Freitag, 5. Juli 2013

Tofuliebe.

Manchmal reicht ein Post aus, um zurück zum Blog-Gefühl zu kommen. Neben der Knappheit an Zeit habe ich mich mit "Aber bitte mit ohne" schon eine ganze Weile nicht mehr wohl gefühlt. Woher das kommt ist mir ganz klar: Der Titel ist geprägt von "ohne" - und passt so gar nicht mehr zu meinem Lebensgefühl. "Aber bitte mit ohne..." ist zu einer Zeit entstanden, in der ich mich glutenfrei ernährt habe und zudem von einigen anderen Nahrungsmittelunverträglichkeiten geplagt war. Außerdem war "Aber bitte mit ohne..." von Beginn an vegetarisch, nicht vegan.

Ich möchte keine Posts aus "Aber bitte mit ohne" löschen. Es gibt hier viele glutenfreie (vegetarische) Rezepte, die ruhig bestehen können. Aber das hier ist nicht mehr mein Blog, mit dem ich mich wohl fühle.

Daher zieht doch alle mit mir um:

http://tofuliebe.blogspot.de/

Tofuliebe ist vegan. Es handelt sich um eine offene Beziehung - ich gestehe auch andere vegane Köstlichkeiten zu lieben.

Alle Posts auf "Aber bitte mit ohne" bleiben hier erhalten. Die veganen Posts sind mit mir umgezogen.

Liebste Grüße, Laura!

Grün grün grün auf unserem Balkon

Liebe Leute. Ich weiß. Hier ist es ruhig geworden. Der Grund: Schlicht zu wenig Zeit. Die Arbeit nimmt seit Wochen einen stetig wachsenden Stellenwert ein, ich gehe nur noch selten aus dem Büro und fühle mich nach Feierabend. In der freien Zeit, die wir haben, sind wir meistens unterwegs. Meine Kamera lag heute ziemlich eingestaubt auf dem Regal - ich habe Sie immerhin mal vom Staub befreit und mit auf den Balkon genommen. Ich werde sie nun in weiser Voraussicht in der Küche platzieren, so dass zumindest ein paar Schnappschüsse vom Gekochten entstehen werden. Denn: Der Wochenmarkt strotzt natürlich nur so vor tollem, frischem, regionalem Gemüse. Und: Wir haben seit diesem Jahr einen Saisongarten, der von Woche zu Woche grüner und gehaltvoller wird.

Grün ist es auch auf unserem Balkon, und damit ihr alle wisst, dass es mich und "Aber bitte mit ohne" noch gibt, zeige ich euch ein paar Bilder von dem, was dort so vor sich hin wächst. 


Basilikum, so schöner Basilium, von dem neulich so einiges in ein Pesto wanderte!


Koriander und Thai-Basilikum!


Zwei Töpfe Rosmarin - ja, wir essen sehr oft Rosmarinkartoffeln, seit neuestem!


Dill, der ganz schön gehätschelt werden will, sonst lässt er regelmäßig die Köpfe hängen.


Sooo viel Thymian! Wenn ich daran denke, wie oft ich in den vergangenen Jahren ein par Zweigchen teuren Thymian kaufen musste...


Tomaten, Tomaten, überall grüne Tomaten!


Diese Zucchinipflanze haben wir vor zwei Wochen eingesetzt und sie wuchert! Ja, wir brauchen dringend mehr Erde! Die arme schöne Blüte!


Und das Getier fühlt sich auch sehr wohl.

Was wächst bei euch so auf dem Balkon, im Garten? Ich bin dieses Jahr ganz fasziniert von Balkon, Saisongarten und Wochenmarkt. In Supermärkten kaufen wir nur noch zu, die Biokiste ist abbestellt und nahezu alles Gemüse, das wir essen, ist regional. Ein prima Gefühl!

