Freitag, 29. Juni 2012

Thymian-Süßkartoffeln mit Polenta

Neulich habe ich dieses Gericht schon mit einer Freundin gekocht - und weil es so lecker war, wurde es direkt noch einmal nachgekocht. Wem läuft bei diesem Bild bitte nicht das Wasser im Mund zusammen?


Zutaten für vier Personen:

750 g Süßkartoffeln
3 Stangen Staudensellerie
1 Zwiebel
200 g Champignons
100 g Rucola
4 Stiele Thymian
4 El Olivenöl
Salz, Pfeffer
1200 ml Gemüsebrühe
250 g Polenta (Maisgrieß)
100 ml Aceto balsamico
5 El brauner Zucker
40 g Parmesan (gerieben)


Die Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Staudensellerie klein würfeln. Zwiebel schälen und fein hacken. Champignons putzen und vierteln. Rucola waschen, trocken schleudern.Thymianblättchen von den Stielen zupfen.

3 EL Öl in einer ofenfesten Pfanne erhitzen. Süßkartoffeln, Sellerie, Zwiebeln und Thymian darin 3-4 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dann im vorgeheizten Backofenbei 200 Grad (Ober- und Unterhitze) 20-25 Minuten auf der 2. Schiene von unten garen. Nach 10 Minuten die Pilze unterheben und zu Ende garen.

Währenddessen Gemüsebrühe in einem Topf aufkochen. Polenta unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen einrieseln lassen. Temperatur herunterschalten. Polentaunter kräftigem Rühren ca. 5 Minuten bei milder Hitze kochen. Zugedeckt auf der ausgeschalteten Herdplatte 10 Minuten quellen lassen. Balsamico mit braunem Zucker offen cremig einkochen. Parmesan und 1 EL Olivenöl unter die Polenta rühren. Rucola unter das Gemüse mischen, mit der Polenta anrichten, mit der Balsamico-Reduktion beträufeln.


Quelle: Essen & Trinken

Donnerstag, 28. Juni 2012

Glutenfreies Müsli Beere & Schoko von mymuesli

Achtung: Dieser Post ist eine Hommage an mymuesli.com.

Eigentlich fehlen mir ja die Worte, aber ich gebe mir Mühe in meinem Kopf nach zutreffenden Beschreibungen für diese beiden glutenfreien Müslis von mymuesli zu wühlen.


Müsli gehört für mich irgendwie genau so zu Grundnahrungsmitteln wie Brot, Nudeln und Co. Und das, obwohl ich eigentlich gar nicht so viel Müsli esse - was aber durch eine leichte Milcheiweißunverträglichkeit begründet ist. Wenn ich zum Frühstück schon Müsli esse, wird mir kotzschlecht. Also gibt es Müsli bei mir eher als Zwischenmahlzeit, für den kleinen Hunger, wenn ich nicht im Büro bin und es mir mit einer Zeitung gemütlich machen kann. Trotzdem ist mir Müsli extrem wichtig, denn wenn ich kein Müsli habe, bin ich schon vorsorglich knatschig nur für den Fall, dass ich auf einmal Lust auf Müsli bekommen könnte.

Seit der Glutenfreiheit hat mir Müsli essen genau so wie Brot zu Beginn keinen Spaß mehr gemacht. Ich fand alle glutenfreien Müslis ziemlich pappig, geschmacklich einfallslos, zu rosinig, generell zu trockenfruchtlastig und einfach nicht schön. Ich habe so ziemlich alle Sorten ausprobiert und hatte an so ziemlich jedem Müsli etwas auszusetzen. Die angebrochenen Packungen durften wochenlang in der Küche rumstehen, wurden gemieden, wurden noch pappiger, und endeten schließlich im Mülleimer.

Bis ich meinem Mann, der die Müsli-Obst-Zwischenmahlzeit auch als Energiekick für sich entdeckte, eine Überraschung machen wollte und ihm ein tolles mymuesli-Müsli mixen wollte. Ich traute meinen Augen nicht, als ich die beiden glutenfreien Sorten (Beere und Schoko) entdeckte!

Seitdem sind beide Müslis fester Bestandteil in meinem glutenfreien Vorrat. Ich kann mich absolut nicht entschieden, welche Sorte ich lieber mag und bestelle grundsätzlich beide.

Die Sorte Beere besticht vor allem durch die unglaublich großen, unglaublich leckeren getrockneten Früchte. Ganze getrocknete Himbeeren liefern süßsaure Aromen, Wildheidelbeeren geben einen tollen Geschmack, Kürbiskerne lassen das Ganze gesund schmecken, und die Flakes aus Buchweizen, Amaranth und Quinoa sind ein Knuspertraum. Ein Müsli, das weder zu süß ist noch zu gesund schmeckt, trotzdem einen vollwertigen Charakter hat und auch super in Joghurt zu genießen ist.


