Mittwoch, 25. Juli 2012

Cantuccini mit Mandeln (was lange währt...)


Ich glaube irgendwo hatte ich es schonmal erwähnt...glutenfreie Cantuccini zu backen ist mir jedes Mal misslungen. Dabei war ich zu Gluten-Zeiten nicht nur familienweit sondern fast schon uniweit bekannt für meine selbstgebackenen Cantuccini. Kaffee, Espresso und Co waren für mich ohne die Begleitung von Cantuccini nichts Ganzes. Ich erinnere mich noch gerne daran, wie ich sogar zu dem schlechten Mensakaffee immer ein kleines Döschen Cantuccini servieren konnte und man somit sehr gerne mit mir Kaffee getrunken hat... Glutenfreie Cantuccini zu backen war schließlich auch mein erstes größeres Projekt ab der Glutenfreiheit - und ich bin kläglich gescheitert. Übrig blieb jedes Mal eine Bröselhaufen und jede Menge Frustration. Vielleicht hätte man noch ein schönes Dessert raus machen können. Aber bekanntlicherweise stehe ich nicht so auf Dessert und ziehe Espresso + Cantuccini + Grappa vor und zweitens war ich viel zu wütend. Nach etwa einem Jahr Frustrationspause, habe ich mich noch einmal herangewagt und das Ergebnis ist dieses Mal zumindest keine Vollkatastrophe.


Perfekt sind sie noch nicht, die glutenfreien Cantuccini - ein wenig auseinandergelaufen und schneiden konnte ich sie nur sehr behutsam. Aber: Sie leben!!

Ich habe bei den ersten Backversuchen immer den Mehl Mix C von Schär verwendet. Kuchen gelingen mir damit immer wunderbar, bei Keksen hatte ich schon manchmal das Problem, dass das Ergebnis einfach nur ein großer Bröselhaufen wurde. Bei sonstigen Keksen vielleicht nicht so optimal, aber für die Cantuccini habe ich mich nun neulich ein allerletztes Mal mit dem Mehl Mix B versucht. Und siehe da - es hält! Warum die Kekse mit dem Mix C bei mir immer so bröseln, weiß ich einfach nicht. Auch wenn ich mich genau an glutenfreie Rezepte gehalten habe, hatte ich das Problem (und katastrophale Vanillekipferlbröselhaufen vor Weihnachten). Nichtsdestotrotz - diese glutenfreien Cantuccini sind sehr gut essbar und versüßen mir meinen Espresso prima.



Zutaten für eine Dose Cantuccini:

250 g glutenfreies Mehl (diesmal Mix B von Schär)
175 g Zucker
25 g Butter
2 Eier
2 Päckchen Vanillezucker
1/2 kleines Fläschen Bittermandelaroma
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
80 g Mandeln
auch gut im Teig: etwas abgeriebene Orangen- oder Zitronenschale

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, Mandeln am Ende unterkneten. In Folie gewickelt gut eine Stunde kühl stellen.

Den Teig vierteln und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu etwa 30 cm langen Stangen ausrollen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 200 Grad etwa 15 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Die vorgebackenen Stangen in Scheiben schneiden und nochmals circa 8 Minuten backen.

Zu Espresso oder aber auch Vin Santo servieren.

Quelle: Mutti (und im glutenhaltigen Original gelingen sie noch viel besser - einfach normales Mehl nehmen)

Dienstag, 24. Juli 2012

Produktvorstellung: Bofrost Free Spätzle-Gemüse-Pfanne

Okay - so akzeptiere auch ich Fertiggerichte. Nämlich dann, wenn es schmeckt wie selbstgemacht, wenn ich während dem Essen nicht denke: "Puh, Fertigsauce". Dass Bofrost das kann, dachte ich mir schon. Und mit der Spätzle-Gemüse-Pfanne ist das auch glutenfrei mehr als gelungen.


An einem Tag wie heute, wenn eine gemeine Sommer-Erkältung den Tag bestimmt und sich alles zu viel anfühlt, da habe sogar ich keine Lust zu Kochen. Ein Glück war in der Tiefkühltruhe noch die Spätzle-Gemüse-Pfanne aus der Bofrost-Free-Serie, die ich zum Testen bekommen habe.

Das war genau das Richtige, einfach schnell in die Pfanne geworfen, ein paar Mal umrühren, fertig. Dazu ein frischer Blattsalat und das Abendessen war gerettet. Geschmacklich mag ich die Spätzle-Gemüse-Pfanne (ja, auch wenn sie ein Fertiggericht ist) vor allem deswegen, weil sie so natürlich schmeckt. Keine Fertiggericht-Aromen zu erkennen, knackiges Gemüse, eine tolle Würzung. Ob so wie heute als ganz schnelles Notfall-Essen oder aber auch generell als Beilage zu Bratlingen und Co, wird es diese Spätzle-Pfanne bei uns in Zukunft bestimmt öfter geben.