Mittwoch, 19. Juni 2013

Vegan in Berlin (in Worten)

Ende Mai haben wir ein paar Tage in Berlin verbracht - eine Städtereise, die wir uns nach einigen anstrengenden Monaten sehr verdient hatten. Neben dem Drang, mal wieder ein bisschen Großstadtluft schnuppern zu wollen, hatten wir natürlich überwiegend eins im Sinn: Uns durch das vegane Schlemmerparadies Berlin zu futtern. Wir waren vier viel zu kurze Tage dort und haben nur einen Bruchteil der Lokalitäten besucht, die wir gerne aufgesucht hätten. Merke: Das Volumen deines Magens ist begrenzt!

Berlin wird uns also in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft wieder sehen. Ich erinnere mich nun mit euch zusammen an die kulinarischen Highlights unserer Reise. Allerdings habe ich eins nicht gemacht: die veganen Leckereien fotografiert. Hatte ich es bei unserer ersten Einkehr schlichtweg vergessen, hat mich eine ganze Gruppe Gäste im Kopps ziemlich irritiert, die jeden Gang mit einem Blitzlichtgewitter über dem eigenen Teller festhielten. Ich habe also relativ bewusst nicht an an einen Blog-Post gedacht, sondern einfach nur als Gast gegessen und mich von dem "Oh - ich muss mein veganes Essen fotografieren" distanziert. Das war mir deutlich angenehmer - daher gibt es keine Bilder zu Speis und Trank. Klare Besuch-Empfehlungen spreche ich trotzdem gerne aus.

Café Vux - Neukölln
Unser erster Halt in Berlin war das Vux. Eigentlich hätten wir gerne eine Kleinigkeit gegessen, jedoch waren wir noch viel zu satt vom Frühstück. So blieb es bei jeweils einem Fruchtsmoothie, der aufgrund unserer bereits schmerzenden Füße eine prima Erfrischung war. Das extrem nette Personal beriet bei der Zusammenstellung der Fruchtsorten und machte einen ernsthaft erfreuten Eindruck über unsere ungebremste Begeisterung dieses süßen veganen Cafés.  Kuchen und Muffins in der Theke sahen super aus, auch die Bagels werden wir bei unserem nächsten Besuch definitiv probieren. Denn trotz fehlendem Hunger schielten wir in diesem liebevoll eingerichteten Café neidisch auf die Speisen an den Nebentischen.

Kopps - Mitte
Hier sind wir mit folgendem Plan eingekehrt: Den 30. Geburtstag des Mannes feiern und das vermutlich feinste vegane Essen Berlins verspeisen. Vielleicht bin ich mit zu hohen Erwartungen im Kopps eingekehrt, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich relativ enttäuscht wieder gegangen bin. Der Mann fand es zwar alles in allem prima, und auch ich würde wieder kommen. Allerdings eher in Begleitung von Eltern oder Schwiegereltern, die nicht glauben würden, dass hier ein veganes Restaurant in einer sehr noblen Atmosphäre zur Verfügung steht, in dem sich auch die gesetzten Leute wohlfühlen. Ich fühlte mich eher deplaziert mit Kind und lockerer Gesamteinstellung (samt Kleidung). Trotz Reservierung und vieler freier Tische bekamen wir den kleinsten zur Verfügung stehenden Tisch, der auch nur für zwei Personen eingedeckt war. Das Essen fand ich sehr okay, aber mehr nicht. Das war neben der fehlenden Wohlfühlatmoshäre der eigentliche Knackpunkt: es war gut, aber nicht super toll. Am besten abgeschmeckt war nach meinem Empfinden der Gruß aus der Küche - ein Bohnen-Tomaten-Salat mit Kichererbsen. Zur Vorspeise bestellen wir einen Salat von Algen und das Carpaccio von jungem Kohlrabi. Dazu der teilten wir den berühmten Eiersalat.  Dieser hat mich mächtig enttäuscht und war geschmacklich als recht fad einzustufen. Der Algen-Salat war gut, aber definitiv mit zu viel Sauce angemacht, die auch etwas zu sauer war. Ich mag es nicht, wenn der Salat dadurch schnell matschig wird und nicht mehr knackig frisch ist. Außerdem war der Algen-Anteil eher gering, es dominierten Blattsalate. Das Carpaccio hatte einen sehr bitteren Beigeschmack, den wir nicht identizieren konnten. Der Knaller allerdings waren die Grünkernpralinen beim Carpaccio - neben dem Gruß aus der Küche wirklich sehr gut. 
Zum Hauptgang aßen wir gegrillten Basilikum-Tofu und das vegane Cordon Bleu. Auch hier war mir der Basilikum-Tofu zu fad, der Rest war gut. Das Cordon Bleu war prima, wirklich, sehr, auch der Meerrettich-Kartoffel-Stampf konnte sich sehen lassen. Die Sauce war mir persönlich viel zu kräftig und dabei bin ich eigentlich absoluter Saucen-Fan.
Nachdem wir das Gefühl hatten, dass wir mit unserer am beengten Tisch immer unruhiger werdenden Tochter eher ein Stör-Faktor sind, haben wir uns das Dessert gespart und sind mit gemischten Gefühlen gegangen. Irgendwie war es schon toll, ein veganes Restaurant auf gehobenem Niveau besuchen zu können. Mir war es jedoch einfach zu verkrampft und die Speisen haben alles in allem nicht dem Stand gehalten, was ich beim Lesen der Karte erwartet hatte.

