Sonntag, 3. Juni 2012

Sonntagssüß No 1: Donauwelle (glutenfrei, eh klar)

Sonntag ist bei uns schon lange Kuchentag. Ich backe leidenschaftlich gerne und mittlerweile habe ich auch glutenfrei den Dreh raus. Wichtig ist einfach ein gutes Mehl - und mit dem Mix C Kuchen & Kekse von Dr. Schär gelingt wirklich fast alles. Fast sage ich, weil mit dieser Mehlmischung die Katastrophen zwar sehr selten geworden sind...trotzdem erinnere ich mich noch mit Grauen an Cantuccini, die ein Krümelhaufen wurden und an Vanillekipferl, die ähm, naja....reden wir nicht drüber. Kuchen aber ist mir mit dieser Mehlmischung bisher immer gelungen. 

Schon lange beobachte ich die Initiative Sonntagssüß und will etwas dazu beisteuern. Aber die Kuchen in der letzten Zeit waren aufgrund von chronischem Zeitmangel immer einfach nur kurz zusammengerührt und schneller aufgegessen, als die Kamera knipsen konnte. Das soll sich jetzt ändern und ich beginne meine persönliche Sonntagssüßreihe mit einem absoluten Klassiker: Donauwelle. 


Zutaten für ein Backblech:
Teig:
2 Gläser Sauerkirschen
250 g weiche Butter
160 g Zucker
1 Prise Salz
6 Eier
400 g Mehl (Mix C von Dr. Schär)
3 TL Backpulver
4 EL Milch
2 EL Kakaopulver
2 EL Rum oder Milch

Für den Belag:
1 Päckchen Vanillepudding-Pulver
1/2 l Milch
1 EL Zucker
200 g weiche Butter
50 g Puderzucker
200 g Halbbitter-Kuvertüre
25 g Kokosfett

Außerdem: Butter fürs Backblech

Den Backofen schonmal auf 180 Grad vorheizen und das Backblech fetten. Die Kirschen abtropfen lassen. Butter in Stücken in die Rührschüssel geben, Zucker und Salz zustreuen, cremig rühren. Die Eier einzeln in die Schüssel schlagen und unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und unter die Butter-Eier-Creme rühren. Milch untermischen. Die Hälfte vom Teig mit einem Teigschaber gleichmäßig auf das Backblech streichen. Den übrigen Teig mit dem Kakao verrühren, Rum oder Milch unterrühren. Anschließend den dunklen auf den hellen Teig streichen, die Kirschen auf den Teig legen und leicht andrücken. Den Kuchen im Ofen auf der mittleren Schiene etwa 30 Minuten backen. Auf dem Blech auskühlen lassen.

Wenn der Kuchen kalt ist, für den Belag das Puddingpulver mit 6 EL Milch und dem Zucker verrühren. Die restliche Milch aufkochen, das angerührte Puddingpulver untermischen. Pudding nach Packungsanweisung kochen, abkühlen lassen und zwischendurch umrühren, damit sich keine Haut bildet.

Die Butter mit dem Puderzucker cremig rühren und den Pudding löffelweise untermischen. Die Buttercreme anschließend auf dem Teig verstreichen.

Kuvertüre in Stücke brechen, mit dem Kokosfett im Wasserbad flüssig werden lassen. Kuvertüre dünn auf die Buttercreme laufen lassen, mit einem Löffel verstreichen. Fest werden lassen. Den Kuchen gut kühlen, so schmeckt er am besten.

Quelle: Schwiegermutter


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