Hirsepuffer mit Gurkensalat und Zitronenjoghurt

Ich glaube unter allen Vegetariern sind Bratlinge oder Puffer total beliebt. Ich selbst liebe auch alle möglichen Kreationen: Mit Zucchini, mit gemischtem Gemüse, mit allem was das Herz begehrt. Vor der Glutenfreiheit waren meine Lieblingsbratlinge aus Grünkern - die gehen jetzt natürlich nicht mehr. Einen ähnlichen Geschmack bekommt man allerdings mit Buchweizenbulgur hin. Ein weiterer Favorit ist Hirse - ich steh total auf Hirse. Daher ist dieses Rezept eins unserer Lieblinge:


Und so gehts:

Die Puffer:
125 g Hirse
1/2 Bund Petersilie
1 EL Kürbiskerne
1 kleine Zwiebel
2 Eier
Salz
Pfeffer
je 1 EL Butter und Olivenöl zum Braten

Der Dip:
250 g Naturjoghurt
etwas abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Der Gurkensalat:
1 Salatgurke
etwas Dill
Salz
Pfeffer
Rapsöl
Zitronensaft

Für den Gurkensalat die Gurke schälen, längs vierteln und in Scheiben schneiden. Den Gurkensalat mit Salz, Pfeffer, Dill, Zitronensaft und Rapsöl anmachen - ich kann hier keine Mengenangaben machen, das mache ich immer aus der Hand. Den Salat eine Weile durchziehen lassen.

Für die Hirsepuffer die Hirsekörner in einem Sieb mit kaltem Wasser gut abspülen. In einen Topf füllen und mit 1/4 l Salzwasser zum Kochen bringen. Die Hirse bei schwacher Hitze ca. 10 Minuten kochen, dann auf der abgeschalteten Herdplatte ca. 20 Minuten ziehen lassen.

Währenddessen die Zwiebel schälen und ganz fein würfeln. Die Zwiebel in etwas Öl leicht andünsten, dann ist sie in den Puffern nicht mehr so roh. Die Petersilie waschen und trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und fein hacken. Auch die  Kürbiskerne hacken.

Die abgekühlte Hirse mit der Zwiebel, Petersilie, Kürbiskernen und Eiern verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. In einer großen Pfanne Butter und Öl erhitzen. Die Hirsemasse esslöffelweise in die Pfanne setzen, zu Puffern verstreichen und bei mittlerer Hitze ca. 4 Minuten braten. Umdrehen und nochmals ca. 4 Minuten braten.

Für den Dip den Joghurt mit Salz, Pfeffer, 1 TL Olivenöl und etwas Zitronenschale verrühren.

Die Puffer zusammen mit dem Gurkensalat und dem Joghurtdip servieren!

Quelle für die Puffer: Crashkurs vegetarisch von GU

Montag, 23. Juli 2012

Glutenfrei im Best Western Bellevue Rheinhotel

Anlässlich seines 80. Geburtstag hat mein Großonkel die ganze Familie nach Boppard am Rhein in das Best Western Bellevue Rheinhotel eingeladen. Diese Feiern sind mittlerweile Tradition geworden - zu seinem 70. Geburtstag waren wir auf Usedom, zu seinem 75. in Südtirol und dieses Jahr also am Rhein. Ich habe diese Woche Urlaub und das Wiedersehen mit der ganzen Familie immer sehr genossen.

Dieses Jahr allerdings bedeutete der Urlaub mehr: der erste glutenfreie Hotelaufenthalt. Ich muss ehrlich zugeben, mir war ein wenig mulmig zumute. Zu oft habe ich in Restaurants schon negative Erfahrungen gemacht: "Wie, Gluten? Was soll das denn sein? Weiß ich nicht, ob wir das haben... " Restaurants meide ich mittlerweile - ich fühle mich dort in der Regel einfach unsicher.

So habe ich auch vor Ankunft im Hotel angefragt, ob ich glutenfreie Kost insbesondere ein glutenfreies Frühstück bekommen kann. Die blitzschnelle Antwort lautete: Selbstverständlich!

Ich war wirklich erstaunt, so etwas bin ich nicht gewohnt (und auch noch gebeutelt von einem Klinikaufenthalt, der eine glutenhaltige Katastrophe war). Zur Sicherheit bin ich trotz positiver Antwort mit einem großen Vorrat an glutenfreien Brötchen, Brot und Co angereist (sicher ist sicher!). Dass ich NICHTS davon gebraucht habe, hätte ich vorher im Leben nicht gedacht.

Auch der Küchenchef, mit dem wir persönlich das Menue für die Geburtstagsfeier besprechen konnten, zeigte sich wenig erstaunt über meine Bitte nach glutenfreier und vegetarischer Küche. Seine Antwort: "Na gar kein Problem, mit Gemüse können wir doch kreativ sein! Vertragen Sie denn Laktose?". Das ist eine Antwort, wie man sie sich eigentlich nur erträumen kann.

