Samstag, 14. April 2012

Marokkanisches Ofengemüse, Spinatcreme und Orangenpaste

Die Rezepte für dieses schöne Wochenendessen habe ich aus einem Kochbuch, aus dem ich bisher noch so gut wie gar nicht gekocht habe. Warum, weiß ich seit gestern auch nicht mehr. Das Buch "Vegetarisch mediterran" ist absolut zu empfehlen. Wir wollten etwas in Richtung Mezze machen und haben diese schönen Rezepte gefunden. Alles ist super geworden - vor allem das Gemüse ist einer meiner neuen Favoriten.

Marokkanisches Ofengemüse 


1 rote und 1 gelbe Paprikaschoten
2 rote Zwiebeln
2 Fenchelknollen
2 Zucchini
100 g kleine grüne Oliven
80 ml Olivenöl
Saft von 1 Zitrone
2 EL Ras el hanout
Salz, Pfeffer

Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Die Paprika und die Zwiebeln ungeschält auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im Ofen 10-12 Minuten backen, bis an den Paprikaschoten schwarze Stellen auftauchen.

Aus dem Ofen holen, mit einem feuchten Küchentuch abdecken und etwas abkühlen lassen. Fenchel und Zucchini waschen, die Zucchini und den Fenchel in mitteldicke Stifte schneiden. Beides auch auf ein Backblech geben und im Ofen circa 10 Minuten garen. Herausnehmen, abkühlen lassen.

Paprika halbieren, die Stiele, Scheidewände und Kerne entfernen. Von der Paprika die Haut abziehen und in die Schoten in Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und je nach Größe vierteln oder achteln.

Das Gemüse in einer großen Schüssel mit den Oliven mischen. Olivenöl, Ras el hanout und Zitronensaft zugeben und gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zugedeckt im Kühlschrank 6-12 Stunden ziehen lassen. 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer Platte servieren.

Spinatcreme


500 g Blattspinat (frisch)
200 g griechischen Joghurt
2 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Zimt
Zitronensaft

Den Blattspinat waschen, grobe Stiele entfernen. Knoblauchzehen schälen und halbieren. Den Blattspinat mit einer guten Prise Salz und den Knoblauzehen in einen Topf geben, in 3-4 Minuten gerade zusammenfallen lassen. Den Spinat in ein Sieb schütten, ggf. ausdrücken und die Knoblauchzehen entfernen. Den abgekühlten Spinat ganz grob hacken. Joghurt mit Olivenöl glatt rühren. Etwas Zitronensaft unterrühren und den Joghurt mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zimt würzen. Den Spinat unterheben. Vor dem Servieren mit etwas Olivenöl beträufeln.

Orangenpaste


1 Bio-Orange
200 g Creme Fraiche
4 EL Tahin
2 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
Salz
Cayennepfeffer
Zucker

Die Orange heiß abwaschen. Einige Zesten abschneiden und beiseite legen. Restliche Orangenschale fein abreiben. Aus der Orange 100 ml Saft auspressen. Den Saft mit Tahin,  Creme Fraiche, Olivenöl, Orangenschale, Knoblauch, Salz, Cayennepfeffer und Zucker pürieren. Mit den Orangenzesten und etwas Olivenöl beträufelt servieren.

Dazu schmeckt (glutenfreies) Fladenbrot!

Quelle: Vegetarisch mediterran

Glutenfreies Fladenbrot


Zum Wochenende steht mal wieder schönes Kochen auf dem Plan und wir wollten ein wenig in die orientalische Richtung gehen (Post folgt). Da ich immer wieder neidisch auf das leckere Fladenbrot aus dem türkischen Supermarkt bin, habe ich gestern Mittag kurzerhand beschlossen, mir mein eigenes glutenfreies Fladenbrot zu backen. Das Ergebnis hat meine Erwartungen mehr als übertroffen. Zwar ist das glutenfreie Fladenbrot etwas fester, als ich das normale in Erinnerung habe - aber damit kann ich leben, denn es hat richtig gut geschmeckt.

