zubereiten kann.

Bleibt der Zweifel, ob ich mich an glutenfreie Haferflocken herantrauen soll oder nicht. Ich habe mich nach langer Ablehnung und Angst nun doch dafür entschieden, es mal auszuprobieren. Wenn ich es nicht vertrage, vertrage ich es nicht und falls doch, dann ist das schon eine erhebliche Erweiterung im glutenfreien Alltag. Vor allem, weil ich Hafer liebe. Hafercookies, Haferflocken im Müsli, Hafer im Brot. Hm!

Die Cookies sind innerhalb von 5 Minuten ofenbereit, da ist der Ofen noch lange nicht vorgeheizt. Das Ergebnis macht es fast unmöglich "Hafer langsam und in kleinen Mengen in die glutenfreie Ernährung einzuführen". Nett gemeinter Ratschlag - eigentlich aber eher Folter. Die Cookies sind so ziemlich die besten Kekse, die ich seit langem gegessen habe. Das liegt wohl daran, dass meine glutenfreien (nicht veganen!!) Backversuche in den letzten zwei Jahren überaus häufig gescheitert sind. Diese Cookies hier sind außen ultra knusprig und innen ultra weich. So wie ein Cookie eben sein muss. Ein Traum. 

Schoko-Erdbeer-Cupcakes

Am Sonntag waren wir bei Freunden zum Kaffee eingeladen, mit der Idee: Kinder spielen, Eltern unterhalten sich gepflegt. Sonntags sind unsere Kinder nämlich in der Regel viel zu erholt vom kindergartenfreien Samstag und brauchen Unterhaltung. Bei schlechtem Wetter ist das gar nicht so einfach...

Lange Rede kurzer Sinn, ich freue mich gerade über JEDEN Anlass, der mir einen guten Grund bietet mich in der veganen Backkunst zu üben. Der Anlass war also da, und mein Kind schreit schon seit Wochen nach "SCHOKOOOKUCHEN, Mama, warum ist da keine SCHOKOLADE drin, ich wollte SCHOKOOOOOKUCHEN". Woher sie das nur hat? Denn das hier ist der erste "Schokokuchen" der seit ihrer Geburt 2010 auf dem Tisch steht. Komisch, komisch.


Nachdem die Pistazien-Marzipan-Cupcakes so gut gelungen sind und ich mich momentan eher zaghaft an das glutenfreie und vegane Backen herantaste, habe ich einfach ein weiteres Rezept aus dem Buch "Vegan Wondercakes" ausprobiert. Genau so lecker, genau so schnell aufgegessen. Allerdings muss ich mir so langsam wirklich merken, dass die Mengen extrem gut bemessen sind. Es ergab wieder ein normales Muffinblech plus eine Ladung Minimuffins. Mit der Hälfte der Menge ist das Nachbacken definitiv empfehlenswert.

Zutaten Muffin:
380 g Mehl
380 g Rohrohrzucker
50 g Kakaopulver
20 g Backpulver
5 g Salz
100 g Schokolade
150 ml Öl
400 ml Wasser
50 ml Karamellsirup

Zutaten Frosting:
500 ml schlagfähige vegane Sahne
2 Pck Sahnesteif
150 g Erdbeeren (frisch oder TK)
3 EL Erdbeermarmelade

So gehts:

Die trockenen Zutaten zuerst mischen, dann die Schokolade im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Das Wasser mit dem Öl vermischen und zu den trockenen Zutaten geben. Die Masse glattrühren, den Karamellsirup zugeben und auch die flüssige Schokolade unterrühren. Den Teig in Muffinförmchen geben, bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten backen.

Die Muffins gut auskühlen lassen und erst dann weiterverarbeiten.

Die gekühlte Schlagcreme kräftig aufschlagen. Sahnesteif zugeben und weiter aufschlagen. Die Erdbeeren pürieren und zusammen mit der Marmelade unter die Sahne rühren. Die Masse nochmal aufschlagen und dann für eine Weile in den Kühlschrank verbannen, so lässt sie sich deutlich besser auftragen.

Die kalte Creme wird mit dem Spritzbeutel auf die Muffins gegeben.

Quelle: Vegan Wondercakes

Dienstag, 28. August 2012

Schnelle Waldbeer-Soja-Eiscreme

Schon in einigen Blogs habe ich gesehen, dass selbstgemachte Eiscreme (mit Betonung auf OHNE Eismaschine) im Moment der Hit ist. So auch bei uns. Veganes "Milcheis" ist mir zu teuer, immer nur Wassereis finde ich auf Dauer auch langweilig und außerdem mag ich es, wenn ich das Eis genau so machen kann, dass es mir schmeckt.


Zutaten:
250 g Waldbeeren (TK)
200 g Sojajoghurt
Agavendicksaft nach gewünschter Süße

Joghurt und tiefgekühlte Waldbeeren miteinander pürieren (wie tiefgekühlt die Früchte sein können, hängt von der Leistung des Pürierstabs ab). Anschließend mit Agavendicksaft süßen und entweder halbgefroren essen oder einfach nochmal für eine Weile in die Tiefkühltruhe stellen.

Sonntag, 26. August 2012

Tofu-Quinoa-Bratlinge mit Zucchini-Gemüse

Schon sehr lange will ich die Tofu-Quinoa-Bratlinge nachkochen, die ich bei Gourmandises végétariennes gesehen habe. Dass die Bratlinge gar nichts anderes als lecker sein können, war mir sofort klar. Aber ich muss ehrlich gestehen, so einen leckeren Bratling habe ich noch nicht gegessen. Die wird es bei uns jetzt öfter geben - am liebsten jeden Tag. Das Rezept findet ihr hier. Die Semmelbrösel habe ich einfach durch glutenfreie Semmelbrösel ersetzt.


Dazu habe ich ein einfaches Zucchini-Tomaten-Gemüse gemacht. Es passt perfekt zu Bratlingen und schmeckt SO sommerlich.

Zutaten:

3 mittelgroße Zucchini
4 Tomaten
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ein paar schwarze Oliven
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Zucchini putzen und würfeln. Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, häuten, vom Fruchtfleisch befreien und ebenfalls würfeln. Knoblauch und Zwiebel fein hacken.

Olivenöl in der Pfanne erhitzen, Zwiebel darin glasig werden lassen. Zucchini und Knoblauch zugeben und bissfest garen. Tomaten und Oliven unterheben, kurz einköcheln lassen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die restlichen Bratlinge verschwinden übrigens praktisch wie von selbst aus dem Kühlschrank. Sie schmecken einfach so auf die Hand, als Burger, zum Frühstück, zum Abendbrot - und sind viel zu schnell aufgegessen!