So bekam ich das Menue abends glutenfrei und vegetarisch serviert und das Schöne dabei war: Wo es nur ging waren die Komponenten ähnlich dem "normalen" Menue. So wohl habe ich mich bei einem Essen auswärts noch nie gefühlt. Und egal wie oft ich bei manchen Gerichten doch noch einmal nachgefragt habe, nie gab mir irgendwer das Gefühl, dass ich zu viel frage oder gar nerve. Die Antworten waren immer kompetent und zufriedenstellend.

Eine besondere Schwierigkeit im Hotelurlaub ist meiner Ansicht ja aber das Frühstück. Für die warme Mahlzeit kann man sich zur Not noch ganz gut an Kartoffeln, Reis und Gemüse halten, aber zum Frühstück möchte man schließlich Brötchen/Brot. Natürlich kann man sich auch einfach die eigenen Sachen mitbringen, aber alle Brötchen, die nicht aufgebacken werden müssen, schmecken mir irgendwie nicht so richtig...natürlich können sie weder knusprig noch frisch schmecken.

Umso erstaunter war ich, als die Servicekraft am ersten Morgen fragte: "Sind Sie der Gast mit der glutenfreien Kost? Soll ich Ihnen Brötchen aufbacken?". Ich war beeindruckt, und 15 Minuten später kamen sie auch schon, die besten glutenfreien Brötchen, die ich jemals gegessen habe.


Brötchen mit so vielen Körnen und sogar Kürbiskernen? Eine Seltenheit! In die Nase stieg mir der Duft von frisch gebackenen Brötchen, nicht von glutenfreien Brötchen! Das Kürbiskernenbrötchen hat mir am besten gefallen und ich habe es direkt aufgeschnitten.


Sieht das aus wie ein glutenfreies Brötchen? Nein! Ich habe zum Test reingebissen und es sofort wieder ausgespuckt - das was ich da im Mund hatte, hat so gut geschmect, dass es nicht glutenfrei sein konnte. Richtig erschrocken war ich. Also habe ich bei der Servicekraft nachgefragt, ob sie ganz sicher ist, dass das glutenfreie Brötchen sind, weil sie so gut schmecken und viele Menschen glutenfrei mit weizenfrei verwechseln. Sie hat nur gelacht und mir die Firma genannt und mir zugesichert, dass ich ganz sicher sein kann. Smartphones sei Dank, habe ich direkt nachgesehen und tatsächlich: es handelt sich um Brötchen der Firma Resch & Frisch - zu meinem Leidwesen werden Privatkunden nur innerhalb Österreichs und Süddeutschlands beliefert. Ehrlich, ich erwäge einen Umzug nach Österreich für diese Brötchen!

Aber zurück zum Thema: Ich habe mich jeden Morgen auf das wunderbare glutenfreie Frühstück im Best Western Bellevue Rheinhotel in Boppard gefreut. Der Service war mehr als aufmerksam. Sobald ich den Raum betreten habe, wurde ich gefragt, wie viele Brötchen ich möchte und 15 Minuten später waren sie frisch da. Das tolle daran: Sie werden in einer Plastikfolie gebacken und können so nicht mit Gluten kontaminiert werden.

Auch die Auswahl am Frühstücksbuffet war beeindruckend. So viele Käsesorten, so viel schöne Marmelade, Obst, alles was das Herz begehrt. Leider hatte ich meine Kamera nur an einem Morgen dabei und habe so nur einen klitzekleinen Ausschnitt festhalten können.


Für jeden Allergiker, sei es Gluten oder etwas anderes, kann ich das Best Western Bellevue Rheinhotel nur empfehlen. Ich bin auch im Nachhinein noch sehr beeindruckt von der Selbstverständlichkeit mit der die glutenfreien Speisen zubereitet wurden. Ich hatte nicht eine Sekunde das Gefühl ein schwieriger Gast zu sein und konnte nicht nur den Urlaub, sondern auch das glutenfreie Essen richtig genießen. Ein großes Lob an diesen Service!

Pasta alla genovese (das Original)

Schon Ewigkeiten will ich dieses Rezept posten und irgendwie ist es immer im Archiv stecken geblieben. Macht aber nichts - ich mag es als Sommergericht sehr gerne, daher ist es heute ja auch sehr passend. Zu meiner Verwunderung wissen die wenigsten Leute, dass die original Pasta alla genovese in Italien mit grünen Bohnen und Kartoffeln serviert werden. Ich habe schon so oft ein "Igitt - Nudeln und Kartoffeln?" gehört, wenn ich erzählt habe, was wir am Abend kochen. Dabei ist diese Kombination tiptop und vor allem mit den grünen Bohnen kommt das Pesto super zur Geltung. Also: Ausprobieren!