Freckles - Kreuzberg
Im Freckles kehrten wir am späten Mittag nach einer ellenlangen Lauferei durch Neukölln und Kreuzberg ein. In lockerer, freundlicher Atmosphäre aßen wir zur ersten Stärkung sehr leckere gefüllte Paninis mit Salat. Im Nachgang teilten wir uns zwei sehr leckere und sehr süße Kuchenstücke. Karottenkuchen mit Pistaziensahne und irgendetwas anderes, schokoladiges, kokosnussiges, sehr wohlschmeckendes. Hier werde ich beim nächsten Berlin-Besuch definitiv wieder einkehren und mich durch das weitere Kuchenangebot probieren. Auch die Quiche sah sehr lecker aus.

Kommerzpunk Bar & Café - Mitte
In diesem Etablissment gibt es neben Mittagstisch und Abendkarte auch Kaffee und Kuchen. Wir waren zum Abendessen da und waren leider etwas zu müde, um die recht aufgedrehte Stimmung verarbeiten zu können. Allerdings haben wir hier das beste Essen während unseres Aufenthalts bekommen. Die Karte ist auf der Homepage einzusehen. Wir hatten die Süßkartoffel-Spieße und Sommer-Rollen. Absolute Mini-Portionen auf geschmacklichem Höchst-Niveau. Ich war hellauf begeistert von den Kombinationen und der Qualität der Zutaten. Zum Hauptgang bestellten wir Maistortillas mit Soja-Streifen und das vietnamesische Sandwich mit Seitan. Ebenfalls Mini-Portionen, aber ebenso unglaublich lecker. Wir sind zwar mit Hunger rausgegangen und mussten noch ein paar Pommes essen gehen - ABER, die Speisen waren so unglaublich lecker, dass mir das wirklich egal war. Hier würde ich sehr gerne öfter essen können - und wenn man nicht so unglaublich ausgehungert ankommt wie wir, wird man mit einer Vorspeise plus Hauptspeise für insgesamt 13 Euro sicherlich auch nicht mehr hungrig herausgehen.

Kushi Sushi Bar - Mitte
Weil diese Sushi-Bar in der Nähe unseres Hostel lag und uns ausdrücklich empfohlen wurde, sind wir hier sogar zweimal gewesen. Ich habe das beste Sushi meines Lebens gegessen und die aufgeschlossene Haltung unserer veganen Wünsche gegebenüber war sehr angenehm. Wir bekamen vegane Sushi-Platten zusammengestellt, dazu aßen wir leckere Edamame, den leckersten Wakame-Salat, den ich jemals probiert habe und auch für unsere Tochter wurde sehr freundlich etwas zusammengestellt. Wenn ich in der Nähe dieser Suhsi-Bar wohnen würde, wäre das mein finanzieller Ruin!