Freitag, 24. August 2012

Muss auch mal sein: Fast Food

Äußerst praktisch an der glutenfreien Ernährung ist ja: Fast Food und Co ist praktisch nicht möglich. Zwar war ich noch nie sehr anfällig für sämtliche Fast Food - Erzeugnisse und habe auch nie verstanden, wieso den meisten Menschen nach einem Besuch in den allseits bekannten Fastfoodvertriebsstätten nicht so schlecht wie mir wird. Dennoch passiert es so einmal alle drei bis sechs Monate, dass ich enorme Lust auf einen Burger bekomme. Das Gute seit der Glutenfreiheit: Burger werden selbst gemacht und somit wird mir auch nicht mehr schlecht....


Es hat jetzt allerdings fast 1,5 Jahre gedauert, bis ich endlich ein veganes und glutenfreies Produkt gefunden habe, das für den schnellen Burger geeignet ist. Und nur deswegen gibt es diesen Post hier: 1,5 Jahre keinen Burger, das ist schon eine lange Zeit. Die fertigen Produkte sind in der Regel auf Gluten-Basis und wenn ich den Bratling für mich extra selber mache, ist es ja kein Fast Food mehr und das ist nun wirklich nicht Sinn der Sache. Denn für das Gefühl von Fast Food stelle ich mich nicht lange in die Küche und wenn ich Bratlinge selber mache, dann ist mir der Aufwand für ein Burgerbrötchen zu schade.

Zum Glück habe ich ja nun endlich die Lösung gefunden. Eher zufällig bin ich nämlich auf die Produkte von Lord of Tofu (großartiger Name, wie ich finde) gestoßen. Der Burger besteht aus Tofu und Linsen und macht sich gut im glutenfreien Burgerbrötchen. Dazu eine Ladung Pommes aus der Actifry und wir sind für das nächste halbe Jahr glücklich.

Den Burger habe ich übrigens nur mit Ketchup, Senf, sauren Gurken, Salat und Tomate belegt. Sämtliche Burgersaucen sind sowieso nicht vegan und haben davon ganz abgesehen doch auch noch nie jemandem geschmeckt. :)

Donnerstag, 23. August 2012

Vegan Wednesday No 3

Zurück zu Hause, aber nicht zurück im Alltag: Mein dritter Vegan Wednesday. Durch meinen Geburtstag am Dienstag war der Mittwoch doch noch von Ausnahmen geprägt. Cupcakes gibt es bei uns unter der Woche sonst eher weniger, genau wie so eine große Auswahl an Brotbelag. Alles in allem war das ein veganer Schlemmer-Mittwoch, keine Normalität. Umso mehr Spaß hat dafür natürlich das Fotografieren gemacht. :)

Frühstück, los gehts:


Glutenfreies Vollkornbrot mit Tofu-Kräuter-Creme sowie Toskana-Streich und Reste vom Basilikumtofu. Dazu Blattsalat und Gurke.

Zwischendurch, nicht fotografiert: 1 Pfirsich

Mittagessen:

 

Sobanudel-Salat mit Tahin-Dressing - sehr zu empfehlen!

Geburtstagskaffee mit der Familie:


Pistazien-Marzipan-Cupcake - glutenfrei und vegan, das Experiment ist gelungen! Dazu (nicht im Bild, aber erwähnenswert): Capuccino mit Sojamilch, ich hätte nicht gedacht, dass das schmeckt. Tut es aber.

Abendessen:


Ja, es gibt sie doch: Vegane UND glutenfreie Wurstalternativen und zwar von Topas. Solche Aufschnitte mag ich übrigens nur, weil sie in der Regel nicht nach Wurst schmecken sondern einfach gut würzig sind und somit ein toller Brotbelag. Ich habe mir direkt einen großen Vorrat davon angelegt. Das andere Brot beherbergt wieder die Tofu-Kräuter-Creme, von der ich gerade nicht genug kriegen kann.

Naschen am Abend:
Weil das Rezept für die Cupcakes mehr als genug bemessen war, konnte ich noch eine ganze Ladung Mini-Cupcakes anfertigen. Blöd nur, dass die jetzt fies lachend im Kühlschrank stehen und wissen, dass ich immer wieder um die Ecke komme. Ah! Morgen gibts nur Rohkost...


Ich bin schon gespannt auf den nächsten Vegan Wednesday, der dann wirklich mal im Alltag stattfindet und weder vom Urlaub, noch von Backorgien beeinflusst sein wird...




Sobanudel-Salat mit Tahin-Dressing

Lecker Sobanudeln, lecker grüne Bohnen, lecker Sesam. Mehr muss ich eigentlich nicht sagen.


Zutaten:
500 g grüne Bohnen
250 g Sobanudeln (aufpassen, es gibt nur wenige glutenfreie Sobanudeln)
4 Frühlingszwiebeln, in dünne Ringe geschnitten
1 EL schwarze Sesamsamen

Dressing:
2 EL Tahin
1 Knoblauchzehe, zerrieben
3 EL Reisessig
3 EL Olivenöl
1 TL Sesamöl
2 TL Sojasauce (glutenfrei)
1 EL Zucker/Agavendicksaft
Salz, Pfeffer

Die Bohnen putzen und schräg in lange Stücke schneiden. Die Bohnen in Salzwasser knapp garen (dauert etwa 5-6 Minuten). Abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.

Die Nudeln nach Packungsanweisung garen. Ebenfalls abgießen, abschrecken und abtropfen lassen.

Die Zutaten für das Dressing gut miteinander verquirlen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls es zu dickflüssig ist, noch einen Schluck Wasser zugeben.

Die Bohnen in einer großen Schüssel mit Nudeln, Frühlingszwiebeln und Sesam mischen. Unmittelbar vor dem Servieren das Dressing untermischen.

Quelle: Cook it Salate

Mittwoch, 22. August 2012

Pistazien-Marzipan-Cupcakes

Glutenfrei und vegan backen - dass das wirklich funktionieren kann habe ich bis jetzt auch nicht geglaubt. Schon vor einiger Zeit habe ich mir das Buch Vegan Wondercakes gekauft, allerdings nie daraus gebacken. Zu groß war die Angst vor der glutenfreien Katastrophe, wenn Ei und Butter fehlen. Sehr mutig fand ich mich also, als ich es nun doch ausprobiert habe. Für einen Familienbesuch musste etwas Gebackenes auf den Tisch und ich wollte mich nicht geschlagen geben, bevor ich es überhaupt probiert hatte. Ich liebe Pistazien, Pistazieneis, Pistazienalles - daher haben mich die Pistazien-Marzipan-Cupcakes sofort angelacht. Achso, Marzipan liebe ich natürlich auch..hhhhm, Marzipankartoffeln - wann wird es Winter?