Rezept für vier:

Pesto nach diesem Rezept zubereiten
500 g grüne Bohnen
4-5 mittelgroße Kartoffeln
Menge der glutenfreien Nudeln nach Belieben

Die Kartoffeln schälen und in ca 1,5 cm große Würfel schneiden. Bohnen waschen, die Enden abknipsen und halbieren.

Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen, die Nudeln gleichzeitig mit den Kartoffeln in den Topf geben und nach Packungsanweisung garen. Gut 5 Minuten vor Ende der Garzeit auch die Bohnen zugeben und mitgaren. Vor dem Abschütten etwas Nudelwasser auffangen.

Nudeln, Kartoffeln und Bohnen mit dem Pesto vermischen. Je nach Konsistenz noch etwas Nudelwasser zugeben.

Gut dazu: Blattsalat!

Quelle: eigene Kreation, bzw. irgendwo aus Genua

Montag, 16. Juli 2012

Gemüse mit Sobanudeln und Sesam

Mal wieder was aus der asiatischen Küche: Sobanudeln. Sobanudeln sind aus Buchweizen und haben einen wunderbar nussigen Geschmack. Es ist aber, das konnte ich zuerst selbst kaum glauben, gar nicht so einfach glutenfreie Sobanudeln zu finden. Alle im Asialaden erhältlichen Produkte bestehen in der Regel zu 60 Prozent aus Weizenmehl - das fand ich ganz schön frustrierend. Aber von TerraSana gibt es Buchweizennudeln mit Süßkartoffelmehl. Seit ich die Nudeln entdeckt habe, essen wir sie sehr gerne.


Rezept für vier:

250 g Sobanudeln
200 g Tofu
1 gelbe Paprika
1 dicke Karotte
2 Stangen Staudensellerie
200 g Zuckerschoten
1 kleine Süßkartoffel
3 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 rote Chilischote
1 Stück Ingwer (etwa vier Zentimeter)
glutenfreie Sojasauce
3 EL Erdnussöl
2 EL Sesamöl
Sesam

Die Sobanudeln nach Packungsanweisung kochen, kalt abschrecken und beiseite Stellen.

Den Sesam in einer Pfanne rösten und auch beiseite Stellen. Den Tofu kleinwürfeln und in 1 EL Erdnussöl knusprig anbraten, ebenso beiseite stellen.

Das Gemüse waschen oder schälen und in dünne Scheiben bzw. Stifte schneiden. Die Zuckerschoten schräg halbieren. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, Chilischote, Knoblauch und Ingwer fein hacken.

In 2 EL Erdnussöl zuerst Paprika, Karotte, Staudensellerie,Frühlingszwiebel und Süßkartoffel 3 Minuten anbraten. Dann Zuckerschoten, Chili, Knoblauch und Ingwer zugeben und weitere 2 Minuten braten. Mit Sojasauce nach belieben ablöschen (ich schreibe extra keine Menge dazu - es gibt sehr würzige glutenfreie Sojasaucen und auch nicht so würzige, einfach abschmecken) und weitere 5 Minuten bei mittlerer Hitze bissfest garen. Eventuell schluckweise etwas Wasser hinzufügen, damit nichts anbrennt.

Zum Schluss den Tofu, die Sobanudeln und 2 EL Sesamöl unterheben. Abschmecken und alles warm werden lassen. Mit Sesam bestreut servieren.

Quelle: eigene Kreation

Sonntag, 15. Juli 2012

Produktvorstellung: Bofrost Free Penne Formaggi

Heute habe ich ein weiteres Produkt aus der Bofrost Free - Serie für euch getestet: Penne Formaggi. Glutenfrei, weizenfrei und laktosefrei.


Das Gericht habe ich einfach mal aus Neugierde mitbestellt, denn ich bin eigentlich weder Fan von Käsesaucen, noch von Fix und Fertig - Gerichten. Auch, wenn es "mal schnell gehen soll", bin ich der Meinung, dass man in fünf Minuten mehr auch selbst etwas zubereiten kann und zwar ohne Hefeextrakt und Co. Dennoch interessieren mich gerade aus dem Grund manchmal auch Fertiggerichte, weil ich es immer wieder verblüffend finde, mit wie viel weniger Mehraufwand man selbst etwas so viel besseres herstellen kann und mich frage, warum dennoch so viele Menschen auf die fertigen Produkte zurückgreifen.

Bofrost ist bekannt für Qualität und so bin ich ohne allzu viele Vorurteile an die Penne Formaggi herangegangen. Vielleicht dachte ich mir, vielleicht werden ja alle meine Zweifel beiseite gestellt und ich preise ein Fertiggericht an, dass für den schnellen Hunger oder den so stressigen Tag eine Bereicherung ist.