Pêle Mêle - Neukölln
Zum Abschluss unseres Aufenthalts haben wir am Sonntag noch einmal im Pêle Mêle gebruncht. Wir fanden uns in einem absolut süßen Café wieder, das uns einen wundervollen Brunch geboten hat. Es gab eine große Auswahl verschiedener Aufstriche, Caprese mit Tofu, Räuchertofu, Kartoffelsalat, Suppe, süße und herzhafte Muffins, Müsli und Joghurt und vor allem: den absolut besten Rührtofu, der mir bisher untergekommen ist. In sehr schöner und freundlicher Umgebung konnten wir unseren Berlin-Besuch also ganz in Ruhe ausklingen lassen und gestärkt die Heimreise antreten. Einziger Minus-Punkt: Als wir bereits losgefahren waren und der Mann erwähnte, dass die Rechnung recht hoch war, ist uns aufgefallen, dass für unsere dreijährige Tochter der volle Brunch-Betrag von 10 Euro berechnet wurde. Das fand ich für das eine Brötchen und den Klecks Joghurt, den sie gegessen hat, schon etwas happig. Aufgrund der eigentlichen Familienfreundlichkeit, die das Café ausgestrahlt hat, hat mich das ziemlich irritiert. Vielleicht ist aber auch nur ein Fehler beim Abrechnen passiert, denn eigentlich ist es doch sehr üblich, dass Kinder weniger bezahlen.

Alles in allem war ich in Berlin absolut begeistert von dem veganen Angebot. Es ist gefühlt an jeder Ecke möglich, eine vegane Alternative zu bekommen. Vor allem ist sehr viel öfter ausgezeichnet, welche Speisen vegan sind und welche nicht. Allein beim Bäcker war ich fasziniert: es gibt veganes Süßgebäck, Croissants und Co. Und in den (Bio-)Bäckereien, in denen ich war, war grundsätzlich jedes Brötchen gekennzeichnet: vegan ja/nein. Da können sich (auch aufgrund von Allergien) so einige Bäckereien mal eine Scheibe abschneiden...

Dienstag, 4. Juni 2013

Weißer Spargel aus dem Ofen

Hach Spargel - viel zu schnell werden wir uns wieder trennen müssen! Bevor es so weit ist, haben wir allerdings noch ein bisschen Zeit. Damit ihr in der verbleibenden Zeit noch die Chance auf ein Nachkochen habt, habe ich diesen Post mal in der Warteschleife vorrücken lassen. Zeit zum Bloggen ist bei mir nämlich gerade Mangelware. Zeit zum Spargelessen habe ich jedoch zum Glück noch gerade so.



Rezept für zwei gute Spargelesser:

1 kg Spargel
1 großes Bund Rucola
ca 20 schwarze Oliven (entsteint)
8 getrocknete Tomaten in Öl
1 EL Kapern
50 g Pinienkerne
4 EL Olivenöl
70 ml Weißwein
50 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen, ein tiefes Backblech direkt mit in den Ofen geben und auch aufheizen lassen.

Wenn der Ofen vorgeheizt ist, das heiße Backblech herausholen und 2 EL Olivenöl darauf gießen. Den geschälten Spargel auf das heiße Blech geben. Gemüsebrühe und Weißwein mischen und über den Spargel gießen. Den Spargel salzen und pfeffern und für circa 15-20 Minuten in den Ofen geben. Zwischendurch einmal wenden.

In der Zwischenzeit die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Pinienkerne, getrocknete Tomaten und Oliven hacken, mit 2 EL Olivenöl mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Rucola waschen und grob schneiden.