Die Sorte Schoko ist genau so unschlagbar. Bevor dieses Müsli und ich uns begegnet sind, war ich nicht gerade ein großer Fan von Schokomüsli. Es war mir immer zu süß und zu mächtig. Nicht so dieses hier. Es schmeckt wunderbar schokoladig, aber eben wirklich schokoladig und nicht nur süß. Die Schoko-Kissen könnte ich auch so zum Kaffee aus der Packung essen (mache ich manchmal auch) und vor allem der Mix aus Vollmilch- und Zartbitterschokolade ist perfekt.


Bleibt der Preis. Ja, ich gebe zu, die Müslis sind mit 5,90 Euro pro 325 g (bzw. je 5,45 Euro im Doppelpack) wirklich sehr teuer. Da hilft kein Drumherumreden, der Preis ist stolz. Dass die Müslis jeden Cent wert sind, kann man nach meinen Ausführungen sicherlich bereits erahnen. Außerdem sind sie nicht nur glutenfrei, sondern auch bio und für mein Empfinden steckt ein tolles Konzept hinter mymuesli, das absolut unterstützenswert ist.

Fazit: Klare Kaufempfehlung für beide Sorten. Lieber ein bisschen weniger Müsli für ein bisschen mehr Geld essen und dafür absolute Qualität bekommen, als ständig halbvergammelte angebrochene Müslipackungen in der Küche stehen zu haben.


Gemüsequiche

Das Rezept für diese Quiche haben wir über einen langen Zeitraum immer wieder ein bisschen verändert - jetzt ist es auch glutenfrei perfekt. Der Teig schmeckt nicht, aber wirklich gar nicht, nach glutenfreiem Mehl. Die Quiche schmeckt warm mit einem frischen Blattsalat, ist aber auch kalt für Partys oder zum Glas Rotwein bestens geeignet.


Rezept für eine Quiche-Form:

Für den Teig:
190 g glutenfreies Mehl (Mix B von Schär)
100 g Magerquark
1 TL Backpulver
10 EL lauwarmes Wasser
Prise Salz
Öl für die Form

Für die Füllung:
2 mittelgroße Zucchini
1 rote oder gelbe Paprikaschote
4 getrocknete Tomaten in Öl
15 schwarze Oliven
Kräuter der Provence
Salz
Pfeffer
2 Eier
4 EL Mehl (von Schär)
1/4 l Milch
50 g geriebenen Parmesan

Die Zutaten für den Teig verkneten, auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und ausrollen. Den Teig in die gefettete Quiche-Form geben, einen schönen Rand formen.

Für die Füllung die Zucchini würfeln, mit Salz in einer Schüssel vermischen und etwa 15 Minuten Wasser ziehen lassen. Das Wasser anschließend abgießen. Paprika entkernen und würfeln, getrocknete Tomaten fein schneiden, Oliven längs vierteln. Das Gemüse mit Pfeffer und Kräuter der Provence abschmecken. Auf den Quiche-Teig geben und mit dem geriebenen Parmesan bestreuen. Die Eier mit dem Mehl verquirlen, die Milch zugeben. Eiler-Mehl-Milch-Mischung leicht salzen. Die Mischung über der Quiche verteilen und alles im vorgeheizten Ofen bei etwa 170 Grad (Umluft) 30-35 Minuten backen.


Bei der Auswahl des Gemüse kann man nach Lust und Laune kreativ sein. Ich schneide zum Beispiel manchmal noch Fenchel oder Staudensellerie mit rein.

Quelle: Eigene Kreation

Mittwoch, 27. Juni 2012

Glutenfreie Produkte aus Italien und Spanien

Ja, ich bin gefühlt 24/7 auf der Suche nach tollen glutenfreien Produkten. Daher habe ich mich sehr gefreut, als ich über den Blog gluten-frei.net von den glutenfreien Produkten der italienischen Firma NutriFree erfahren habe. Erhältlich sind die Produkte über den Glutyfreeshop.

Gestern kam meine Großbestellung an und ich bin sehr gespannt auf die einzelnen Produkte. Pasta und vor allem neue Brot- und Brötchensorten kann es nicht genug geben. Ich freue mich schon auf das Focaccia, bin gespannt auf die Paninis und überwältigt von so viel Abwechslung im glutenfreien Alltagsessen. Sofort aufgegessen wurde ein Bagel der spanischen Firma ADPAN und hat es daher nicht mehr auf das Bild geschafft.


Zum Kaffee habe ich weiter in meinem neuen glutenfreien Schlaraffenland gewühlt und mich für eine Art Pain au Chocolat entschieden. Was soll ich sagen - ein glutenfreier Traum. Ich habe es kurz im Backofen erwärmt und ich denke das Bild sagt mehr als viele Worte: Lecker!


Sehr gefreut habe ich mich über diese drei Beigaben des Glutyfreeshops zum Testen: Helles und dunkles Brot von NutriFree sowie Löffelbiskuits. Aus letzteren werde ich auf jeden Fall demnächst ein glutenfreies Erdbeer- oder Himbeertiramisu zubereiten.


Mein glutenfreier Brotvorrat sieht mittlerweile übrigens so aus:


Schärprodukte habe ich immer da - außerdem wurde ich während eines Klinikaufenthaltes im Mai mit dem Vitalbrot-Mix von Hammermühle überhäuft. Meine Erfahrungen zu glutenfreier Ernährung in einer Klinik  werde ich demnächst mitteilen. Ich habe jetzt brottechnisch jedenfalls erstmal für einige Monate ausgesorgt. Vielleicht schmeiss ich mal eine glutenfreie Brotparty...