Die Cupcakes sind tausendmal besser geworden, als ich es gedacht hätte. Zwar war der Kuchen ein klein bisschen trocken, aber ich glaube hier braucht das glutenfreie Mehl einfach noch ein bisschen mehr Flüssigkeit, vielleicht sogar Öl, da die Kuchen ziemlich an den Papierförmchen klebten. Mal sehen. Nichtsdestotrotz, das Ergebnis war definitiv präsentierbar und sogar meine Oma hat noch einmal nachgenommen. Wenn das nicht ein Gütesiegel für veganes Gebäck ist...

Absolut positiv überrascht war ich von der Schlagcreme. Nachdem ich einmal vor einiger Zeit die Schlagcreme von Soyatoo probiert habe und mich wirklich sehr geekelt habe (fürchterlicher Geschmack, ich weiß gar nicht richtig nach was - schlimm jedenfalls), habe ich diesmal mit einer guten Prise Skepsis die Codap Hulala Plus Schlagcreme ausprobiert. Ich war positiv überrascht, sie schmeckt wirklich gut und das Frosting ist damit bestens gelungen. Einziger Nachteil: 1000 ml für 4,49 Euro sind natürlich irgendwie unpraktisch. Wer braucht schon so viel Schlagcreme auf einmal?

Zutaten:

Für den Teig:
400 g glutenfreies Mehl
8 EL gemahlene Mandeln
200 g Rohrohrzucker
4 TL Backpulver
600 ml Sojamilch
3 EL Apfelessig
2 EL Sonnenblumenöl (mehr ist vermutlich besser)
250 g Marzipan

Für das Frosting:
125 g Pistazien, gehackt
6 EL Karamellsirup
500 ml vegane Schlagcreme
2 Päckchen Sahnesteif

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen. Die Sojamilch mit dem Apfelessig mischen und kurz stehen lassen, bis sie ausflockt, bzw. dicklich wird. Zusammen mit dem Öl zu den trockenen Zutaten geben.

Alles gut mischen und mit einem Mixer aufschlagen, der Teig wird zäh. Die Marzipanmasse in kleine Stücke teilen und unterheben.

Den Teig in Muffinförmchen füllen und bei 180 Grad ca 20 Minuten backen. Die Kuchen gut auskühlen lassen.

Für das Frosting die Pistazien hacken, kurz anrösten und fein mahlen oder pürieren. Den Karamellsirup zugeben und zu einer feinen Paste verrühren.

Die Schlagcreme nach Packungsanweisung aufschlagen. Pistazienpaste zu der Schlagcreme geben, Sahnesteif zufügen und weiter aufschlagen. Die Masse wieder für einige Zeit in den Kühlschrank stellen, so lässt sie sich später viel besser weiterverarbeiten.

Die Cupcakes mit der Creme dekorieren und genießen....

Der Teig war übrigens sehr reichlich - für mich war es praktisch, weil ich Gäste hatte. Ansonsten reicht die Hälfte vom Teig und dem Frosting sicherlich auch. Ich habe mit der angegebenen Menge ein normales Muffin-Blech und ein Mini-Blech vollgekriegt.

Quelle: Vegan Wondercakes



Tofu-Kräuter-Creme

Wie das so ist als Neu-Veganer, man versucht Dinge, die man vorher mochte, irgendwie zu ersetzen. Da ich vorher auch nicht und eigentlich sowieso noch nie Fleisch mochte, ist der Fleischersatzdrang bei mir gering. Im Gegenteil übrigens zu meinem Mann, der früher Fleisch geliebt hat und die ekligsten Sachen gegessen hat. Da er aber auch schon seit über 10 Jahren zu den Vegetariern zählt, war er heute richtig verzückt, als in der Alles-Vegetarisch.de Bestellung als Gratis-Beigabe ein veganes Steak war. "Endlich mal wieder Fleisch" - "Äh, Schatz?" Schön, wenn der Fleischersatz so echt schmeckt. Und da weiß ich wieder, warum ich nicht so scharf drauf bin (abgesehen davon, dass sämtlicher Fleischersatz eine Glutenbombe ist und solche Dinge nur einer extra Pfanne zubereitet werden. Das wäre mein Untergang!)

Lange Reder kurzer Sinn - ich brauche vor allem Ersatz aufs Brot. Frischkäse und Co, außerdem will ich mir nicht immer nur die fertigen (und äußerst teuren) Aufstriche kaufen.

Im Buch Vegan lecker lecker ist ein Rezept für Tofu-Creme, ein guter Ersatz für Frischkäse.


Schmeckt wunderbar, mir natürlich noch viel besser als das tierliche Original, weil ich sowieso schon immer ein Tofu-Freak bin.

Zutaten:

50 g Cashewkerne (oder Sonnenblumenkerne)
6 EL Wasser
200 g Tofu
2 TL Salz
2 TL Zitronensaft
1 EL Olivenöl
frische Kräuter nach Belieben

Cashewkerne mit dem Wasser pürieren. Den Tofu zugeben und weiter pürieren bis die Konsistenz cremig ist. Salz, Zitronensaft, Kräuter und Öl zufügen und gut verrühren.

Auf Brot oder als Dip - absolut lecker.

Quelle: Vegan lecker lecker

Geburtstagsessen oder: Vegan Schlemmen.



An Geburtstagen kochen wir gerne etwas Besonderes - erstens verbringen wir sowieso gerne Zeit in der Küche und zweitens ist das dann mal ein Anlass, zu dem ich mir nicht überlege, ob irgendeine Zutat nicht eigentlich zu teuer ist, oder alles zusammen zu teuer ist und überhaupt. Da wir ja nun kurz vorher beschlossen hatten, vegan weiter zu leben, mussten wir umdenken. Denn der eigentliche Plan war: Wir machen uns ausnahmsweise mal keine Arbeit und kaufen schönen Käse und dann gibt es Ochsenherztomaten mit Büffelmozzarella, Feigensenf zu Käse und Co. Dazu ein bisschen Gemüse, fertig. Der Plan war natürlich hinfällig und so rauchten unsere Köpfe gewaltig. Unser veganes "Standard-Antipasti", gab es erst neutlich bei einem Gastpost für Carola von Twoodledrum. Etwas Neues musste her!