Zutaten für ein großes Fladenbrot:
500g helles, glutenfreies Mehl (Mix B von Dr. Schär)
1 Würfel Hefe
300 ml lauwarmes Wasser
250 g Quark (20 % Fett)
1 TL Salz
2 EL Olivenöl
Sesamsamen (am schönsten sind helle und dunkle gemischt)

Das Mehl in eine Schüssel sieben. Die Hefe in dem Wasser auflösen und mit dem Quark und Salz zum Mehl geben. Mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig ist relativ feucht, deswegen sind die Knethaken wirklich die bessere Wahl. Ich habe es erst mit den Händen versucht, aber den Teig wieder von den Händen abzukriegen, ist nicht so ganz so einfach. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blackblech geben und zu einem flachen Fladen verstreichen (geht gut mit einem Teigschaber). Mit einem Küchentuch abgedeckt etwa 45 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 220 Grad (Umluft 200 Grad) vorheizen. Den Fladen mit Olivenöl bestreichen und mit Sesamsamen bestreuen. Etwa 25 Minuten backen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!


Quelle: Gesund Essen - Glutenfrei backen

Mittwoch, 11. April 2012

Rucola-Polenta mit Zitronen-Kohrabi


Polenta ist als Gluten-Allergikerin eine super Alternative und sehr vielfältig einzusetzen. Ob als einfache Beilage, gebraten, als Boden für Pizza - Polenta ist einfach super. Die Polenta von Alnatura ist übrigens sehr lecker, weil sie nicht so fein ist. Außerdem ist sie kontrolliert glutenfrei.

Zutaten für vier Personen:
250 g Polenta
2 Frühlingszwiebeln (in dünne Ringe geschnitten)
3/4 l Milch
1/2 l Wasser
100 g Bergkäse oder Parmesan (fein gewürfelt oder gerieben)
1 Bund Rucola (grob gehackt)
2 EL Butter
2 Kohlrabi
1/8 l Gemüsebrühe
etwas abgeriebene Zitronenschale (Bio)
Salz, Pfeffer, Muskat

Den Kohlrabi schälen, vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Mit der Gemüsebrühe zum Kochen bringen und in 5-7 Minuten bissfest garen. 1 EL Butter in Flöckchen zu dem Kohlrabi geben und schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und der abgeriebenen Zitronenschale abschmecken.

Für die Polenta die Frühlingszwiebel in 1 EL Butter andünsten. Milch und Wasser zugeben und die Polenta langsam einrühren. Zum Kochen bringen und nach Packungsanweisung in 5-10 Minuten bei kleiner Hitze ausquellen lassen. Den Käse einrühren und schmelzen lassen. Die Polenta mit Salz abschmecken. Den Rucola unterrühren.

Die Polenta mit dem Kohlrabi anrichten und mit etwas Rucola verziert servieren. Guten Appetit.

Quelle: Quick Basics

Produkt-Tip: Gemüsebrühe


Eher durch Zufall bin ich zu Beginn der Umstellung auf glutenfreie Ernährung auf diese Gemüsebrühe von Alnavit gestoßen. Ich habe schon lange nach einer Gemüsebrühe OHNE Sellerie und OHNE Hefeextrakt gesucht. Gemüsebrühe ohne Sellerie findet man noch, Gemüsebrühe ohne Hefeextrakt ist eine echte Seltenheit.

Dazu noch kontrolliert glutenfrei und in Bio-Qualität - so eine Gemüsebrühe muss man erstmal finden.

Dienstag, 10. April 2012

Gebratener Spargel mit Feta und Rhabarber-Chutney


Das Chutney als Beilage zum Spargel schmeckt toll und hält sich im Glas verschlossen locker drei Wochen im Kühlschrank (die angegebene Portion ist die doppelte Menge, es reicht auf jeden Fall für zweimal). Es passt zum Grillen sicher auch sehr gut - wir essen einfach sehr oft diesen Spargel wenn wir das Chutney einmal gekocht haben!

Zutaten für das Chutney: 
3 Schalotten 
1 rote Chilischote 
700g Rhabarber 
2 EL Öl 
2 EL Senfkörner 
120 g flüssiger Honig 
120 ml weißer Balsamico-Essig 
Salz und Pfeffer 

Zutaten für den Spargel:
1,5 kg weißer Spargel  
3 EL Öl 
1 EL Butter 
200 g Feta 
6 Stiele Kerbel 
Zucker

Zuerst wird das Chutney zubereitet. Es schmeckt am besten, wenn es gut abgekühlt ist und etwas durchziehen konnte - wir machen es daher meistens 1-2 Tage vorher. 
Schalotten schälen und fein würfeln, Chilischote waschen, entkernen und fein hacken. Den Rhababer waschen und in Stücke schneiden. 2 EL Öl in einem Topf erhitzen und Schalotten, Chili, Rhabarber und Senfkörner darin andünsten. Den Honig einrühren. Alles mit Essig ablöschen, aufkochen und bei schwa­cher Hitze offen 30–35 Mi­nuten einkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Chutney sofort randvoll in zwei heiß ausgespülte Schraubgläser (400 ml) füllen. Verschließen, umdrehen und ca. 5 Minuten auf dem ­Deckel stehen lassen.