Dienstag, 26. Juni 2012

Gerösteter Gemüsesalat

Ein wundervolles Sommeressen und gleichzeitig ganz schnell gemacht ist dieser tolle Gemüsesalat. In die Vinaigrette gehört zwar laut Rezept Honig - aber der lässt sich natürlich ganz einfach durch Agavendicksaft ersetzen und schon ist diese Schlemmerei vegan!



Rezept für vier:

1 kg Kartoffeln
1 gelbe Paprika
500 g Brokkoli
2 rote Zwiebeln
6 EL Weißweinessig
1 EL Senf
1 EL Honig bzw. Agavendicksaft
8 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
1 Bund glatte Petersilie

Backofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Kartoffeln schälen und waschen, in etwa 2 cm große Würfel schneiden und auf einem tiefen Backblech verteilen. Mit 2 EL Olivenöl mischen und salzen. Kartoffeln für insgesamt 45 Minuten in den Ofen schieben.

In der Zwischenzeit die Paprika waschen, entkernen und würfeln. Die Zwiebel schälen und je nach Größe vierteln oder achteln. Nach etwa 25 Minuten Garzeit Paprika und Zwiebel zu den Kartoffeln in den Ofen geben.

Den Brokkoli waschen und in Röschen teilen. Für die letzten 10 Minuten zu dem restlichen Gemüse im Ofen geben.

Das Gemüse während der Garzeit ab und zu umrühren.

Für die Vinaigrette 6 EL Weißweinessig mit Salz, Pfeffer, Honig (Agavendicksaft) und Senf verquirlen. 6 EL Olivenöl unterschlagen.

Die Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken. Zusammen mit der Vinaigrette unter das fertige Ofengemüse mischen. Auf einer Platte anrichten und nach 20 - 30 Minuten Abkühlzeit genießen.


Quelle: Lecker-Zeitschrift

Sonntag, 24. Juni 2012

Spargel mit Tomaten und Rucola

Wie bereits angekündigt, ist heute ein schwerer Tag im Leben einer Spargelsüchtigen. Die Spargelzeit endet heute offiziell und es ist mir ein Rätsel, was ich an den nächsten Wochenenden Schönes kochen soll. Ohne Spargel! Da der letzte Spargel des Jahres ja schließlich schon in den Sommer fällt, gab es heute zum Abschluss noch einmal ein richtig schön sommerliches Essen. Spargel mit fruchtigen Tomaten und knackigem Rucola ist eine tolle Kombination.


Bevor es los geht, noch einmal der wehmütige Blick in die volle Spargeltüte...


... und jetzt das Rezept:

1,2 kg Spargel
3 Tomaten
125 g Rucola
3 EL Olivenöl
3 EL Walnussöl
3 EL Balsamico bianco
Salz
Pfeffer
Zucker
Butter

Den Rucola waschen und trocken schleudern. Die Hälfte vom Rucola fein hacken, Rest beiseitelegen. Tomaten waschen, entkernen und klein würfeln. In der Zwischenzeit in einem großen Topf (oder einem Spargelkochtopf) Wasser zum Kochen bringen. Den Spargel mit Salz, 1 TL Zucker und einem Stückchen Butter in etwa 8-10 Minuten garen.

Den Spargel abgießen und dabei etwa 80 ml vom Spargelsud auffangen. Den Sud zusammen mit dem Öl, dem Essig sowie Salz und Pfeffer verquirlen. Die Sauce mit dem gehackten Rucola und den Tomaten mischen.

Spargel auf einer großen Platte anrichten. Etwa 3/4 von der Tomaten-Rucola-Vinaigrette über den Spargel geben. Spargel mit dem restlichen Rucola bestreuen und die restliche Vinaigrette darüber gießen.


Genießen, genießen, genießen, Sommer schmecken und vor allem: ganz bewusst die letzte Spargelspitze für 2012 im Mund zergehen lassen.


Und weil es so lecker war und so traurig ist, dass dieser Hochgenuss erst wieder in einem Jahr stattfinden wird, ist es empfehlenswert sich zum Abschluss einen guten Espresso mit tollster Schokolade zu genehmigen.


Quelle: Eigene Kreation

Sonntagssüß No 4: Zitroniger Mohnkuchen

Neulich bei Gourmandises végétariennes gesehen und sofort gewusst: Den muss ich glutenfrei nachbacken! Das Ergebnis ist wunderprächtig geworden - wäre der Kuchen nicht so süß, hätte ich vermutlich drei Stücke auf einmal essen können. Die Kombination Mohn-Mandel-Zitrone ist unschlagbar und dieser Kuchen hat gute Chancen einer meiner Lieblingskuchen zu werden. 