Irgendwann hatten wir jedoch so viele Ideen, dass wir ein Ende setzen mussten - sonst hätten wir ein ganzes Catering aufbauen können.

Rote Bete - Carpaccio


Zutaten:
4 fertig gegarte Rote Beten
2 EL Sonnenblumenkerne
1 Bund Rucola
4 EL Traubenkernöl
1,5 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Die Rote Beten dünn schneiden oder hobeln und eine große Platte damit belegen. Rucola waschen und verlesen. Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten.

Für das Dressing Zitronensaft mit Salz, Pfeffer und Öl verquirlen. Etwa 1/3 des Dressings direkt auf die Rote Bete geben. Anschließend den Rucola draufgeben und mit dem restlichen Dressing übergießen. Zum Schluss die Sonnenblumenkerne über das Carpaccio streuen.

Tomate mit Basilikum-Tofu


Zutaten:
1 große Ochsenherztomate
1 Packung Basilikum-Tofu
1 EL Balsamico-Essig
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Basilikumblättchen

Die Ochsenherztomate und den Tofu in Scheiben schneiden, auf einer Platte anrichten. Den Essig zusammen mit Salz, Pfeffer und Olivenöl zu einem Dressing verquirlen und über Tomate und Tofu geben. Mit Basilikumblättchen garnieren.

Zucchini-Röllchen auf Paprika-Spiegel


Zutaten:
2 große Zucchini
4 EL Olivenöl
Zitrone
170 g Cashewkerne
40 g getrocknete Tomaten
1 TL Tomatenmark
80 g Pinienkerne
1 Handvoll Basilikum
1 gelbe Paprika
Salz, Pfeffer

Die Zucchini längs am besten mit dem Sparschäler in dünne Streifen schneiden. Aus etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer und 3 EL Olivenöl eine Marinade herstellen und die Zucchinischeiben darin für eine Stunde im Kühlschrank einlegen.

Ebenfalls eine Stunde müssen die Cashewkerne in Wasser eingeweicht werden. Anschließend abgießen und gut abtropfen lassen. Die Hälfte der Kerne mit den getrockneten Tomaten, 2 EL Zitronensaft, Tomatenmark, Salz und Pfeffer verrühren, dann mit dem Pürierstab zu einer Creme verarbeiten. Die andere Hälfte der Cashews mit den Pinienkernen, Basilikum, Salz und Pfeffer ebenfalls zu einer Creme verarbeiten.

Die Paprika entkernen, weiße Trennwände entfernen und mit 1 EL Zitronensaft, 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer pürieren.

Für die Röllchen je 3-4 Zucchinistreifen zu einer Fläche auslegen. Zuerst mit dem Basilikummix, dann mit dem Tomatenmix bestreichen. Die Zucchinistreifen aufrollen und auf einem Spiegel der Paprikasauce anrichten.

Quelle: Vegan für Genießer

Oliven-Tapenade


Zutaten:
1 Bund Basilikum
100 g grüne entsteinte Oliven
1 EL Pinienkerne
2 EL Olivenöl
Pfeffer, wenig Salz

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Basilikumblättchen mit den grünen Oliven und den gerösteten Pinienkerne pürieren. Mit Pfeffer und wenig Salz abschmecken - fertig.

Und was kocht ihr an Geburtstagen am liebsten?

Dienstag, 21. August 2012

Sesamcreme

Ich liebe Sesam! Innigst geliebt habe ich die Sesamriegel, die es in türkischen Supermärkten zu kaufen gibt. Natürlich sind die voller Honig und somit ab sofort nichts mehr für mich.

Aber da ich gerade sowieso sämtliche Kochbücher nach veganen Brotaufstrichen durchforste, ist mir die Sesamcreme sofort ins Auge gestochen.


Sie schmeckt herrlich aufs Brot, aber bestimmt auch schön zu Antipasti. Den relativ herben Sesamgeschmack von Tahin muss man jedoch mögen - ich stehe total drauf.

Rezept:

50 g Cashewkerne
50 ml Wasser
4 EL weißes Tahin
1 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Die Cashews 20 Minuten in Wasser einweichen und pürieren. Alle anderen Zutaten dazurühren und abschmecken.

Quelle: Vegan & Vollwertig Genießen

Sonntag, 19. August 2012

Gemüsepizza mit veganem Topping

Zurück aus dem Urlaub geht es los mit dem veganen Kochen im Alltag. Ich war ja immer felsenfest davon überzeugt, dass ein Großteil der Gerichte, die wir kochen, vegan sind. Als wir dann überlegt haben, was wir am Wochenende so kochen könnten, waren wir doch erstmal leicht erschrocken, dass viele der Rezepte, die uns spontan eingefallen sind, Käse oder Milchprodukte enthalten. Wenn man sich nicht täglich über das Gedanken macht, was man da kocht und isst, dann fallen so viele Dinge gar nicht mehr auf.

So fängt das "veganisieren" von alten Rezepten also schneller an, als gedacht. Bei dieser Gemüsepizza war das gar kein Problem. Wir haben nach Käsealternativen gesucht und direkt zwei Toppings ausprobiert. Tofu-Feta und Cashewcreme. Beides war sehr lecker und definitiv besser als Käse! Wer ist überhaupt auf die Idee gekommen, Käse auf Pizza zu werfen? In der veganen Version schmeckt es tatsächlich besser...

Tofu-Feta-Topping


Cashew-Creme


Und zum Nachmachen hier das Rezept:

Pizzaboden:
300 g glutenfreies Mehl
1/2 Würfel Hefe
2 EL Olivenöl
1/2 TL Zucker
eine Prise Salz
gut 200 ml Wasser (Mengenangabe kann ich hier keine machen, weil ich das Wasser immer nach Gefühl zum Teig gebe)

Tomatensauce:
1 Dose Pizzatomaten
Kräuter der Provence
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
eine Prise Zucker

Gemüse:
etwas Blattspinat (TK)
1/2 Paprika
ca 200 g Brokkoli
15 grüne Oliven
4 getrocknete Tomaten in Öl
5 Champignons

Cashew-Creme:
75 g Cashewkerne
1 TL frisch gepresster Zitronensaft
Meersalz
Pfeffer

Tofu-Feta:
200 g fester Tofu, abgetropft
1 EL Olivenöl
1 EL Zitronensaft
einige Blätter frisches Basilikum, fein gehackt

Aus den Zutaten für den Pizzaboden einen Hefeteig herstellen. Abgedeckt an einem warmen Ort 30-40 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Brokkoli in feine Röschen teilen und für drei Minuten in kochendem Wasser garen. Abschütten, sehr gut abtropfen lassen. Den Blattspinat in der Mikrowelle auftauen lassen, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Paprika waschen und in feine Streifen schneiden. Champignons putzen und in feine Scheiben schneiden. Die getrockneten Tomaten abtropfen lassen und in Streifen schneiden. Alles zusammen mit den Oliven vermischen. Den Blattspinat extra lassen.