Wen der Spargel fast gar ist, die Tomaten-Mischung über den Spargel geben und nochmal fünf Minuten im Ofen garen lassen.

Den fertigen Spargel in eine Schale/Auflaufform geben und leicht abkühlen lassen. Vor dem Servieren den Rucola untermischen.
 

Donnerstag, 16. Mai 2013

Vegan Wednesday No 39


Heute präsentiere ich kurz und knapp meinen veganen Mittwoch und bin schon gespannt auf all die Frühlingsgerichte der anderen!

Frühstück


Sojajoghurt mit Obst (deutschen Erdbeeren, endlich!) und Müsli. Dazu ein Sojamilch-Kaffee aus meiner neuen Lieblingstasse!

Mittagessen

Ohne Bild: Belegtes Brot, ein Apfel, ein paar Mandeln.

Abendessen


Grün, grün, grün ist der Frühling! Nudeln mit Kartoffelstückchen und leckeren Schnippelbohnen aus der Biokiste. Drumherum selbstgemachtes Bärlauchpesto.

Süßer Abschluss


Espresso zum Twilight-Riegel. Sehr süß und sehr lecker.

Dienstag, 7. Mai 2013

Ofenspargel mit Tomaten und Oliven

Spargel, Spargel, Spargel! Ich liebe ihn und deswegen gibt es bei uns im Moment zu jeder irgendwie passenden Gelegenheit Spargel. Viel zu schnell is die Zeit wieder vorbei und ich werde mich fragen müssen: "Was koche ich nur ohne Spargel?".


Mein Favoirt in diesem Jahr ist ofengegarter Spargel. Lustigerweise habe ich jedes Jahr eine Lieblingsvariante, im letzten Jahr durfte der Spargel oft in die Bratpfanne springen.

Das Rezept für den grünen Ofenspargel findet ihr hier - lasst es euch schmecken!

Freitag, 26. April 2013

Vegan Wednesday No 36

Vegan Wednesday No 36 - und ich präsentiere dieses Mal ohne viele Worte das, was ich fotografisch festhalten konnte:

Frühstück
Vergessen zu knipsen: Sojajoghurt mit Obst und Müsli - wie immer!

Mittagessen 


Zwei aufgebackene Brötchen mit diversem Brotbelag. Dazu Gurke und Tomate und ein Glas Apfelschorle.

Abendessen


Gut gelungenes Restessen: Sesamkartoffeln aus dem Ofen, Bohnensalat und Wüüüürstchen!
 

Samstag, 20. April 2013

Blattspinat mit Tofu an Sobanudeln

Dieses Gericht vereint alles, was ich im Moment richtig gerne mag. Der Geschmack von Sobanudeln ist mir eine willkommene Abwechslung in der Nudelwelt. Tofu und Spinat könnte ich gefühlt immer essen. Generell habe ich im Moment einen starken Hang zu grünem Gemüse und könnte mich ausschließlich davon ernähren...

 
Rezept:

500 g Blattspinat
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Bio-Zitrone
300 g Tofu
eine Handvoll gehackte Mandeln
etwas Rapsöl
ca 50 ml Sojasahne
Salz, Pfeffer
250 g Sobanudeln

Die Sobanudeln nach Packungsanweisung garen. 

Gehackte Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten. Tofu gut abtropfen und in Würfel schneiden. In etwas Rapsöl rundherum anbraten. Mit den Mandeln mischen und im Ofen warmhalten.

Den gewaschenen Spinat grob zerzupfen. Etwas Rapsöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Den Spinat zugeben und zusammen fallen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, von der Zitrone etwas Schale abreiben und zugeben. Mit einem guten Schuss Sojasahne verfeinern. 

Den Spinat mit den Sobanudeln und dem gebackenen Tofu anrichten. 