Eins muss man diesem Gericht lassen: Schnell fertig ist es wirklich. Ich habe mir zum Probieren nur eine sehr kleine Portion von 100 g gemacht, die waren in 4 Minuten warm. Dunkel erinnerte ich mich auch an ähnliche Gerichte, die diverse Mitbewohner früher zubereitet haben - da ist mir die Variante von Bofrost schonmal direkt positiv aufgefallen: Der Spinat ist noch als Spinat erkennbar, nein, das ist untertrieben, es sind richtig schöne zusammenhängende Blattspinatportionen und kein fein gehacktes geschmacksneutrales grünes Etwas. Auch die Nudeln schmecken gut, erinnern nicht im geringsten an typische glutenfreie Nuden, sondern hätten mir auch als normale Nudeln verkauft werden können.

Das sind also die beiden positiven Aspekte: Leckerer Blattspinat und tolle Nudeln.

Bleibt der Rest, die Käse-Sahne-Sauce. Hier sind wir wieder genau an dem Punkt, warum ich Fertiggerichte eigentlich überflüssig finde. Ich finde die Sauce zu wenig gewürzt, wobei das andererseits bei sowas auch ganz schnell ins Gegenteil umschlagen kann. Daher lieber zu wenig, als zu viel, man kann ja noch ein wenig mit Salz und Pfeffer nachhelfen. Im Vordergrund steht allerdings dieser typische Geschmack von "Fertig-Käsesauce". Das mag ich nicht und genau da hatte ich mir erhofft, dass Bofrost das besser hinbekommt.

Mein Fazit lautet daher: Die Penne Formaggi sind definitiv ein Gericht, das ich nicht brauche. Ich kaufe mir da lieber den Blattspinat natur, frisch auf dem Markt, oder eben von Bofrost, denn der ist super. Und dann kann man Ratzfatz auch ein schönes Gericht zaubern, auch wenn es 15 statt 5 Minuten dauert. Vermutlich ist das aber auch Einstellungssache. Zeit zum Kochen habe ich in der Regel immer, die nehme ich mir, komme was wolle. Natürlich spielen da viele Faktoren mit rein - für mich ist es einfach keine Mahlzeit, wenn ich meinem Mann, meiner Tochter und mir ein paar Fertignudeln erwärme. Dafür allerdings kann Bofrost nichts. Bleibt für mich die Frage, wie ich die Penne finden würde, wäre ich ein großer Fan von Fertiggerichten. Vermutlich genau so, nachwürzen ist definitiv nötig. Ich würde nur dem Fertigsein mehr Gewicht geben als dem Geschmack und es somit vermutlich auch wieder bestellen.

Samstag, 14. Juli 2012

Produktvorstellung: Erdbeer-Sahne-Schnitten von Bofrost

Ein weiteres Testprodukt aus der Bofrost-Free-Serie: Die Erdbeer-Sahne-Schnitten. Nicht nur gluten- sondern auch laktosefrei. Ich nehme das Fazit heute direkt vorweg: Lecker, lecker lecker!


In der Packung enthalten sind 6 vorgeschnittene Kuchenstücke. Die Größe der Stücke ist meiner Meinung nach super - nicht zu groß, nicht zu klein, perfekt. In zwei Stunden ist ein Stück bei Raumtemperatur aufgetaut und sieht dann so aus:


Lockerer Boden, eine luftige Sahnefüllung und sehr erdbeerige Erdbeeren machen dieses Kuchenstück zu einem glutenfreien Gaumenschmaus.

Das beste daran: Wenn sich wirklich mal spontan Besuch ankündigt und die Glutenesser vom Bäcker Kuchen holen wollen, ist mit diesen Kuchenschnitten endlich ein ebenbürtiger Ersatz für die Nicht-Glutenesser gegeben. Vermutlich ist sogar ganz im Gegenteil der ein oder andere Glutenesser neidisch auf diese Köstlichkeit.

Wirklich ein ganz ganz tolles Produkt, das so manchen Sonntagskaffee versüßen wird.


Bleibt der Preis: 13,95 Euro für 6 Stücke. Das finde auch ich relativ teuer - aber was solls. Die Qualität ist nicht nur okay, sondern bewundernswert. Einen solchen glutenfreien Teig muss man erstmal hinbekommen. Außerdem esse ich nicht täglich Kuchen und backe auch viel zu gerne selbst, als dass ich die Packung innerhalb kürzester Zeit leer essen würde (wobei, das werden wir noch sehen, bei dem Geschmack...). Als schnelle Alternative für spontane Kaffeekränzchen sind diese Schnitten eine solche Bereicherung, dass ich es selbst noch nicht so ganz glauben kann, dass ich das wirklich gegessen habe und es glutenfrei war!

Empfehlung: Bestellen und ausprobieren!


Freitag, 13. Juli 2012

Produktvorstellung: Pancarré Rustico von NutriFree

Neulich habe ich vom Glutyfreeshop zu meiner Bestellung noch einige Produkte zum Testen bekommen. Unter anderem das Pancarré Rustico (Landbrot mit Körnern) und Pancarré Morbido (Weißbrot) von der italienischen Firma NutriFree.