Für die Tomatensauce die stückigen Tomaten mit Salz, Pfeffer, einer gepressten Knoblauchzehe, einer Prise Zucker und Kräutern der Provence würzen.

Für die Cashew-Creme die Cashewkerne mit 30 ml Wasser fein pürieren. Den Zitronensaft unterrühren, salzen und pfeffern.

Für den Tofu-Feta wird der Tofu wie Feta in eine Schüssel gekrümelt. Alle anderen Zutaten zugeben und mit den Händen vermischen.

Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Den Hefeteig auf einem Blech ausrollen, je nach Ofenleistung den Boden eventuell ein paar Minuten vorbacken. Boden mit der Tomatensauce bestreichen und zuerst mit dem Blattspinat, dann mit der Gemüsemischung belegen. Die Pizza auf einer Seite mit dem Tofu-Feta-Topping bestreuen.

Pizza im Ofen für etwa 20 Minuten backen. Anschließend auf die andere Pizza-Seite die Cashew-Creme geben.

Quellen für die Toppings:
Tofu-Feta: Vegan Kochen - So klappt die Umstellung
Cashew-Creme: Vegan For Fun

Warum ich ab sofort nichts mehr esse oder: Warum dieser Blog vegan wird.

Die Reaktionen reichen von "Spinnt ihr?" über "Ist nicht dein Ernst?" sowie "Was soll das denn?" und "Habt ihr sonst nichts zu tun?". Mein Liebling: "Euch kann man ja nie wieder irgendwas kochen!"

Nach meinem mittlerweile fast 10jährigen Vegetarier-Dasein, habe ich letzte Woche beschlossen: "Ich lebe jetzt vegan!". In den letzten 10 Jahren habe ich natürlich viel über meine Ernährung und das, was ich an tierischen Lebensmitteln konsumiere, nachgedacht. Auch hat mir die vegane Küche schon immer gefallen.

Nicht nur einmal habe ich überlegt, vegan weiter zu leben - aber es gab immer irgendwelche Gründe, warum ich es dann doch nicht gemacht habe. Allem voran die Liebe zu gutem Käse. In letzter Zeit war das Argument, dass ich sowieso schon glutenfrei esse und damit schon genug am experimentieren bin. Mittlerweile bin ich jedoch ein glutenfreier Profi, Experimente auf dieser Ebene braucht es nicht mehr. Und ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass auch die glutenfreie Ernährung sehr wohl mit einer veganen Ernährung zu kombinieren ist. Natürlich fallen mir dadurch einige glutenfreie Ersatzprodukte weg, die ich vorher gerne gekauft habe. Vor allem Ei ist doch in vielen Produkten enthalten. Aber wenn man sich die Sache genauer anschaut, dann sind es vor allem Produkte, auf die man verzichten kann. Törtchen, Kekse und Kuchen, manche Brote. Braucht kein Mensch.

Nun geht es hier also vegan weiter, alles andere ist einfach inkonsequent. Ich war etwas unsicher, was Herr P. zu diesem vorhaben sagen würde. Aber, und das freut mich ungemein, er war mehr als begeistert und hat schneller als ich gucken konnte den Kühlschrank veganisiert. Wir wälzen gerade jede Menge Kochbücher, durchforsten sie nach Brotaufstrichen und interessanten neuen Kreationen, unsere Kochköpfe rauchen sozusagen.

Ich freue mich riesig auf all die neuen Kreationen und Erfahrungen. Und dieser Blog dient nun noch viel mehr dazu zu zeigen, dass ich sehr wohl noch etwas esse und das mit Spaß und Genuss und vor allem: einem guten Gewissen!

Samstag, 18. August 2012

Vegan Wednesday No 2

Mein zweiter Vegan Wednesday fand im wohlverdienten Sommerurlaub an der Nordsee statt - hätten wir nicht jede Menge Vorrat mitgenommen, wäre es ganz schön schwierig geworden. Die kleinen Supermärkte in der Umgebung kannten so etwas wie Tofu oder vegane Brotaufstriche nicht - Bioläden oder Reformhäuser waren natürlich nur in den nächstgrößeren Städten zu finden. Mir ist richtig bewusst geworden, wie einfach wir es hier bei uns haben - vegane Produkte sind vom Supermarkt an der Ecke bis zur reichhaltigen Auswahl in Bioläden und Reformhäusern überall zu haben.

Jetzt aber schnell die Mittwochs-Schnappschüsse (dann müssen die Koffer weiter ausgepackt werden):

Gefrühstückt haben wir jeden Morgen auf der Terrasse - wir haben zu Hause weder Garten noch Balkon, Katastrophe! Umso mehr haben wir das Frühstück draußen genossen, und zwar mit vielen mitgebrachten veganen Aufstrichen.


Dazu etwas Gurke und Tomate - der Start in den Morgen ist perfekt.


Leider nicht bildlich festgehalten, da ich viel zu sehr auf Strandbilder fixiert war: Mittagessen und Nachmittagssnack.

Wir hatten immer vegan belegte Brötchen und tonnenweise frisches Obst dabei. Melone, Pfirsiche, Bananen, alles was das Herz begehrt.

Abends haben wir ganz oft gegrillt. Es gab Maiskolben und Gemüse-Tofu-Spieße. Da es allerdings ein paar Zutaten nicht gab, musste im Urlaub die abgespeckte Variante mit Fertiggrillsaucen herhalten. Macht aber nichts, sowas gehört zu Urlaub auch irgendwie dazu.


Bis zum nächsten Vegan Wednesday!


Freitag, 10. August 2012

Liebster Blog Award!

Heute habe ich von Isabel von "oh lovely life" den "Liebster Blog - Award" bekommen und natürlich habe ich mich sehr darüber gefreut!

Weil ich das eine sehr schöne Aktion finde, mache ich gerne mit und stelle euch auch kurz meine 5 liebsten Blogs vor:


No 1: Twoodledrum
Ein veganer Blog mit tollen Back- und Kochrezepten, vor allem hat Carola eine innige Liebe zu veganen Cookies.