Quelle: Inspiriert von diesem Rezept auf Kuechengoetter.de

Mittwoch, 17. April 2013

Vegan Wednesday No 35



Die letzten Wochen waren geprägt von unserem Wahnsinns-Umzug in die neue Traumwohnung. Zwar sind wir jetzt angekommen, alle Kisten sind ausgepackt und nur der Balkon muss endlich noch bepflanzt werden. Aber ich brauche immer eine ganze Weile, bis ich mich alltäglich fühle (und z.B. an den Vegan Wednesday denke). So langsam gelingt das aber und ich bin sehr froh über unsere neue wunderschöne Küche inklusive einem neuen Herd, der es endlich schafft Gemüse auch anzubraten und es nicht nur wabbelig werden zu lassen. Außerdem steht der Esstisch und meine Lieblingsanrichte wieder in der Küche. Beides habe ich dort sehr vermisst.

Da ich diese Woche aufgrund einer Mittelohrentzündung krankgeschrieben bin (autsch), habe ich immerhin Zeit schöne Dinge zu essen und auch noch ein Foto davon zu machen. In letzer Zeit sind meine Beiträge zum Vegan Wednesday nämlich rar gewesen. Das liegt daran, dass ich in einer normalen Arbeitswoche in der Regel keine Gedanken an meine Kamera verliere... Umso mehr bewundere ich all die Teilnehmer/innen, die es Woche für Woche schaffen ihr Mittwochsessen zu fotografieren!

Jetzt wisst ihr überhaupt nicht, was ich vom Vegan Wednesday fasele? Schaut hier nach - dann seid ihr aufgeklärt. Nachdem alle Beiträge eingereicht wurden, könnt ihr das Board auf Pinterest bestaunen.

Frühstück

 
Ich konnte die Erdbeeren nicht mehr stehen lassen - und auch wenn es nur olle Supermarkterdbeeren sind: sie bringen mir Frühlingsgefühle und die brauche ich gerade sehr. Der Rest ist wie immer: Müsli plus Obst plus Kokos plus Sojajoghurt.

Mittagessen


Mandeltofu mit Blattspinat und Sobanudeln. Ein Gedicht! Und ich liebe unsere Biokiste für den tollen Spinat!

Nachmittag


Milchkaffee und Kekse auf dem neuen Balkon! Wer oft bei Ikea ist, hat auch immer vegane schwedische Kekse im Haus! :)

Abendessen
Vom Abendessen gibt es leider kein Foto: Belegtes Brot! :)

 


Samstag, 23. März 2013

Pasta mit Mangold in Orangensauce

Dieses Rezept habe ich vor etwa einem Jahr schon einmal gepostet - jedoch nicht vegan. Da es sich allerdings in der Tat um eines unserer absoluten Lieblingsrezepte handelt, bekommt meine liebste Mangold-Pasta heute noch einmal einen Platz im Blog. Wir haben im Laufe der Zeit den Mangoldanteil erhöht und Creme Fraiche ganz simpel durch Soja- oder Reissahne ersetzt. Wer also Mangold auf dem Markt oder in seiner Biokiste findet: Nachkochen! Wirklich!


Anleitung:

1 großen Mangold
1 Bund Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
1 Kästchen Gartenkresse
1 Bio-Orange
70 ml Gemüsebrühe (nach Gefühl)
150 ml Soja- oder Reiscuisine
Salz
Pfeffer
Bandnudeln oder Spaghetti

Nudeln in reichlich Salzwasser kochen.

Die Mangoldblätter waschen und in dünne Streifen schneiden. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen, salzen und den Mangold darin 1-2 Minuten zusammenfallen lassen. Abgießen, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Die Schale einer halben Orange abreiben, anschließend den Saft der Orange auspressen.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und Frühlingszwiebeln sowie Knoblauch darin 2 Minuten anbraten. Den Mangold dazu geben und kurz mitbraten, dann die Gemüsebrühe und den Orangensaft hinzugeben. Zudecken und 4 Minuten garen. Sahne und die Orangenschale zufügen und die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Nudeln zusammen mit dem Mangold und der Kresseanrichten.

Quelle: Nudeln selbst gemacht