Von der Firma NutriFree haben mich bisher vor allem die Nudeln überzeugt. Sie sind ebenfalls über den Glutyfreeshop erhältlich und schmecken so gar nicht nach "glutenfrei" - unter Nudeln meiner Meinung nach noch immer eine Seltenheit.

Aber zurück zum Brot: Positiv gestimmt hat mich, dass das Brot in zwei Einzelpackungen verpackt war. Ich bin zwar generell kein Freund von viel Plastikverpackung - bei glutenfreien Produkten bin ich jedoch immer wieder froh über möglichst kleine Packungsgrößen. Gerade im Sommer fängt glutenfreies Brot so schnell an zu schimmeln und außerdem möchte ich nicht immer tagelang das gleiche essen.


Ich habe das Brot getoastet und schon aus dem Toaster stieg ein angenehmer Geruch auf. Irgendwie tatsächlich italienisch. Sicher kennt ihr alle noch den Geschmack von gutem italienischen Brot beim Lieblingsitaliener. Es war irgendwie dieser Duft, der mir tatsächlich in die Nase geriet.


Die Brotschreiben sind dünn und werden getoastet schön knusprig, sind innen aber noch weich und nicht trocken. Der Geschmack ist super, dieser leichter "Italienhauch" kommt durch und ich hätte die ganze Packung aufessen können. Zum Glück ist die "Sofort Aufessen"-Gefahr bei Brot nicht ganz so hoch wie bei Keksen und Co.


Belegt mit Salat, lustiger veganer Wurst, Käse und einer Tomate ist das Pancarré ein echter Genuss.

Fazit: Absolut zu empfehlen. Außerdem zu empfehlen ist eine Bestellung über den Glutyfreeshop. Es gibt hier eine tolle Auswahl an italienischen und spanischen Produkten und somit wird eine echte Alternative zu den in Deutschland erhältlichen Produkten geboten.




Donnerstag, 12. Juli 2012

Gefüllte Focaccia

Ich liebe gefüllte Panini, Focaccia, Ciabatta... alles Dinge, die seit der Glutenfreiheit in Lokalen nicht mehr bestellbar sind. Was solls, Tränen getrocknet und selbst gemacht - wäre doch gelacht!


Und aufgrund der Wennschon-Dennschon-Stimmung, habe ich auch gleich die Focaccia selbst gebacken und zwar nach einem tollen Rezept von Schär.

Rezept Focaccia

300 g Schär Brot-Mix B
10 g Frischhefe
1 1/2 TL Olivenöl
250 g lauwarmes Wasser
1 EL grobes Meersalz
2 Rosmarinzweige

Die Hefe mit etwas Wasser anrühren. Mehl und Hefe in einer Rührschüssel vermischen und die Hälfte des fein zerkleinerten Rosmarins hinzugeben. Wasser und Öl hinzufügen und das Ganze zu einem glatten und gleichmäßigen Teig verarbeiten. Den Teig ca 1 cm dick in eine runde (für gefüllte Focaccia besser in eine rechteckige) Form bringen.

Anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen. Die Oberfläche mit Olivenöl beträufeln, das grobe Salz und den restlichen Rosmarin darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen 30 Minuten bei 200 Grad backen.

Quelle: Schär Rezeptesammlung

Rezept Füllung

1 große Aubergine
2 Tomaten
1 Kugel Mozzarella
etwas frisch geriebenen Parmesan
einige Blätter Basilikum
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Die Aubergine in Scheiben schneiden und in einer Grillpfanne oder auf dem Kontaktgrill mit wenig Olivenöl grillen.

Die Tomaten vom Strunk entfernen und in Scheiben schneiden, Mozzarella ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Parmesan reiben.

Das abgekühlte Focacciabrot in Stücke schneiden und aufschneiden, dabei einen ganz kleinen Rand lassen. Von innen mit etwas Olivenöl beträufeln (oder mit Pesto bestreichen), dann mit den Zutaten füllen und würzen. Zuklappen und auf dem heißen Kontaktgrill grillen, bis das Brot die typischen Grillstreifen hat und der Käse verlaufen ist.

Wer keine Lust hat die Focaccia selbst zu backen, kann auch die fertige Focaccia von Schär benutzen. 

Mittwoch, 11. Juli 2012

Glutenfrei und vegan grillen (Tofu-Gemüse-Spieße und Kartoffelsalat)

Sommerzeit ist Grillzeit. Wenn wir irgendwo zum Grillen eingeladen sind, sind sich alle Fleischesser sofort einig: Grillen ohne Fleisch ist kein Grillen. Finde ich gar nicht, vegetarisch bzw. auch vegan grillen ist super. Bis vor zwei Jahren hatten wir eine kleine Wohnung und einen großen Garten - jetzt haben wir eine große Wohnung und keinen Garten. Im Winter ist das toll, im Sommer ist das doof. Gegrillt haben wir schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr.