No 2: Feines Gemüse 
Einer meiner liebsten vegetarischen Blogs mit vielen veganen Rezepten. Hier stöber ich sehr gerne und freue mich immer wieder über die schönen Bilder.

No 3: Kalinka's Kitchen
Diesen Blog kenne ich seit dem ersten Post und ich finde es beeindruckend zu sehen, wie Kalinka ihre Ernährung in Richtung vegan umgestellt hat. Hier finden sich viele schöne Ideen und Rezepte.

No 4: Ein glutenfreier Blog
Katie stellt hier jede Menge glutenfreie Produkte vor, berichtet von glutenfreien Reisen und stellt tolle Rezepte ein. Ein glutenfreies Paradies in der Blog-Welt mit vielen guten Tips und Hinweisen.

No 5: Glutenscout
Ein relativ neuer Blog aus der glutenfreien Sparte, über den ich erst vor kurzem gestolpert bin. Verspricht toll zu werden. Außerdem ist auch dieser Blog vegetarisch, was ich natürlich äußerst sympatisch finde.


Für meine liebsten Blogs sind die vorgesehenen Regeln nun folgendermaßen:
- Poste den Award auf deinem Blog
- Verlinke den Nominator als Dankeschön
- Gib den Award an 5 Blogs mit je weniger als 200 Lesern weiter

Donnerstag, 9. August 2012

Vegan Wednesyday No 1

Eine wunderbare Aktion, die ich bei Carola von Twoodledrum erspäht habe - nicht mitmachen geht nicht. Eigentlich ernähre ich mich ja vegetarisch (und glutenfrei), aber vegane Tage gibt es bei uns häufig. Oft zufällig, aber auch ganz bewusst.

Frühstück


Glutenfreies Vollkornbrot mit meinem liebsten Brotaufstrich: die Zwergenwiese-Aufstriche. Vegan, glutenfrei, köstlich. Im Angebot bei mir waren die Sorten Curry und Natur. Außerdem gab es selbstgemachte Himbeer-Johannisbeer-Marmelade. Zum Frühstück brauche ich auch immer etwas Frisches: Gurkenscheiben und Tomaten.

Mittagessen


Keine Zeit gehabt, aber für ein Foto musste es reichen. Bruchstücke vom glutenfreien Knäckebrot (merke: Knäckebrotpackungen nicht zwischen vielen schweren Sachen transportieren), 2 Pflaumen, 1 Pfirsich UND meine neueste Entdeckung im Rewe: San Pellegrino Aranciata. Kindheitserinnerung, Urlaubsfeeling und so weiter.

Abendessen


Nein, so dekadent geht es bei mir nicht jeden Tag zu. Aber gestern und für den Vegan Wednesday - Auftakt durfte ruhig mal etwas besonderes her: Glücksrollen mit Tofu und Erdnussdip.Veganer Hochgenuss.

Und zum Dessert gab es aus den Resten der Kokosmilch noch ein schnelles selbstgemachtes Kokos-Limetten-Eis.


Viel Spaß mit den Eindrücken von meinem Essalltag und bis zum nächsten:


Kokoseis mit Limette

Entstanden aus den Resten für die Glücksrollen: Kokoseis mit Limette. Eine spontane Eigenkreation und perfekte Resteverwertung. Ich habe irgendwo auch ein Rezept für Mango-Kokos-Eis, das muss ich definitiv bald mal wieder hervorsuchen!


Rezept für etwa vier Kugeln:

250 ml Kokosmilch
60 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
abgeriebene Schale und Saft von 1/2 Bio-Limette

Den Zucker in einem kleinen Topf langsam flüssig werden lassen. Kokosmilch einrühren, kurz aufkochen lassen. Saft und Schale von der Limette unterrühren, abkühlen lassen. In einer Schüssel für mindestens 4 Stunden ins Gefrierfach stellen - zwischendurch immer mal wieder voller Vorfreude durchrühren.

Glücksrollen mit Erdnussdip

Glücksrollen sind eines meiner Leibspeisen, hm! Kennt ihr diese vietnamesischen Rollen? In Reispapier wird Salat zusammen mit zum Beispiel Kräutern und Tofu gewickelt, dazu gibt es einen Dip und alle sind glücklich. Ich am meisten.


Ihr braucht für 12 Rollen:

Für die Rollen
200 g Tofu
Salz
2 EL Öl
je 1/4 Bund Koriandergrün und Thai-Basilikum
2 Frühlingszwiebeln
1 Stück Salatgurke (150 g)
12 Kopfsalatblätter
24 Reispapierblätter

Für den Erdnussdip
100 g geröstete Erdnusskerne
2 Knoblauchzehen
1 Stück frischer Ingwer (2-3 cm)
1 TL brauner Zucker
150 ml Kokosmilch
100 ml Gemüsebrühe
1/2 TL - 1 TL rote Currypaste
1 EL Limettensaft
2 EL glutenfreie Sojasauce

Für die Sauce 1 EL Erdnusskerne hacken, den Rest in der Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab fein mahlen. Knoblauch schälen und hacken. Ingwer ebenfalls schälen und hacken. Beides mit Zucker im Mörser so fein wie möglich zerreiben.

Die gemahlenen Erdnüsse mit der Kokosmilch und der Brühe aufkochen. Die Ingwermischung, Currypaste, Limettensaft und Sojasauce untermischen und abschmecken. Sauce abkühlen lassen und in Schälchen verteilen. Mit den gehackten Erdnüssen anrichten.

Achtung, rote Currypaste ist oft nicht vegan! Ich habe bisher im Laden noch keine entdeckt, die keine Fischsauce oder Garnelenpaste enthält. Deswegen bestelle ich sie hier online, da gibt es nämlich auch tolle glutenfreie Sojasauce.

Den Tofu trocken tupfen und in ca 1 cm dicke Streifen schneiden und zwar so, dass am Ende 12 Stücke entstehen. Öl in einer Pfanne erhitzen, den Tofu darin bei starker Hitze auf allen Seiten knusprig braten. Salzen, herausnehmen und abkühlen lassen.

Die Kräuter waschen und trocken schütteln, Blättchen abzupfen. Frühlingszwiebeln waschen, Wurzelenden und welke Teile abschneiden. Zwiebeln der Länge nach in feine Streifen schneiden und diese nochmal halbieren. Das Gurkenstück schälen und längs halbieren, aus der Mitte die Kerne herauskratzen. Die Gurke ebenfalls in feine Streifen schneiden. Salatblätter waschen, trocken schütteln und vom Strunkansatz befreien.