Rezept für eine 28 cm große Springform:

Kuchen:
150 g Butter, zimmerwarm und Fett für die Form
100 g Zucker
5 Eier, zimmerwarm
2 Bio-Zitronen, Zesten und Saft
180 g Mandeln, gemahlen
50 g Mohn
150 g glutenfreies Mehl (Mix C von Schär)
1,5 TL Backpulver
Prise Salz
Sirup:
100 ml Zitronensaft
90 g Zucker
Guss:
140 g Puderzucker
1 Bio-Zitrone, Zesten und Saft

Butter und Zucker cremig rühren. Nacheinander die Eier unterrühren und so lange verquirlen, dass die Masse dick und schaumig wird. Mandeln, Mohn, Zitronensaft und Zesten unterrühren. Mehl und Backpulver sieben und nur noch kurz unterrühren.

Den Teig in eine gefettete Springform geben und den Kuchen bei 160°C (Umluft) ca. 35 Minuten backen.

Den Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Zitronensaft und den Zucker in einen kleinen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen. Den noch warmen Kuchen mit einem Zahnstocher mehrmals einstechen und dann mit dem Sirup beträufeln.

Den Küchen abkühlen lassen. Aus der Form nehmen und auf eine Platte setzen. Puderzucker mit Zitronensaft und Zesten gut verrühren und auf den Kuchen geben.

Ich bin leider wirklich keine Zuckerguss-Spezialistin, wie man sieht. Der Guss wird bei mir NIE, aber wirklich NIE so richtig schön weiß und dickflüssig. Vermutlich ist zu viel Flüssigkeit dran - ich werde mich beim nächsten mal ganz ganz vorsichtig an die Konsistenz herantasten. Egal - schmeckt trotzdem, und wie!


Quelle: Gourmandises végétariennes


Glutenfreies Sonntagsfrühstück No 2

Ich bin schon wehmütig genug, dass die Spargelsaison heute wieder vorbei ist - was mache ich nur ohne Spargel? Zum Trost habe ich gestern noch einmal richtig tollen frischen Spargel gekauft und tonnenweise Erdbeeren, denn den Erdbeergeschmack kann man sich ja immerhin in Form von Marmelade erhalten! Also habe ich gestern die Erdbeermassen fleißig zu  Erdbeer-Holunder und Erdbeer-Aperol Marmelade verarbeitet. So wurde das glutenfreie Sonntagsfrühstück heute wunderbar erdbeerig.

Ausprobieren wollte ich unbedingt die neuen Hörnchen von der Rewe "Frei von" - Serie. Eine tolle Marmelade braucht schließlich auch einen perfekten Begleiter.


Die Hörnchen werden bei etwa 200 Grad 15 Minuten im Backofen aufgebacken und sehen dann so aus:


Leicht gebräunt, knusprig, klein und fein. Mit ins Bild gesellen durfte sich ein Mehrkorn-Brötchen aus der Bofrost Free - Serie. Die sind übrigens seit neuestem auch weizenfrei und schmecken dabei genau so köstlich wie vorher.

Aus den Erdbeerresten von der Marmeladenproduktion gab es noch eine herrlich leckere Erdbeermilch.


Aber spätestens beim Biss in das knusprige Hörnchen mit der selbstgemachten Marmelade war klar: Das wird ein guter Sonntag!


Ich hoffe ihr hattet einen ähnlich leckeren Start in den Tag!

Erdbeer-Aperol-Marmelade

Hilfe - es gibt ja auch nicht ewig Erdbeeren! Also habe ich gestern aus 3 kg Erdbeeren hausfrauenmäßig Marmelade gekocht. So macht man das schließlich und ich bin noch immer ganz entsetzt, dass ich auf so eine kluge Idee nicht schon früher gekommen bin. Supermarkt Marmelade schmeckt doch einfach scheußlich oder ist zu teuer. Das Ergebnis aus der Erdbeerschlacht: Erdbeer-Holunder-Marmelade und Erdbeer-Aperol-Marmelade.


Rezept für 1,5 kg Erdbeeren:

1,5 kg Erdbeeren (gewaschen und fertig vorbereitet gewogen)
Saft von einer Zitrone
100 ml Aperol
1 Packung Gelierzucker (3:1)

Die Erdbeeren waschen, vom Grün befreien und etwas klein schneiden. In einen großen Topf geben und grob pürieren. Zitronensaft, Aperol und Gelierzucker zugeben. Alles unter rühren aufkochen lassen. Sprudelnd etwa vier Minuten kochen - sofort in heiß ausgespülte Gläser geben und gut verschließen.

Quelle: Lecker-Zeitschrift.

Samstag, 23. Juni 2012

Nudelsalat mit Rucola (veganisierbar)

Sommer ohne Nudelsalat ist kein Sommer. Pünktlich zum Viertelfinale der EM muss dann natürlich auch mal sowas typisch sommerliches und fußballguckerisches her: Nudelsalat mit vegetarischen Bratwürstchen.


Hat jemand schonmal glutenfreie und vegetarische Bratwürstchen gesucht? Es hat Monate gedauert, bis ich welche gefunden habe. Glutenfreie und vegane Bratwürstchen habe ich bisher noch nicht entdeckt, da die meistens auf Seitanbasis (Gluten pur) sind oder Sojasauce enthalten. Aber, ich will ja nicht gleich schon wieder meckern, denn diese Bratwürstchen hier von Eden sind glutenfrei (und in der DZG-Aufstellung gelistet). Ich habe sie im Reformhaus bekommen.