Vor kurzem war Rettung in Sicht, wir bekamen einen Kontaktgrill geschenkt. Andere braten darauf ihre Burger, wir haben das Ding einfach als Tischgrill benutzt und gespielt, unsere Küche ist unserer Garten. Zumindest vom Grillergebnis her hat das auch echt gut funktioniert!


Sobald wie möglich müssen wir uns dennoch mal bei Menschen mit Grill im Garten einladen, denn die Gemüsespieße schmecken mit dem schönen Holzkohlearoma sicherlich noch viel besser. Das Rezept für den Kartoffelsalat ist mein neues Lieblingsrezept - ich wollte unbedingt etwas nicht ganz so klassisches machen, ohne Gürkchen, ohne Ei. Dafür mit dicken Bohnen und Rucola - eine tolle Kombination.

Und hier gibt es die Rezepte, viel Spaß beim Nachgrillen:

Tofu-Gemüse-Spieße mit Chili-Limetten-Dip

2 Zucchini
100 g Champignons
200 g Tofu
1 Stück Ingwer (ca 3 cm)
5 EL Öl
3 EL glutenfreie Sojasauce
1 TL brauner Zucker
1 EL Limettensaft
1 Frühlingszwiebel
1 rote Chilischote
Salz

Für die Spieße die Zucchini waschen und in 1 cm breite Scheiben schneiden. Die Pilze abreiben, Stiele kürzen. Tofu würfeln, etwa so breit wie das restliche Gemüse. Ingwer schälen, sehr fein hacken und in einer Schüssel mit 3 EL Öl und 1 EL Sojasauce verrühren. Gemüse und Tofu mit dem Würz-Öl vermischen und etwas marinieren.

Für den Dip den Zucker mit Limettensaft und 2 EL Sojasauce verrühren. Dann 2 EL Öl unterschlagen. Frühlingszwiebel putzen und mit dem Grün fein hacken. Chilischote waschen, entkernen und fein hacken. Beides unter den Dip mischen und mit Salz abschmecken.

Gemüse und Tofustücke abwechselnd eng aufspießen. Eventuell übriges Marinieröl unter den Dip rühren. Die Spieße bei mittlerer Hitze auf einer Grillschale insgesamt 10-12 Minuten grillen, dabei öfter wenden. Spieße mit dem Dip beträufeln und servieren.

Quelle: Veggie Grillen (GU)

Kartoffelsalat mit dicken Bohnen und Rucola

500 g dicke Bohnen (gepalt)
Salz
1 kg festkochende Kartoffeln
1 große rote Zwiebel
200 ml Gemüsebrühe
1 EL Senf
8 EL Weißweinessig
6 EL Olivenöl
Pfeffer
knapp 1 TL Zucker
1/2 Bund Petersilie
1 Bund Rucola

Die dicken Bohnen aus den Hüllen lösen und in kochendem Salzwasser 3-4 Minuten garen. In ein Sieb gießen und mit kaltem Wasser abbrausen. Die Bohnenkerne aus den Häuten drücken und beiseite stellen.

Kartoffeln in einem Topf gerade mit Wasser bedeckt zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, salzen und die Kartoffeln zugedeckt ca. 20 Minuten garen. Die gegarten Kartoffeln abgießen und noch kurz auf den heißen Herd stellen und ausdampfen lassen. Sofort pellen, in Scheiben schneiden und mit den Bohnenkernen in eine Schüssel geben.

Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Die Gemüsebrühe mit Zwiebel, Senf, Essig und 3 EL Öl in einem kleinen Topf verrühren und ca. 2 Minuten kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen und über die Kartoffeln gießen, vorsichtig vermengen und den Salat ca. 15 Minuten durchziehen lassen.

Inzwischen die Petersilie und den Rucola waschen, gut trocken schütteln und die Stängel wegschneiden. Petersilie und Rucola grob schneiden.

Den Rucola und die Petersilie mit dem übrigen Öl unter den Kartoffelsalat heben, eventuell nachwürzen.

Quelle: Sommerküche (GU)


Produktvorstellung: Bofrost Free Pizza Margherita

Gestern habe ich von Bofrost einige Produkte aus der Free-Serie zum Testen bekommen. Ich konnte nicht an mich halten und musste die Pizza Margherita sofort probieren. Fertiggerichte kommen mir eigentlich gar nicht auf den Tisch - Tiefkühlpizza gab es bei mir nur in extremen Klausurenphasen, wenn der Kopf sich wirklich gar nicht in den Modus "Kochen" stellen ließ. Seit der Glutenfreiheit ist es sowieso praktisch unmöglich sich von irgendwelchen fertigen Gerichten zu ernähren. Mal ganz davon abgesehen, dass selbst gemacht sowieso besser schmeckt. Aber wie das so ist, wenn man etwas nicht kann, dann will man es eben doch haben. So auch Tiefkühlpizza. Ich möchte schon so lange einfach mal wieder Tiefkühlpizza essen, nur um es machen zu können. Daher war lustigerweise die Tiefkühlpizza das erste Produkt, bei dem ich mir ganz sicher war, dass ich es testen möchte.