Jeweils zwei Reispapierblätter für eine Rolle in einer Schüssel mit lauwarmen Wasser für 10-15 Sekunden einweichen. Herausnehmen und übereinander legen. Mit jeweils einem Salatblatt, Tofu, Zwiebeln und Gurke sowie den Kräuterblättchen belegen. Die Reispapierblätter einrollen: Zuerst die Seiten einklappen, dann alles zu einer festen Rolle formen.

Die Glücksrollen direkt mit dem Dip servieren. Beim Essen in die Sauce tunken und einfach abbeissen und dabei glücklich sein....


Quelle: Vegetarisch gut gekocht

Mittwoch, 8. August 2012

Gemüsepfanne mit 3-Korn-Puffer

Die meisten hier vorgestellten Gerichte sind schöne Wochenend-Essen, wenn wir Zeit zum Kochen haben und auf dem Markt tolle frische Zutaten und Kräuter gekauft haben. Unter der Woche verputzen wir hauptsächlich jede Menge Gemüse, ich glaube wir haben einen Zucchini-Verbrauch pro Kopf und Jahr, der den Durchschnitt hundertfach übersteigt.... Ein Unter-der-Woche-Klassiker von uns sind Bratlinge mit Gemüsepfanne. Dass meine Lieblings-Bratlingsmischung von Bauckhof sogar glutenfrei ist, mochte ich am Anfang gar nicht glauben. Sie ist auf der Basis von Reis-, Buchweizen-, Maismehl mit Hirseflocken.



Rezept für die Gemüsepfanne:

Kühlschranktür öffnen und nachsehen, was das Gemüsefach so hergibt (bei mir 1 Zucchini, 1 Aubergine, 1 Stange Staudensellerie, 1 gelbe Paprika, 2 Karotten)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Salz, PFeffer
Kräuter

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Das Gemüse putzen und klein schneiden. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, alles zusammen reinschmeissen und garen. Mit Kräutern der Provence bzw. frischen Kräutern nach Lust und Laune sowie Salz und Pfeffer abschmecken.

Gemeinsam mit den Puffern anrichten - fertig!

Dienstag, 7. August 2012

Risotto mit Zucchini

Ein Laura-Klassiker: Risotto! Gelernt habe ich das Risotto-Kochen von meinem Papa (Danke an dieser Stelle für die Geduld beim Reis anbrennen lassen und dem Jammern über den so schweren Kochlöffel, der nicht so ganz durch den Reis wollte, wie die Kinderhand das wollte). Mit Risotto bin ich also groß geworden. Oh, wie gerne wäre ich eine italienische MAMA, ich würde den ganzen Tag nur im Risotto-Topf rühren. Risotto kochen ist für mich echte Tiefenentspannung, ich verstehe gar nicht wie manche Menschen sagen können "Ach nee, da muss man so viel rühren...!". Risotto und ich, das ist eine ganz große Liebe und umso glücklicher bin ich immer wieder über die perfekte Konsistenz. Cremig bis schlonzig. Weiches Reiskorn mit einem Rest von Biss in der Mitte. Und hier der Klassiker unter den Klassikern: Zucchini-Risotto.


Rezept für zwei:

150 g Risottoreis
1-2 Zucchini (je nach Größe)
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Schluck Weißwein
circa 500 ml Gemüsebrühe
2 EL Olivenöl
etwas Butter
eine kleine handvoll geriebenen Parmesan
Salz, Pfeffer
evtl. etwas Zitronenschale

Zwiebel und Knoblauch häuten und fein hacken. Zucchini waschen und in feine Würfel schneiden. Knoblauch und Zwiebel bei mittlerer Hitze glasig werden lassen, dann die Hitze etwas hochschalten und den Risottoreis dazugeben. Etwa eine Minute mit anschwitzen, dann mit einem Schluck Weißwein ablöschen und warten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Genau so jetzt immer wieder mit der Gemüsebrühe verfahren. Sobald die Flüssigkeit vom Reis aufgesogen ist, einen guten Schluck nachgießen. Zwischendurch rühren, rühren, rühren, rühren...das gibt dem Risotto die Cremigkeit. Nach 10 Minuten die Zucchini unterrühren, und immer so weiter machen: Flüssigkeit zu gießen, rühren, nach 20 Minuten mal ein erstes Reiskorn probieren. Es sollte außen weich sein, innen aber noch einen leichten Biss besitzen, sonst wird das Risotto schnell zur absoluten Pampe. Wenn noch Gemüsebrühe übrig ist, oder sie schon alle ist, einfach nach Gefühl aufhören bzw. noch einen Schluck Wasser bei gießen. Wenn das Risotto fertig ist: vom Herd nehmen und mit Salz, Pfeffer und nach Belieben mit etwas Zitronenschale würzen. Butter und Parmesan unterrühren, warten bis beides geschmolzen ist. Anschließend am besten direkt in den Topf setzen...

Montag, 6. August 2012

Zucchinisalat mit Pfirsich und Koriander

Meine Lieblings-Kochbuch-Autorin: Cornelia Schinharl. Mein aktuelles Lieblings-Kochbuch von ihr: Vegetarisch gut gekocht. Es beinhaltet wundervolle Rezepte - viele davon sind vegan (und auch sehr übersichtlich als vegan gekennzeichnet).

Dieser Zucchinisalat mit Pfirsich und Koriander ist ein super frisches Sommeressen und beinhaltet meine sommerlichen Lieblinge: Zucchini und Pfirsiche. Dazu noch Koriander und Limette - ich bin glücklich.

Rezept für vier:
2 Pfirsiche
1/2 Bund Koriandergrün
4 junge Zucchini
4 Frühlingszwiebeln
5 EL Öl
1 TL Koriandersamen
Salz, Pfeffer
1 Limette
2 TL Ahornsirup

Zuerst die Pfirsiche häuten und halbieren. Kerne entfernen und die Pfirsichhälften in dünne Scheiben schneiden. Koriandergrün waschen, gut trockenschütteln und die abgezupften Blättchen fein hacken.

Zucchini putzen, die Enden abschneiden. Zucchini längs in ca 1/2 cm dicke Scheiben schneiden, dann längs in ebenso dicke Streifen. Die Frühlingszwiebeln auch waschen, Wurzelenden und welken Teile abschneiden. Ziwebel der Länge nach achteln.