Dann geht es an den Spargel:
Den gewaschenen und geschälten Spargel in Stücke schneiden. Grill des Backofens vorheizen. 2 EL Öl und Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Spargel darin portionsweise unter Wenden 8–10 Minuten braten.
Den Feta in eine kleine Auflaufform bröseln, mit etwas Olivenöl beträufeln. Unter dem heißen Grill in 5-7 Minuten grillen.
Kerbel waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Unter den Spargel heben, mit Salz und 1 Prise Zucker abschmecken. Den Feta auf dem Spargel verteilen. Die Hälfte des Chutneys dazureichen.

Dazu gab es als glutenfreies Weißbrot Foccacio con rosmarino von Dr. Schaer - eins meiner glutenfreien Lieblingsweißbrote!

Quelle: Lecker-Zeitschrift

Samstag, 7. April 2012

Glutenfreies Osterlamm

Ostern ohne Osterlamm geht gar nicht - deswegen war ich sehr froh, ein gutes glutenfreies Rezept gefunden zu haben.


Zutaten:
100 g glutenfreies Mehl (ich nehme Mix C von Dr. Schär)
50 g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
2 Eier
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 EL Rum (nach Belieben, ich habe ein paar Tropfen Bittermandelaroma genommen)
80 g weiche Butter
glutenfreie Semmelbrösel (z.B. Pan Gratí von Dr. Schär)
Puderzucker

Backofen auf 175 Grad (Heißluft) vorheizen. Die Form gut einfetten und mit glutenfreien Semmelbröseln auskleiden. Die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker verrühren, anschließend die Eier und den Rum hinzugeben.  Das Mehl mit dem Backpulver mischen und zu der Butter-Zucker-Ei-Masse sieben. Auch die Mandeln dazu geben und unterrühren.

Den Teig in die Form füllen und etwas hin und her bewegen, damit der Teig sich gut verteilt. Im heißen Backofen auf der untersten Schiene etwa 35-45 Minuten backen. Das Lamm etwas abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen. Vollständig auskühlen lassen und mit dem Puderzucker bestäuben.

Quelle:  Gesund essen - Glutenfrei Backen

Pasta mit Mangold in Orangensauce


Auf dem Markt gab es heute ganz tollen Mangold, den wir heute Mittag direkt verarbeitet haben. Zu Beginn der glutenfreien Ernährung war ich neben Brot am meisten von den glutenfreien Nudeln enttäuscht. Entweder schmecken sie nach "Wattwurm" und verkochen total, oder sie bleiben komisch hart. Es gibt aber tatsächlich auch einige gute Alternativen. Die meiner Meinung nach besten sind die (wenn auch teuren) Spaghetti von Molino di Ferro. Sie schmecken fast wie normale Spaghetti und so macht Pasta wieder Spaß.

Hier das Rezept:

200 g Mangoldblätter (wir nehmen einen ganzen Mangold, das ist sicher mehr)
1 Bund Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
1 Kästchen Gartenkresse
1/2 Bio-Orange
50-100 ml Gemüsebrühe (nach Gefühl)
2 EL Creme Fraiche
Salz
Pfeffer
Bandnudeln oder Spaghetti

Nudeln in reichlich Salzwasser kochen.

Die Mangoldblätter waschen und in dünne Streifen schneiden. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen, salzen und den Mangold darin 1-2 Minuten zusammenfallen lassen. Abgießen, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Die Schale einer halben Orange abreiben, anschließend die Hälfte der Orange auspressen.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und Frühlingszwiebeln sowie Knoblauch darin 2 Minuten anbraten. Den Mangold dazu geben und kurz mitbraten, dann die Gemüsebrühe und den Orangensaft hinzugeben. Zudecken und 4 Minuten garen. Den Creme Fraiche und die Orangenschale zufügen und die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Nudeln zusammen mit dem Mangold anrichten. Zum Schluss die Gartenkresse darüber geben. Das Ergebnis schmeckt auch Kindern lecker. Gütesiegel "Noch mehr, Mama!".


Quelle: Nudeln selbst gemacht

TAPAS (99 Prozent vegan)

Freitag Abend machen wir oft Tapas, Antipasti, Mezze oder sonstige Kleinigkeiten. Dazu Wein und gute Musik und das Wochenende beginnt hervorragend.