Hier das Rezept für den sommerlichen Nudelsalat:

400 g Nudeln
200 g getrocknete Tomaten in Öl
60 g Sonnenblumenkerne
1 große Knoblauchzehe
3 EL Olivenöl
3 EL Balsamico bianco
4 EL Wasser
Salz
Pfeffer
schwarze Oliven
250 g Cocktailtomaten
1 Bund Rucola
nach Belieben etwas gehobelten Parmesan

Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Die getrockneten Tomaten gut abtropfen lassen und zusammen mit den Sonnenblumenkernen, Knoblauch, dem Olivenöl, Balsamico und Wasser in einem hohen Gefäß gut pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nudeln gerade bissfest garen und mit der Soße mischen.

Tomaten waschen und halbieren, Rucola waschen und trocken schleudern. Oliven abtropfen lassen und alles unter den Nudelsalat mischen.

Nach Belieben mit etwas gehobeltem Parmesan anrichten.


Quelle: Eigene Kreation

Freitag, 22. Juni 2012

Polenta-Pizza

Ich stehe ja schon mein Leben lang total auf Pizza. Ich weiß nicht, in welches Freundschaftsbuch ich während der Schulzeit bei Lieblingsgericht nicht "Pizza" eingetragen habe. Pizza, Pizza, Pizza, gute Pizza könnte ich mehrmals pro Woche essen. Schön blöd also, wenn man kein Gluten mehr essen kann und auf die perfekte Pizza beim Italiener verzichten muss. Seither ist Selbstherstellung bei Pizzagelüsten gefragt. Das gelingt auch immer gut, auch wenn ich ja verdammt gerne einen Steinofen im Garten stehen hätte. :-) Neulich bin ich über dieses Rezept für Polenta-Pizza gestolpert. Eine echte glutenfreie Pizza-Alternative, die wunderbar schmeckt.


Rezept für Vier:

350 g Polenta
Salz
50 g frisch geriebener Parmesan
500 g kleine Zucchini
2 Knoblauchzehen   
500 g Tomaten in Stücken (aus der Dose oder dem Tetrapack)  
1 EL Olivenöl
Pfeffer
1 gelbe Paprikaschote  
fein abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone (gibt den Frische-Kick auf der Pizza)
3 EL schwarze Oliven   
200 g mittelalter oder alter Gouda
 
Für die Polenta in einem Topf 1 1/8 l Wasser aufkochen, salzen. Den Polenta-Grieß mit dem Schneebesen einrühren und abgedeckt 5 Minuten bei schwacher Hitze garen. Backblech mit Backpapier auslegen. Den Parmesan unter die Polenta rühren. Polenta auf dem Backblech verstreichen und in mindestens 1 Stunde (besser noch länger) kalt und fest werden lassen. 
Zucchini waschen, putzen, in dünne Stifte schneiden, salzen und 10 Minuten stehen lassen. Knoblauch schälen und zu den Tomaten pressen, 1 EL Öl unterrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Paprika waschen und vierteln, den Stiel und die Trennhäutchen samt Kernen abzupfen. Paprika in Streifen schneiden. Von den Zucchini die Flüssigkeit abgießen.

Backofen auf 225 Grad vorheizen (Umluft 200 Grad). Die Tomatensoße auf der Polenta verstreichen. Zucchini mit Paprika, Zitronenschale und den Oliven darauf verteilen. Den Käse grob raspeln, aufstreuen.  Im Ofen (Mitte) in etwa 20 Minuten leicht braun backen. Vor dem Servieren 10 Minuten stehen lassen, sonst ist die Pizza zu instabil.
Die Seite Kuechengoetter.de ist übrigens sehr zu empfehlen. Hier gibt es jede Menge glutenfreie Rezepte zu entdecken...!

Produktneuheit: Backstuben-Express von Schär

Na, wer hätte gedacht, dass der Blog und ich so schnell unter die Produkttester gehen... Ich habe mich riesig über die Anfrage von Schär gefreut. Aber mit noch viel mehr Freude habe ich dadurch erfahren, dass es neue Produkte von Schär gibt. Und dann auch noch Brot! Die Brote Backstuben-Express Fein und Backstuben-Express Mehrkorn sind seit kurzem erhältlich.



Warum ich mich so über neues Brot auf dem Markt freue? Ich habe eine ganze Zeit lang mein Brot nur selbst gebacken und wollte von den abgepackten Alternativen nichts wissen - aber irgendwie spinnt mein Brotbackautomat seit einiger Zeit und die Brote misslingen in der Regel. Entweder sie gehen gar nicht auf oder sie gehen bis ins Unendliche. Dementsprechend habe ich in den letzten Monaten einige Brote schimpfend in den Mülleimer geworfen und bin doch auf die abgepackte Ware umgestiegen. Aber auch hier nervte mich recht schnell, dass die allermeisten Produkte nur getoastet schmecken.