In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen. Die Koriandersamen im Mörser leicht andrücken und mit dem Gemüse ins Öl rühren. Das Gemüse bei starker Hitze unter Rühren in ca 5. Minuten bissfest braten. Mit Salz und Pfeffer würzen, lauwarm abkühlen lassen.

Die Limette auspressen und das übrige Öl mit 4 EL Limettensaft sowie dem Ahornsirup gut verquirlen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Pfirsiche mit der Sauce unter das Gemüse mischen. Salat abschmecken und mit Koriandergrün bestreut servieren.

Quelle: Vegetarisch gut gekocht

Produktvorstellung: Bofrost Free Mehrkornbrot

Das letzte geteste Produkt aus der Bofrost Free - Serie ist das glutenfreie Mehrkornbrot. Es ist zudem laktosefrei.


Was soll ich sagen? Es ist schwierig gutes glutenfreies Körnerbrot zu bekommen. Dieses hier von Bofrost ist wirklich sehr gut. Quatsch, es ist nicht sehr gut, es ist fantastisch. Die Scheiben können einfach innerhalb von 30 Minuten aufgetaut werden - ich packe meistens die tiefgefrorenen Scheiben einfach in den Toaster. Leicht knusprig schmeckt dieses Brot nämlich wirklich so, als hätte man da ein ganz normales Brot auf dem Teller. Ich habe nach dem ersten Bissen erstmal die Packung kontrolliert, ob ich da wirklich ein "Free-Produkt" habe und nicht aus versehen ein normales Körnerbrot in meiner Tiefkuhltruhe gelandet ist.

Für jeden Tag sind die gebotenen Produkte aus den Supermärkten und Reformhaus natürlich absolut okay und genießbar. Aber wer mal wieder Lust auf Brot hat, das wirklich nicht glutenfrei schmeckt (und nicht nur "kaum" glutenfrei), der sollte sich dieses Mehrkornbrot bestellen. Wer Brot früher mochte, den macht das hier sehr glücklich!

Bleibt mir ein abschließendes Fazit der Bofrost-Free-Produkte zu ziehen:

Ich habe mittlerweile fast alle vegetarischen Free-Produkte durchgetestet, mir fehlen nur noch die Waffelhörnchen und der Apfelkuchen. Teils privat, teils gesponsert von Bofrost habe ich mich in den letzten Monaten einmal durch das Sortiment gefuttert und bin begeistert. Brötchen und Brot schmecken mir sehr gut - ich bin wirklich immer wieder froh, wenn sich beim Essen zumindest so ein Gefühl von "Bäcker-Brötchen bzw. Brot" einstellt. Auch die Fertiggerichte sind im Großen und Ganzen gut, Pizza und Spätzle-Gemüsepfanne würde ich ganz klar weiterempfehlen - die Penne Formaggi sind nicht unbedingt mein Fall. Das liegt aber vor allem auch daran, dass ich kein Fan von Fertigprodukten bin und somit schon ein sehr großer Notfall eintreten muss, dass ich sie öfter kaufe und esse. Die Spätzle gibt es auch naturbelassen zu kaufen, sie sind mittlerweile ein fester Bestandteil meines Vorrats. Auch die süßen Stückchen, sei es das Plundergebäck oder die Erdbeerschnitten (oh, mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen), sind wunderbar und eignen sich prima für spontane Lust auf Kaffee und Kuchen. Auch nehme ich sie gerne mit, wenn ich zum Beispiel bei Großeltern zum Kaffee eingeladen bin und diese mit der glutenfreien Ernährung oft doch überfordert sind.

Ich hoffe, dass Bofrost das Sortiment noch ein wenig erweitern wird: glutenfreie Croissants fände ich zum Beispiel super.

Wer es noch nicht getan hat, dem empfehle ich wirklich gerne die Bofrost-Free-Produkte auszuprobieren. Es ist eine große Bereicherung unter den glutenfreien Produkten.

Sonntag, 5. August 2012

Antipasti und Käse

Ich glaube, ich habe es schon einmal erwähnt: Am Wochenende gibt es bei uns an einem Abend gerne Antipasti, Mezze, Tapas und Co. Ich liebe es ein paar Kleinigkeiten vorzubereiten und diese dann in Ruhe über den Abend mit schönem Wein zu genießen.

Zucchini-Carpaccio


Rezept für vier:

80 ml Aceto balsamico
2 TL Honig
Salz
Pfeffer
2 Zucchini
4 EL Olivenöl
60 g Parmesan am Stück
Basilikumblättchen zum Garnieren

Den Balsamico zusammen mit dem Honig in einem kleinen Topf offen kremig einkochen lasen, salzen und pfeffern.

Die Zucchini waschen und in feine Scheiben schneiden. Mit Salz und Olivenöl in einer Schüssel gründlich mischen. Anschließend eine Platte mit den Zucchinischeiben auslegen. Die Balsamicosauce darüber träufeln und den Parmesan in feinen Spänen über die Zucchini hobeln. Mit Basilikum garnieren.

Quelle: Italienische Blitzküche von GU

Marinierte Oliven


Früher habe ich oft sehr überteuerte Oliven an diversen Marktständen gekauft und mich regelmäßig darüber geärgert. Es war mir immer zu viel Chili, zu viel Knoblauch, zu viel Öl, alles irgendwie nicht genau so, wie ich es wollte. Mittlerweile marinieren wir Oliven selber. Erstens ist das eine prima Resteverwertung für sämtliche angebrochenen Olivengläser, die sich bei uns gerne in den Tiefen des Kühlschranks verstecken. Zweitens kann man das Rezept dann frei Schnauze so gestalten, wie man es gerne hätte: Auf dem Bild mit Petersilie, Zitrone und getrockneten Tomaten. Denkbar sind aber auch viele weitere Varianten, mit Chili, mit Knoblauch, mit Fenchelsamen, mit Orangen...der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das Rezept für die Oliven im Bild findet ihr auf meinem Gastpost bei Carola von Twoodledrum hier.

Tomate, oh du schöne Ochsenherztomate und Käse


Ja, es ist Sommer. Und ich liebe Tomaten. Große Tomaten, kleine bunte Tomaten und am liebsten dicke, riesige Ochsenherztomaten! Dazu Mozzarella (am liebsten natürlich der gute Büffelmozzarella) und ich bin schon glücklich. Für die Wochenend-Käseplatte kam noch ein wenig Rotweinkäse, Feigenkäse und Ziegenfrischkäse dazu.


Und mit dem Arbeitsaufwand von maximal 30 Minuten ist ein wunderschönes Abendessen kreiert.