Gestern gab es
gegrillten grünen Spargel
Runzelkartoffeln mit Mojo
Auberginencreme mit Oliven und Kräutern
und Artischocken mit Pinienkernen.

Gegrillter grüner Spargel


1 Knoblauchzehe
1 Prise Meersalz
Pfeffer
1/2 Bio-Zitrone
Olivenöl
500g grüner Spargel

Eine Grillpfanne bei starker Hitze sehr heiß werden lassen. Die holzigen Enden vom Spargel abschneiden und die Spargelstangen in die heiße Pfanne geben. 5-8 Minuten grilen, bis sie gebräunt sind, dabei gelegentlich wenden. Durch das Grillen bekommt der Spargel einen tollen nussigen Geschmack.

Inzwischen die Knoblauchzehe mit einer Prise Meersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer im Mörser zerdrücken. Zitrone auspressen und Schale abreiben. Etwas von dem Abrieb, Zitronensaft und die dreifache Menge Olivenöl unterrühren. Den gegrillten Spargel auf einer Platte anrichten und einige Minuten mit der Sauce marinieren. Mit der restlichen Zitronenschale bestreuen.

Quelle: Jamie Unterwegs, im dem Buch sind viele schöne Tapas-Rezepte.

Runzelkartoffeln mit Mojo


2 EL Sonnenblumenöl
2 EL Olivenöl
1 grüne Peperoni
2 Knoblauchzehen
1 Bund Koriander
1 TL gemahlenen Kreuzkümmel
1 Limette
kleine Kartoffeln
Meersalz

Den Knoblauch, die Peperoni  und den Koriander fein hacken. Das Öl erhitzen und Knoblauch darin andünsten, gegen Ende auch die Peperoni zugeben. 1 TL Kreuzkümmel und 5 EL Limettensaft unterrühren. Abkühlen lassen und den Koriander untermischen, mit Meersalz abschmecken. Fertig ist die Mojo-Sauce.


Die Kartoffeln in einen Topf geben und so viel Wasser einfüllen, dass sie bedeckt sind. Viel (bei unserer Menge Kartoffeln waren es gut 4 EL) Meersalz hinzugeben. Ein Kückentuch und einen Deckel auflegen (damit der Wasserdampf nicht entweichen kann) und zum Kochen bringen. Kartoffeln in 20 Minuten weich kochen. Das Wasser abgießen, Kartoffeln zurück in den Topf geben und das Küchentuch wieder auf den Topf legen. Den Topf wieder auf die heiße Herdplatte stellen und immer mal wieder am Topf ruckeln. Die Kartoffeln bekommen so ihre Salzkruste.

Quelle: Eigene Kreation

Auberginencreme mit Oliven und Kräutern


1 große Aubergine
250 g reife Tomaten
50 g schwarze Oliven
1/2 Bund Petersilie oder Minze
2 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe (nach Belieben)
1 EL Zitronensaft
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Den Backofen auf 250 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Aubergine einstechen und auf dem Backblech im Ofen ca. 30 Minuten backen, bis die Haut sehr dunkel und die Aubergine weich ist. Herausnehmen und etwas Abkühlen lassen.
Inzwischen Stielansätze keilförmig aus den Tomaten herausschneiden. Die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, kurz ziehen lassen und anschließend häuten. Tomaten sehr fein würfeln. Die Oliven entsteinen und fein hacken. Die Kräuter waschen und trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und fein hacken. Die Frühlingszwiebeln waschen und fein hacken. Knoblauch schälen und ebenfalls fein hacken oder pressen.
Die Aubergine halbieren und das Fleisch aus der Schale lösen. Mit Zitronensaft und dem Olivenöl fein pürieren. Die Tomaten mit den Oliven, den Kräutern, den Zwiebeln und dem Knoblauch unter das Püree rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Quelle: Vegetarisch gut gekocht, ein Kochbuch, das ich sehr mag. Auch weil es eine übersichtliche Kennzeichnung veganer Rezepte hat.