Nach knapp 20 Minuten im Backofen war sie fertig, meine erste Tiefkühlpizza seit gefühlten Ewigkeiten. Der Rand sieht knusprig aus, der Käse schön verlaufen aber nicht komplett matschig - der erste Eindruck ist gut.



Das erste Stück in den Händen freue ich mich auf den ersten Bissen und stelle fest: Das Pizzastück biegt sich leicht nach unten. Für mich ja der absolute Qualitätstest - nichts ist so schlimm wie Pizza, die so hart ist wie Pappe.


Die Tiefkühlpizza hat den Geschmackstest sofort bestanden. Der Boden schmeckt gut, er hat die perfekte Mischung aus weich und fest. Der Rand ist schön knusprig. Die Tomatensauce ist super, fruchtig und würzig, genau mein Geschmack. Auch der Käse überzeugt. Diese Pizza werde ich garantiert wieder bestellen, gibt es doch immer wieder mal lange Arbeitstage ohne Mittagspause, nach denen ein ganz schnelles Essen ohne Kopfeinschalten her muss. Der Preis von 4,45 Euro ist natürlich kein Schnäppchen, aber für Ausnahmen absolut okay. Die Pizza ist groß, ich bin schon nach der Hälfte pappsatt.

Einziges Manko: Ich esse Pizzareste gerne kalt - schon immer. Das geht mit dieser Pizza nicht sonderlich gut, abgekühlt ist sie doch sehr trocken. Vielleicht hilft für Reste das erneute erwärmen in der Mikrowelle. Oder eben doch alles direkt aufessen. Oder mit jemand teilen. Denn geschmacklich ist die Pizza so gut, da meckern auch Glutenesser nicht. 

Fazit: Absolut empfehlenswert.

Sonntag, 1. Juli 2012

Gebackene Zitronen-Kartoffeln mit Feta

Ein wunderbar frisches Sommeressen - perfekt mit einem Glas kühlen Weißwein. Statt Feta schmeckt das Gericht sicherlich auch mit zitronig mariniertem Tofu. Einfach mal ausprobieren, ich werde das auch bald mal tun.


Rezept für vier:

1 kg Kartoffeln
2 große Zwiebeln
4 EL Olivenöl
1 Bio-Zitrone
1 großes Bund glatte Petersilie
3 TL Kapern
400 g Feta
Salz, Pfeffer

Den Backofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Kartoffeln schälen und vierteln. Die Zwiebeln schälen und achteln.

Von der Zitrone die Schale abreiben, Saft auspressen. Beides mit dem Olivenöl verquirlen. Kartoffeln und Zwiebeln auf einem Backblech verteilen, mit dem Zitronenöl beträufeln und kräftig salzen. Im Ofen für 20 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Petersilie waschen, trocken schütteln und zusammen mit den Kapern fein hacken. Den Feta trocken tupfen und in Stücke teilen.

Nach 20 den Grill zuschalten und den Feta auf den Kartoffeln verteilen. Alles noch einmal für etwa 7-10 Minuten in den Ofen geben.

Nach Ende der Garzeit pfeffern und mit der Petersilien-Kapern-Mischung bestreuen.

Quelle: Eigene Kreation

Sonntagssüß No 5: Limetten-Muffins

Wenn es draußen so richtig heiß ist, backe ich eigentlich nicht richtig gerne und bin auch eher für Eis und Co als für Kuchen zu haben. Aber diese Muffins sind so herrlich säuerlich frisch, dass sie auch bei größter Hitze ein Genuss sind.


Rezept für 12 Muffins:

250 g glutenfreies Mehl (Mix C von Schär)
2 TL Backpulver
4 Bio-Limetten
100 g weiche Butter
250 g Zucker
250 g Ricotta
2 Eier

Zu Beginn schonmal den Backofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen. Das Muffinblech mit Förmchen auslegen.

Mehl mit Backpulver mischen. Limetten heiß waschen und die Schale von zwei Limetten abreiben. 3 Limetten auspressen.

Butter mit 200 g Zucker, Ricotta, Limettensaft und -schale glatt rühren. Eier unterrühren. Mehlmischung zügig unterheben. Den Teig in die Blechvertiefungen füllen und im Ofen 25 Minuten backen.

Inzwischen die Schale der übrigen Limette abreiben, Saft auspressen. Saft und Schale mit dem übrigen Zucker vermischen.

Muffins aus dem Ofen nehmen. Limettenzucker auf den noch heißen Muffins verteilen.

Quelle: Muffins von GU