Die Backstuben-Express-Brote versprechen hier eine echte Neuerung zu sein! Zwar ist es ein abgepacktes Brot, aber es ist deutlich frischer als all die erhältliche Konkurrenz und demnach auch nicht so sehr lange haltbar. Etwa 40 Tage Haltbarkeit verspricht Schär. Außerdem sind die Scheiben etwas dicker und vor allem größer, die Brote sollen an ein normales Bäckerbrot erinnern.

Weil ich seit der Glutenfreiheit hauptsächlich Mehrkornbrote esse, habe ich mich zunächst einmal über das Backstuben-Express Fein hergemacht. Riesig freute ich mich auf den Geschmack von frischem Weißbrot und war gespannt, ob meine Erwartungen wohl erfüllt werden. Direkt beim Abendbrot ging es los.


Ich war verblüfft, denn das Brot schmeckt dem ganz normalen Kasten-Weißbrot, das es beim Bäcker zu kaufen gibt, sehr ähnlich. Natürlich ist es nicht so frisch, wie das ganz frisch gekaufte - aber es ist schließlich trotz mehr Frische noch immer abgepackt. Und in Anbetracht dieses Umstands war ich wirklich begeistert. Es ist das erste Brot, das ich ungetoastet essen konnte und sich nicht wie Pappe angefühlt hat.


Auch zum Kochen habe ich das Brot direkt eingesetzt. Es gab Spargel mit Parmesan-Kruste und das Backstuben-Express Fein habe ich für die Brot-Parmesan-Kruste genommen. Es ist super gelungen und die Kruste wurde richtig schön kross.


Auch das Backtuben-Express Mehrkorn ist mittlerweile getestet und hat den Kosistenz- und Geschmackstest mehr als bestanden.


Das Brot hat durch die Körner eine herzhaftere Note und schmeckt belegt und ungetoastet wirklich vorzüglich.


Fazit: 
Die Backstuben-Express-Brote sind uneingeschränkt zu empfehlen. Sie sind ungetoastet problemlos essbar und haben einen sehr guten Geschmack. Auch getoastet schmecken sie lecker - ich variiere mittlerweile. Oft bin ich sehr froh, mal wieder etwas ungetoastetes essen zu können, andererseits schmeckt mir getoastetes Brot generell gut. So darf auch der Backstuben-Express ab und an den Toaster von innen sehen. Ich werde in der nächsten Zeit sicherlich noch mit den Broten experimentieren. Geplant ist die Anschaffung eines Sandwichgrills und ich gehe schwer davon aus, dass sich das Backstuben-Express Fein im Gegensatz zu allen auf dem Markt angebotenen Alternativen bestens dafür eignen wird.

Sonntag, 17. Juni 2012

Sonntagssüß No 3: Erdbeerkuchen

Nach der Hefezopf-Frustration musste schnell ein neues Sonntagssüß her! Was liegt da im Moment näher als Erdbeerkuchen? Nichts, richtig.


Der Kuchen hat den ganzen Hefezopf-Frust wieder verfliegen lassen. Hier das Rezept für eine 28 cm große Springform:

Für den Teig:
2 Eier
125 g Zucker
100 ml Öl
100 ml Orangensaft
150 g glutenfreies Mehl (Mix C von Dr. Schär)
1/2 Pck. Backpulver

Für den Belag:
Erdbeermarmelade
Vanillepuddingpulver
Milch
500g Erdbeeren
roter Tortenguss
Zucker

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen, eine Springform mit Backpapier auslegen. Die Eier mit dem Zucker cremig schlagen, Öl und Orangensaft zugeben. Das Mehl mit dem Backpulver untermischen und den Teig in die Form füllen. Den Kuchen im heißen Backofen ca 30 Minuten backen und abkühlen lassen.

Einen Tortenring um den abgekühlten Boden stellen. Den Boden mit Erdbeermarmelade bestreichen.

Nach Packungsanweisung mit der Milch, dem Zucker und dem Vanillepuddingpulver einen Pudding herstellen. Etwas abkühlen lassen und auf den Boden streichen. Mit den gewaschenen und halbierten Erdbeeren belegen. Nun noch den Tortenguss herstellen und mit einem Esslöffel auf dem Kuchen verteilen.

Eine Weile kühlen und sich anschließend freuen, dass glutenfreie Kuchen eben DOCH gelingen können.

Quelle: Eigene Kreation


Hier im Bild: Der freudig erregte Glutenesser, der auch mal ins Internet wollte!

Frustration: Der Versuch eines glutenfreien Hefezopfs

Schon lange habe ich mal wieder Lust auf einen tollen selbstgemachten Hefezopf zum Frühstück. Also habe ich mich gestern vor allem aufgrund der vielen gut gelungenen Backrezepte der letzten Zeit frohen Mutes an einen wunderbaren Hefezopf gemacht und hätte am liebsten direkt Frühstück statt Abendbrot gegessen.