Artischocken mit Pinienkernen


Olivenöl
2 breite Streifen Zitronenschale (bio)
2 Thymianzweige (haben wir oft nicht da und lassen ihn einfach weg)
50 g Pinienkerne
Artischockenherzen aus dem Glas (die von Rewe sind gut, weil schön klein)
1 TL Honig (sicher auch gut durch Zucker oder Agavensirup zu ersetzen)
Meersalz
Pfeffer

Einen Schuss Olivenöl bei mittlerer Hitze in einer Pfanne erhitzen. Zwei breite Streifen Zitronenschale in der Pfanne einige Minuten knusprig braten. Zwei Thymianzweige und die Pinienkerne zugeben und unter ständigem Rühren mitrösten, bis die Nüsse ein wenig Farbe annehmen.

Die abgetropften Artischockenherzen ebenfalls in die Pfanne geben und erwärmen. 1 TL Honig unterrühren und mit Meersalz und Pfeffer abschmecken. Wenn alles schön karamelisiert ist auf eine Platte geben (Zitronenschale und Thymian entfernen) und auch Jamie befiehlt im Buch: Reinhaun! :-) Wir machen es sehr häufig, ich liebe Artischocken!

Quelle: Jamie unterwegs





Freitag, 6. April 2012

Bärlauch-Dünnede

Ich liebe Bärlauch! Sicher werde ich in der nächsten Zeit noch einige Bärlauch-Rezepte einstellen. Neulich gab es bei uns bei uns die Bärlauch-Dünnede von Gourmandises Végétariennes. Das Rezept hat mir sehr gut gefallen, und...erwähnte ich bereits, dass ich Bärlauch liebe?

Auch glutenfrei ist das Rezept sehr gut gelungen.


Zutaten für 4 Personen:
Hefeteig:
250 g glutenfreies Mehl (z.B. Mix B von Dr. Schär)
10 g Hefe
etwas Zucker
eine Prise Salz
1 EL Olivenöl
lauwarmes Wasser

Belag:
250 g Schmand
1 großes Bund Bärlauch
4 Pellkartoffeln
1 rote Zwiebel
1 Kugel Mozzarella
Salz, Pfeffer, Muskat

Die Zutaten für den Hefeteig mit lauwarmem Wasser nach Gefühl zu einem Hefeteig verarbeiten. Für den glutenfreien Teig braucht man mehr Wasser, als für einen normalen. Ich mache das immer nach Gefühl - wenn es etwas zu viel Wasser geworden ist, kann man das mit Mehl auch sofort wieder ausgleichen. Den Teig an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech zu einem großen Fladen ausrollen.

Den Bärlauch grob hacken und unter den Schmand mischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und die Bärlauch-Schmand-Masse auf dem Fladen verteilen.

Die Pellkartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden, den Fladen damit belegen.

Zum Schluss den Mozzarella zerpflücken und mit den Zwiebelringen auf die Kartoffeln geben.

Bei circa 220 Grad 20-25 Minuten backen (je nach dem, wie gut euer Ofen ist - unserer backt eher schlecht).

Sonntag, 1. April 2012

Spargel mit Parmesan-Kruste

Juhu, dieses Wochenende haben wir den Beginn der Spargelsaison eingeläutet! Wir sind riesen große Spargelfans und ich liebe die Zeit bis Ende Juni, wenn mindestens einmal die Woche Spargel auf dem Tisch steht. Ich kenne total viele Leute, die in der ganzen Spargelsaison nur einmal Spargel essen. Weil es eben so sein muss und dann mit Sauce Hollandaise und Kartoffeln. Dabei ist Spargel das tollste Gemüse, das ich kenne. Ich werde also mit Sicherheit in der nächsten Zeit einige Spargelrezepte vorstellen. Wir haben den Anfang mit unserem "Klassiker" gemacht, ein Spargelgericht, das wir sehr oft zubereiten.


Dazu braucht man für 4 Personen:
1,5 kg Spargel
100 g getrocknete Tomaten in Öl, in feine Stücke geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
3 EL Parmesan, gerieben
3 Scheiben glutenfreies Toastbrot, in Würfel geschnitten
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Den Spargel schälen und in etwa 5 cm große Stücke schneiden. Spargel in kochendem Salzwasser je nach Dicke der Stangen etwa 5-8 Minuten garen. Abgießen und in einer Auflaufform mit den getrockneten Tomaten, dem Knoblauch und 1-2 EL von dem Tomatenöl mischen (je nachdem, wie gut man die Tomaten hat abtropfen lassen, sonst wird es schnell zu ölig). Salzen und Pfeffern. Anschließend das Toastbrot mit dem Parmesan und Olivenöl mischen. Die Mischung über den Spargel geben und alles im Backofen unter dem heißen Grill etwa 2-5 Minuten knusprig überbacken.

Quelle: Eigene Kreation