Heute morgen beim Frühstück hätte ich das Brötchen vorweg fast ganz weggelassen - aber in weiser Voraussicht doch mal aufgebacken. Gut so! Denn der befreute Hefezopf war eine herbe Enttäuschung, das ahnte ich bereits, als ich das olle Ding aus dem Backofen holte. Was im ungebackenen Zustand noch super aussah -


- lies im gebackenen Zustand bereits erahnen, dass das Ergebnis supoptimal ist.


Beim Frühstück haben wir trotzdem alle tapfer den trockenen und bröseligen Riesen-Cantuccini probiert, der jedoch ziemlich nach Pappe schmeckte und mit jedem Kauversuch mehr im Mund wurde. Viel Kaffee zum Spülen löste das Problem!


Schade um die schöne Marmelade und so ende ich mit der Frage: Hat vielleicht jemand schonmal einen tollen glutenfreien Hefezopf hinbekommen? Ich behalte mein Rezept lieber mal für mich. ;-)

Freitag, 15. Juni 2012

Holunderblüten-Panna Cotta

Ich stehe ja nicht so wirklich auf Dessert, aber für Panna Cotta könnte ich sterben! Diese Kreation ist mit dem übrigen Holunderblütensirup von der Erdbeermarmelade entstanden und dass es SO lecker wird, hätte ich auch nicht gedacht.


Rezept für 2 Genießer:

200 ml Sahne
3 EL Holunderblütensirup
1/4 TL Agar Agar
300 g Erdbeeren
2 TL Puderzucker

5 EL von der Sahne abnehmen und in einer kleinen Schüssel gut mit dem Agar Agar verrühren. Die restliche Sahne aufkochen, 3 EL Holunderblütensirup und Agar Agar unterrühren und 2 Minuten köcheln lassen.

Sofort in Panna Cotta Förmchen oder kleine Weckgläser füllen. Im Kühlschrank mindestens 6 Stunden (am besten aber über Nacht) durchkühlen lassen.

Vor dem Servieren die Erdbeeren waschen und klein schneiden. Etwa 150 g der Erdbeeren mit 2 TL Puderzucker pürieren. Panna Cotta mit den Erdbeeren und der Soße anrichten.

Quelle: Eigene Kreation

Donnerstag, 14. Juni 2012

Spargel-Risotto

Einer der Klassiker in der Spargelsaison: Spargel-Risotto. Die Spargelzeit geht ja leider dem Ende zu und ich muss nochmal ganz schnell all die tollen Spargelgerichte kochen, die man dann wieder knapp ein Jahr nicht essen kann. Furchtbar wird das!


Rezept für vier hungrige Menschen:

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
500 g grüner Spargel
400 g Risottoreis
125 ml Weißwein
1 l Gemüsebrühe
2 EL Butter
1 EL Olivenöl
abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
80 g Parmesan (gerieben)
Salz, Pfeffer

Zwiebel und Knoblauchzehen fein hacken. Den Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden. Spargel in etwa 1 cm lange Stücke schneiden, die Spitzen beiseite legen.

1 EL Butter mit 1 EL Olivenöl erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und die Spargelstücke darin anbraten. Den Reis zugeben und 1 Minute mitbraten. Mit dem Weißwein ablöschen. Wenn dieser verkocht ist,  schöpflöffelweise Gemüsebrühe zugeben und den Risotto fleißig umrühren. Durch das viele Rühren bekommt der Risotto die gewünschte "Schlotzigkeit". Sobald der Reis die Brühe aufgesogen hat, neue Brühe nachgießen. Nach etwa 10 Minuten auch die Spargelspitzen zum Risotto geben. Nach insgesamt 20-25 Minuten sollte der Reis gar sein. Die Körner müssen weich sein, innen aber noch ein klein wenig Biss behalten. Risotto vom Herd nehmen, mit Salz, Pfeffer und Zitronenschale würzen. 1 EL Butter und den Parmesan unterrühren. Noch etwa 1 Minute stehen lassen und sofort genießen.

Achtung: Suchtgefahr!
Quelle: Eigene Kreation

Mittwoch, 13. Juni 2012

Gefüllte Zucchini

Das Rezept stammt noch aus der Zeit ohne Glutenunverträglichkeit - denn eigentlich wird es mit Bulgur gemacht. Lange haben wir das Gericht nicht mehr gekocht, bis ich den Bulgur einfach durch Hirse ersetzt habe. Funktioniert genau so gut und ist ja auch noch SO gesund!


Rezept für vier Personen:

4 mittelgroße Zucchini
150 g Hirse
Gemüsebrühe
200 g Tomaten
3 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
100 g Ziegengouda (gerieben)
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Die Hirse in 350 ml Gemüsebrühe zum Kochen bringen. 5 Minuten kochen, dann auf der ausgeschalteten Herdplatte gut 20 Minuten quellen lassen.

Eine ofenfeste Form (oder ein Backblech) mit Olivenöl auspinseln. Die Zucchini waschen und längs halbieren. Das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauskratzen, dabei einen etwa 4 mm dicken Rand lassen. Das Fruchtfleisch mit einem großen Messer hacken und beiseite stellen. Die Zucchini in die gefette Form setzen. Die Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, kurz ziehen lassen und häuten. Tomaten entkernen und fein würfeln.

In einer Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen, die Frühlingszwiebel zusammen mit dem Zucchinifruchtfleisch kurz anbraten. Den Knoblauch zugeben und alles kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Tomaten, Hirse, sowie die Hälfte vom Käse unterrühren.

Die Zucchinihälften von innen salzen, dann die Füllung hineingeben. Mit dem restlichen Käse bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad (Ober- und Unterhitze) ca. 25-30 Minuten backen.

Dazu schmeckt ein frischer Blattsalat.


Quelle: Eigene Kreation

Sonntag, 10. Juni 2012

Spargel mit Pistazien, getrockneten Tomaten und Oliven

Die Inspiration für den unglaublich leckeren Spargel habe ich von Katharina kocht bekommen. Übrigens eine tolle Seite mit jeder Menge nachkochenswerten Rezepten. Das raffinierte an diesem Rezept: Der Spargel wird im Bratschlauch gegart und hat dadurch ein wunderbares Aroma.


Ich habe das Rezept nur leicht verändert und zum Beispiel statt der Chilischote ein paar getrocknete Tomaten dazu gegeben und habe statt Weißweinessig Zitronensaft genommen.

Ihr braucht:
1 kg Spargel
20 schwarze Oliven
3 getrocknete Tomaten in Öl
60 g geröstete Pistazien (geschält gewogen)
1/2 Bund Petersilie
1/2 Bio-Zitrone
4 Scheiben glutenfreies Weißbrot
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Bratschlauch


Den Spargel schälen, die Enden und die Schalen in einen Topf geben und mit 300 ml Wasser sowie 1 TL Salz aufkochen. Von der Flamme nehmen und 30 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Pistazien schälen und grob hacken. Die getrockneten Tomaten abtropfen und fein hacken. Die Oliven kleinschneiden.

Von der Zitrone die Schale abreiben und die Petersilie hacken. Beides für das Röstbrot später beiseite stellen.

Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Die Spargelreste abgießen, den Sud dabei auffangen. Aus 100 ml vom Spargelsud, 2 EL Zitronensaft, 4 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer eine Soße herstellen. Pistazien, Tomaten und Oliven untermischen. Ein großes Stück vom Bratschlauch abschneiden, ein Ende zubinden. Den Spargel hineingeben, die Soße dazu geben und auch das zweite Ende zu binden. Den Spargel im Schlauch gut mit der Soße vermischen. Den Bratschlauch auf das kalte Blech geben, oben einen kleinen Schlitz einstechen. Spargel im heißen Ofen etwa 30 Minuten garen.

Das Weißbrot würfeln und in 2 EL Olivenöl zu knusprigen Croutons braten. Die Petersilie und Zitronenschale untermischen.

Nach Ende der Garzeit den Bratschlauch vorsichtig öffnen - Achtung, das dampft ziemlich. Den Spargel auf eine vorgewärmte Platte geben, die restliche Soße aus dem Schlauch dazu gießen.

Die Croutons zum Spargel servieren und sich wünschen, dass die Spargelzeit nicht schon bald zu Ende ist!


Quelle: Katharina kocht

Sonntagssüß No 2: Heidelbeerkuchen (fast schon eine Torte)

Und weils so schön war auch diese Woche ein glutenfreies Sonntagssüß: Heidelbeerkuchen!


Für den Teig:
2 Eier
125 g Zucker
100 ml Öl
100 ml Orangensaft
150 g glutenfreies Mehl (Mix C von Dr. Schär)
1/2 Pck. Backpulver

Für den Belag:
3 Gläser Heidelbeeren (205 g Abtropfgewicht)
2 Pck. Vanillepuddingpulver
1 EL Zucker
400 ml Milch

Für den Guss:
250 ml Heidelbeersaft (von den Heidelbeeren aufheben)
1 Pck. roter Tortenguss

Außerdem: Fett für die Form, Tortenring

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen, eine Springform fetten. Die Eier mit dem Zucker cremig schlagen, Öl und Orangensaft zugeben. Das Mehl mit dem Backpulver untermischen und den Teig in die Form füllen. Den Kuchen im heißen Backofen ca 30 Minuten backen und abkühlen lassen.

Den Tortenring um den abgekühlten Boden stellen. Heidelbeeren abgießen und den Saft auffangen. Für den Belag aus 400 ml Heidelbeersaft und 1 Pck. Puddingpulver einen Pudding kochen und auf den Kuchenboden geben. Aus der Milch, 1 Pck. Puddingpulver und 1 EL Zucker einen weiteren Pudding kochen und auf dem Heidelbeerpudding verteilen. Den Kuchen für eine Stunde kalt stellen.

Für den Guss aus dem Heidelbeersaft und dem Tortenguss einen Guss herstellen. Die abgetropften Beeren unterheben. Masse auf dem Pudding verteilen und fest werden lassen. Den Kuchen gut durchgekühlt servieren.


Quelle: Backen! Das Goldene von GU Ich habe allerdings für den Heidelbeerpudding und den Guss den Zucker weggelassen - sonst wirds für meinen Geschmack zu sonntagssüß...